Viainvest mit solidem Jahresergebnis 2017

Viainvest, oder besser gesagt der Mutter Konzern Via SMS Group, hat ihren noch nicht geprüften Jahresbericht für 2017 veröffentlicht. Ungeprüft bedeuted, dass dieser noch nicht von einer Revisionsgesellschaft wie PWC, E&Y oder so geprüft wurde. Gehen wir mal davon aus, dass die Zahlen korrekt sind 😉 Mein erster Gedanke: Sind die nicht fähig eine schöne Kopie des Geschäftsberichts hochzuladen? Oder zumindest gerade einscannen? Ändert an dem Zahlenmaterial nichts, aber der erste Eindruck ist halt eher dilletantisch. Ich persönlich würde mir als Firma grosse Mühe geben, solche Berichte in einer schöneren Form zu präsentieren.

Tieferer Reingewinn aufgrund der Expansion

Der Reingewinn sank von über 1.1 Millionen Euro im Jahr 2016 auf etwas über 838k für 2017. Das war zu erwarten, denn im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde Geld investiert für die Viainvest Plattform und weitere Märkte wurden erschlossen. Um Geld zu verdienen, muss man halt Geld investieren ;). Die Zahlen wirken solide und ich möchte auch nicht zu sehr ins Detail gehen damit, denn für Aussenstehende ist die Interpretation relativ schwierig. Buchhalterisch ist es immer möglich Sachverhalte zu beschönigen. Am Ende sehen wir sowieso nur die Oberfläche.

Was mir ins Auge sticht

Bei der Durchsicht des Berichts fand ich es relativ spannend zu sehen, dass die Via SMS Gruppe über Liquidität von mehr als 2 Millionen Euro verfügt. Fehlende Liquidität wäre ein Warnzeichen. Man sollte die Lage aber auch nicht als zu rosig anschauen, sollte es mal zu einer Rezession kommen und somit die Ausfälle steigen, wird die Kapitaldecke automatisch dünner. Viel Verwertbares im Sinne von Immobilien oder sonstigen Sachanlagen, welche gewisse Sicherheit bieten, kann die Via SMS Gruppe nicht vorweisen. Die Hauptanlage sind die ausstehenden Kredite, was wenig verwundert. Die Bilanz findet ihr auf Seite 9 des oben verlinkten pdf’s.

Richtig interessant wird es ab Seite 18…

..denn da seht ihr eine Aufstellung der Kreditquoten in den jeweiligen Verzugsstadien. Etwas mehr als ein Fünftel ist im Bereich von 90 und mehr Tagen Verspätung, und dieser Wert wird daher auch vom Gesamtportfolio abgezogen. Das ist etwas besser als 2016, wie ihr auf Seite 19 sehen könnt. Man kann also sagen: Die Ausweitung des Kreditvolumens hat nicht zu einer Verschlechterung der Nichtzahlquote geführt. Schon mal gut, in einem Jahr wissen wir, ob das eine nachhaltige Entwicklung sein wird. Zudem seht ihr auf Seite 19 noch die Verteilung der Kredite nach Land. Auf Seite 23 sind die einzelnen Subunternehmen der Gruppe aufgeführt, beinahe alle sind in komplettem Besitz der Gruppe.

Viainvest scheint 2018 auch noch in neue Geschäftsfelder vorzudringen, denn es wurde in Litauen ein Zahlungsprovider (e-money wie zum Beispiel Paysera) gegründet. Auch im Bereich Kredite mit Kryptowährungen tut sich etwas.

Fazit

Wie gesagt, ein solides Ergebnis. Viainvest ist sicherlich, zusammen mit Peerberry, aus finanzieller Sicht eine der solidesten baltischen p2p Plattformen. Man darf einfach nicht vergessen, dass die Karten in einer Rezession neu gemischt werden. Auch möchte ich noch zum Ausdruck bringen, dass auch wenn sich 839k Euro Reingewinn sehr gut anhören, Gewinnzahlen immer mit Vorsicht zu geniessen sind. Gewinne sind nicht Liquidität auf dem Konto, und die braucht es zum Überleben. Gewinne können auf illiquiden Buchpositionen basieren, welche man vielleicht nicht ins Trockene bringen kann (jaja ich weiss, es gibt Buchhaltungsstandards etc die genau das verhindern sollen. Die Vergangenheit hat einfach gezeigt, dass dies nicht immer funktioniert ;). Ich will den Jahresabschluss überhaupt nicht madig machen, aber ich finde eine gesunde Portion Skepsis und gesunder Menschenverstand ist nie fehl am Platz ;). Alles in allem aber: Well done Viainvest!

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Wiedermal ein Kurzrückblick – es ist so einiges passiert

Estateguru ändert die Kreditstruktur nach Investitionsschluss

Ich hatte ja hier bereits über den ersten finnischen Kredit berichtet und meine Analyse dazu verlinkt. Nachdem der Kredit vollständig finanziert war, kam am Wochenende die Meldung, dass die Kreditstruktur angepasst wird. Ich dachte mir nur, dass kann doch nicht sein, dem habe ich nicht zugestimmt. Daher habe ich eine Email geschrieben, dass dies doch nicht geht. Mein Gebot wurde kurzerhand gelöscht, Estateguru hat meinen Kreditanteil übernommen. Eigentlich war das nicht die Meinung, denn ich hätte in den Kredit auch investiert, wenn diese Struktur klar gewesen wäre. Triin von Estateguru hat mir dann ausführlich erklärt, dass die Situation erst nach der Finanzierung des Projekts aufgetaucht ist, als man die letzten Vorbereitungen zu den Verträgen abschliessen wollte. Daher hat man entschieden weiterzumachen und die Investoren über den Umstand im Nachgang zu informieren. Objektiv betrachtet sehe ich die Vorgehensweise von Estateguru, denn die Situation der Investoren wird nicht wirklich schlechter durch die Strukturänderung (soweit ich das sehe). Subjektiv betrachtet passt es mir nicht, dass Projekte abgeändert werden können, nachdem ich geboten hatte. Glücklicherweise ist Estateguru in solchen Fällen kulant und lässt die Investoren raus. Ich frage mich nur, was passiert wäre, hätte ich einen grossen Kreditanteil… Ich werde auf jedenfall das Projekt weiterverfolgen, ich bin immernoch davon überzeugt, dass es gut kommt. Und das Estateguru an der Kommunikation arbeiten muss, ist ja nichts neues. Wer damit nicht umgehen kann, sollte die Finger von der Plattform lassen.

Im Statistikteil der Plattform sieht man nun, dass 2 Kredite im Status default sind und einer recovered wurde (es waren also bisher 3 Kredite die im Status ausgefallen waren.). Der Kapitalverlust steht immernoch bei 0, es ist also noch kein Investor zu schaden gekommen. Momentan hat es etwas mehr als 10’200 Investoren, bis dies 11’000 sind bietet Estateguru Neuinvestoren 1% Bonuszinsen auf alle Gebote während der ersten drei Monate. Um davon zu profitieren, meldet euch mit diesem Link an.

Mintos führt die Graceperiod ein

An sich ist das nichts neues, da die Kredite auch schon früher erst einige Tage (je nach Kreditvermittler) als verspätet gelistet wurden. Einen besonderen Status hatten die Kredite aber nicht, was jetzt geändert wurde. Im Geiste der Transparenz ist dies sicherlich ein Fortschritt. Ändert aber an der Tatsache nichts, dass für die Graceperiod keine Zinsen gezahlt werden ;). Die vielen Cashback Angebote machten auch bei der Darstellung der Kontenübersicht eine Anpassung notwendig. Neu weist Mintos die erhaltenen Boni in der Übersicht aus und deklariert diese im Kontoauszug nicht mehr als Deposit. In die Renditeberechnung fliessen diese aber glücklicherweise nicht ein (ja, wenn ihr aufgrund der Cashback Angebote sehr aktiv wart am Zweitmarkt, dann ist das ein Nachteil für euch). Man sollte der Renditeberechnung von Mintos aber ohnehin nicht zuviel Gewicht schenken und die Rendite nach XIRR berechnen in Excel.

Weitere Neuerungen bei den Anzeigeoptionen werden gerade implementiert, plus gibt es neu den ersten Kreditvermittler aus Südamerika (Kolumbien). Die Kredite sind leider in EUR gelisted, und nicht in USD.

V wie Viainvest oder doch besser Viventor?

Die Meldungen häufen sich, dass der autoinvest bei Viainvest die Gelder nicht mehr investiert. Es hat scheinbar einfach zu wenige Kredite. Schaut euch mal meinen aktuellen Artikel zu Viventor an, da gibt es genügend Kredite zu gleichen Kriterien wie bei Viainvest und das Ansässigkeitsformular für die Steuern habt ihr ja schon 😉 Neu brauchts keine Ansässigkeitsbestätigung mehr, nur noch Identifikationsdokument plus Wohnsitzbestätigung (= Stromrechnung oder Ähnliches. Ab jetzt gibt es 10 Euro Cashback, wenn ihr mindestens 500 Euro während 30 Tagen investiert. Registriert euch via diesem Link.

Brickowner

Ich habe ja das Entwicklungsprojekt von Brickowner bereits vorgestellt. Man kann dort übrigens auch ohne GBP Konto investieren und einfach per Kreditkarte zahlen. Warum ich immer nur auf ein Transferwise oder Revolut Konto hingewiesen habe? Ganz einfach: Will man das Geld nach Beendigung des Kredits wieder zurücküberweisen, fallen hohe Überweisungsspesen an, wenn man es sich auf sein Girokonto überweisen lässt. Dies nur so als Input am Rande.

Top 10 p2p Plattformen (2. Teil)

Und nun folgt wie angekündigt der zweite Teil meiner Top 10 mit den Plätzen 6 bis 10 (zu den Plätzen 1 bis 5). Ein Grund für die Aufteilung in 2 Posts war übrigens auch, dass mein erster Post relativ lange wurde (circa 850 Wörter), stellt euch vor, der zweite Teil wäre auch so lange, dann hättet ihr gegen 1’700 Wörter lesen «dürfen». Das wäre für meinen Geschmack etwas zu viel des Guten gewesen 😉

RangPlattformRendite (XIRR)Link zu den Berichten
6Viainvest11.93%Viainvest
7Linked Finance9.63%Linked Finance
8Lendix6.97%Lendix
9Marketlend12.23%Marketlend
10DoFinance12.02%DoFinance

Viainvest

Viainvest verliert einen Platz und rutscht nun in die unteren Plätze. Einerseits ist das damit begründet, dass die spanischen Kredite nunmehr mit 10% (anstatt 12%) verzinst werden. Ich weiss ehrlichgesagt nicht, ob das einfach ein Test ist um zu schauen wie weit man runter gehen kann mit den Zinsen, oder ob das mit vielen Ausfällen im spanischen Raum zu tun hat (mehr Ausfälle = mehr Kapital wird gebraucht um die Verluste zu decken -> Erhöhung der Marge?). Das ist aber nur Spekulation. Andererseits ist meine Cashquote etwas angestiegen, was mich natürlich nicht freut. Schlussendlich scheint mir Viainvest eine stabile Plattform zu sein, mit einer solventen Trägerschaft (Via SMS Group).

Linked Finance

Die irische Plattform Linked Finance klettert 3 Ränge nach oben und belegt nunmehr den 7. Rang. Die Gründe: Ich bin jetzt dann ein Jahr dabei und habe noch keinen Ausfall erlebt im Portfolio. Einmal kam es bei einem Kredit zu einer Verzögerung von etwa einer Woche. Am ersten Tag der Überfälligkeit wurde ich bereits von Linked Finance darüber informiert und es wurde der Kontakt mit dem Schuldner gesucht. Nach wenigen Tagen kam dann die Zahlung und seither zahlen alle Kredite wieder pünktlich. Die irischen Plattformen (siehe auch Flender) scheinen die Sache im Griff zu haben. Es gibt viele neue Kredite, in die man meistens nur per Autoinvest investieren kann, da sie sehr schnell gefüllt sind. Es scheint also zu Laufen, was mich freut.

Lendix

Auch die französische Plattform Lendix scheint ihre Kreditprüfung im Griff zu haben. Ich bin jetzt über ein Jahr dabei und es ist weder zu einer Verzögerung noch zu einem Ausfall gekommen. Der Support arbeitet hervorragend. Die Zinsen waren schon immer eher tief im Vergleich mit den baltischen p2p Plattformen. Lendix Kredite sind eher mit Unternehmensanleihen zu vergleichen, aus meiner Sicht. Daher spielt mir der niedrigere Zinssatz nicht so eine Rolle. In letzter Zeit konnte ich beobachten, dass für Neukredite die Zinsen gesunken sind. Zudem wurden erst vor einigen Tagen 2 meiner Kredite vorzeitig zurückgezahlt (immerhin habe ich 2% Bonuszinsen erhalten). Ich denke, die Kreditnehmer konnten sich anderweitig zu besseren Konditionen refinanzieren. Daher werden wir wohl keinen steigenden Zinsen sehen. Ich habe auch zum ersten Mal in einen spanischen Kredit investiert, ich hoffe das geht gut 😉

Marketlend

Meine einzige Plattform aus Down Under stimmt mich glücklich. Jeweils am 5. jedes Monats ist Zahltag und es wurde noch keine Zahlung verpasst. Daher habe ich mein Engagement ausgebaut. Mittlerweile kriegt man beim Transferwise Borderless Account auch einen personalisierten Account mit Australischen Dollars (AUD), was die Überweisungen viel einfacher macht. Ich bin gespannt wie es weitergeht.

DoFinance

Die, vom Handling her, doch etwas speziellere Plattform DoFinance macht seine Sache gut. Ich werde jeweils benachrichtigt, wenn Geld zurückgezahlt wurde und kann das neu Anlegen. Vielmehr gibt es dazu nicht zu sagen, aber die Plattform samt dahinterstehenden Kreditvermittler gibt es auch noch nicht so lange. Denkt daran, wenn ihr dort investiert. Und auch nicht vergessen, dass ihr unter Umständen keine Zinsen kriegt, solltet ihr das Geld vorzeitig «kündigen».

Es gibt noch weitere Plattformen, welche ich in Erwägung gezogen habe für die Top 10. Da wäre Flender zum Beispiel, wo ich auch noch keinen Verzug erlebt habe. Nur ist der Dealflow etwas zu wenig und die Finanzierungsdauer der Projekte enorm. Wenn sich das bessert, kann ich mir auch Flender in der Top 10 vorstellen. Peerberry macht auch einen soliden Eindruck, aber ist mir einfach noch zu kurz am Markt für die Top 10. Iuvo ist auch nicht von schlechten Eltern, und schafft es knapp nicht in die Top 10.

So, das war’s mit dem zweiten Teil der Top 10. Ich hoffe, ihr konntet etwas Interessantes darin finden

Warum Mintos eine der besten p2p Plattformen ist

Und schon im Titel widerspreche ich mir, denn Mintos ist keine p2p Plattform im klassischen Sinne, da hier bereits gewährte Kredite verbrieft an Investoren verkauft werden. Das hindert mich aber nicht daran diesen Artikel zu verfassen.

Ich habe mich Anfang diesen Jahres darüber enerviert, dass die Spielregeln bei Mintos (Zinsen rauf/runter) immer wieder ändern. Es ist jetzt nicht so, dass mich das nicht mehr nerven würde, aber die Situation hat doch auch ihre Vorteile.

Mintos hat das breiteste Kreditangebot

Während andere Plattformen wie zum Beispiel Viainvest, Swaper und Robocash (mehrheitlich) nur die Plattformen für die eigenen Kreditvermittler darstellen, ist Mintos hier bereits einige Schritte weiter. Bei Mintos gibt es diverse Kreditvermittler, welche nicht mit Mintos verbandelt sind. Das ergibt viele Möglichkeiten für die Investoren um breit zu investieren. Das es dabei auch einmal zu Problemen kommen kann wie im Fall von Eurocent liegt auf der Hand. Aber wie ich bereits geschrieben hatte, glaube ich, dass dieser Fall (so unschön er auch sein mag) Mintos grundsätzlich stärkt und die Plattform in vielen Bereichen weiterentwickelt. Es wäre ein Irrglaube, dass dies der letzte Kreditvermittler ist, der Probleme haben wird. Nicht unbedingt nur auf Mintos bezogen, denn es kann auch sein, dass es eine andere Plattform trifft. Daher nie alle Eier in einen Korb legen, respektive nicht alles aufs gleiche Pferd setzen: Stichwort Diversifikation.

Mit Mintos verbandelte Kreditvermittler (Mogo, Lendo etc)

Hier gibt es eine Liste mit den Mintos Kreditvermittlern, führ mehr Infos auf das Logo klicken.. Auch wenn Mogo dort nicht als verbandelter Kreditvermittler aufgelistet ist (und gemäss IAS 24 keine Verbindung besteht, durchaus möglich, dass dies bei Anwendung anderer Standards doch der Fall wäre), vermute ich, dass dieser Loan Originator in den Dunstkreis von Mintos gehört. Mogo zum Beispiel ist an der gleichen Adresse ansässig wie Mogo. Lendo ist einfach der georgische Ableger des lettischen Kreditvermittlers Banknote (welcher oben in der Liste erscheint). Auch wenn solche Strukturen bereits einmal öffentlich kritisiert wurden, schreckt mich das nicht wirklich ab. Es gibt in der freien Marktwirtschaft diverse Beispiele von verbandelten Firmen. Der einzige Nachteil den ich sehe: Wenn eine Partei Kontrolle über andere ausübt ist, dass ein Dominoeffekt eintreten könnte im Falle eines Problems (oder unsauberer Buchführung etc). Das ist aber rein hypothetisch. Kommt es in einem Land zu einer Wirtschaftskrise, dann tangiert das die meisten Firmen sowieso und eine Firma zieht andere in Mitleidenschaft (der Vergleich hinkt natürlich ein wenig, da bei verflochtenen Firmen die Ereignisse schneller auf die anderen überschwappen können, aber vom Prinzip her ist es relativ gleich). Von daher habe ich kein Problem mit der Mintosstruktur. Ich gehe hier immer davon aus, dass das Eigeninteresse der Unternehmer Gewinne einzufahren höher wiegt, als irgendwelche “kriminellen” Strukturen zu schaffen. Ausschliessen kann ich es aber natürlich nicht (aber dass solch hohe Renditen mit Risiken behaftet sind, sollte jedem klar sein). Immerhin bestehen die Strukturen bereits einige Jahre und scheinen erfolgreich zu sein. Ich hege hier die Hoffnung, dass Mintos bei den Kreditvermittlern aus dem eigenen Dunstkreis noch mehr bemüht sein wird, dass es zu keinem Ausfall kommt (es würde die Plattform ja doppelt treffen). Zumindest deren Finanzsituation sollten sie bestens kennen 😉

Aktuell gibt es schöne Zinsen

Ich habe gerade letzte Woche in Lendo Payday Kredite investiert und dabei Zinsen von 13.5 Prozent erhalten, in Euro versteht sich und nicht in Georgischen Lari. Die Laufzeiten variierten von 24 bis 36 Monaten, was für Paydays eher ungewöhnlich scheint, da wir dort bis anhin eher kurze Laufzeiten oder bis zu 12 Monaten gesehen haben. Die Laufzeit schreckt mich nicht wirklich ab, weil viele der Kredite das anvisierte Rückzahlungsdatum nicht erreichen werden. Der Buyback greift vorher, da einige Kreditnehmer wohl die Bedingungen des Kredits anpassen (Ratenhöhe, Laufzeit, oder Umschulden) werden. Oder der Kredit nicht fristgerecht bezahlt wird. Dann kommt der Buyback und verkürzt die Anlagedauer erheblich 😉 Ich schätze, ohne das irgendwie Belegen zu können, dass mehr als 90 Prozent der 36 Monatskredite vorzeitig beendet werden. Wie komme ich da drauf? Wenn ich mir die Verzugs- respektive Buybackquoten von meinen anderen Paydays ansehe, welche im Bereich von 50 Prozent liegen, glaube ich, dass meine Schätzung für 3 Jahre passend sein wird 😉

Auf dem Zweitmarkt wird es schwieriger für Schnäppchenjäger

Ich hatte ja mal beinahe 20 Prozent Rendite (NAR, nicht XIRR) bei Mintos, und dies aufgrund guter Geschäfte auf dem Zweitmarkt. Mittlerweile bin ich etwas zurückgefallen. Das hat 2 Gründe: einige Kredite konnte ich nicht mehr abstossen zu den Preisen die ich wollte, und der Zweitmarkt ist umkämpfter. Konnte ich Anfang dieses Jahres noch viel manuell “abfischen” ist das seit Wochen sehr schwierig geworden. Einige IT affine Investoren haben Bots entwickelt welche den Zweitmarkt im Minutentakt durchforsten und (in den Augen der Investoren) gute Kredite automatisch kaufen. Leider ist mir so etwas nicht möglich, aber ab und zu finde ich trotzdem was. Das heisst für mich, dass meine Rendite in den nächsten Wochen und Monaten weiter sinken wird und sich wohl bei etwa 14 bis 15 Prozent einpendeln wird, was ja ein sehr gutes Ergebnis darstellt. Falls ihr auch bei Mintos mitmachen wollt, dann nutzt diesen Link zur Registrierung und erhaltet somit 1 Prozent Cashback auf eure Investments der ersten 3 Monate (kriege ich übrigens auch und ist kostenlos für euch). Einen Überblick zu aktuellen Bonusprogrammen findet ihr hier. Wenn ihr über neue Blogbeiträge und kurzfristige Aktionen informiert werden möchtet, dann tragt euch in untenstehenden Feldern ein.

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Bondora ist keine Plattform für p2p Anfänger

Mein Verhältnis mit Bondora ist zugegebenermassen etwas zwiespältig (ich selbst bin da ausgestiegen vor etwa einem Jahr und habe mir jetzt aus Spass wieder einen Account angelegt). Einerseits ist Bondora eine der ältesten p2p Plattformen, die wir im europäischen Raum kennen und bietet eine Fülle statistischer Daten, welche nur kaum von anderen Plattformen geboten wird. Andererseits ist Bondora eine Marketingmaschine sondergleichen und suggeriert allen Interessierten (und nicht Interessierten), dass hier hohe Renditen erwirtschaftet werden können, und das problemlos, es ist ja alles so einfach…. Es stimmt natürlich, dass auch heute noch positive Renditen erwirtschaften werden können, aber meiner Meinung nach nur für Investoren, welche über einige Erfahrung im p2p Bereich verfügen (oder Investoren, welche in der Lage sind statitische Daten auszuwerten und über programmier skills verfügen). Für den Ottonormalverbraucher und p2p Neuling ist das wohl aufgrund der Komplexität, welche sich in Tat und Wahrheit hinter Bondoras lächelnder Fassage verbirgt, eher schwierig erreichbar.

Was mich an Bondora stört

Punkt eins ist einfach die Marketingmaschine, welche die Salesleute miteinbezieht. Ich kenne keine andere Plattform, welche Investoren in vergleichbar penetrantem Ausmass bearbeitet. Sogar bei der Registrierung kann man gleich seine Einzahlung vornehmen. Einen Tag später kriegt man bereits Emails, dass man noch nicht eingezahlt hat. Das wiederholt sich dann wieder und schliesslich wird man noch

Renditeverteilung gem. Bondora
telefonisch kontaktiert mit einer billigen Nachfrage ob man noch Fragen habe. Dort geht es einzig und allein drum Gelder reinzuholen (meine Meinung). Zweitens wird suggeriert, dass alles easy geht, einfach Portfolio Manager anschmeissen und gut ist. Der Portfolio Manager ist bei Neuinvestoren übrigens standardgemäss eingeschaltet, das heisst eingezahltes Geld wird sofort investiert. Ich zumindest möchte hier aber das Sagen haben, wann investiert wird und möchte keine Überraschung erleben. Drittens präsentiert man sich (in meinen Augen in einem zu guten Licht) sehr gut. Wenn man aber die Grafik der Renditeverteilung ansieht, dann merkt man schnell, dass es auch Investoren mit negativen oder nur sehr leicht positiven Renditen gibt.

Sobald man mal einige Monate bei Bondora ist, wird man unweigerlich mit Ausfällen und Verspätungen konfrontiert sein. Dann wird man sich spätestens den Zweitmarkt anschauen und feststellen, dass es doch gar nicht so einfach ist. Man erhält Zugriff auf sehr viele Daten und kann diese Auswerten und so besser anlegen. Das setzt aber voraus, dass man sich intensiv mit der Materie beschäftigen muss. Wer das möchte und kann, für den ist Bondora sicherlich geeignet, aber für Anfänger eher weniger. Zudem sollte man über Fähigkeiten in der Programmierung verfügen (für die API), wenn man vorne mitmischen will. Denn die besten Angebote gehen automatisch weg… Für Interessierte empfehle ich den Oktaeder Blog, er hat viel Erfahrung mit Bondora und auch gleich noch ein Plugin für Firefox entwickelt, welches die Handhabung von Bondora für Fortgeschrittene vereinfacht. Wer Bondora trotzdem von Anfang an nutzen möchte, kann sich mit diesem Link registrieren und kriegt gleich noch 5 Euro Startguthaben geschenkt.

Was ist denn „die“ richtige Plattform für einen p2p Anfänger?

Die einzig wahre Plattform gibt es meines erachtens nicht, aber irgendwo muss man doch anfangen 😉 Ich würde aber empfehlen mit Mintos zu starten um erstmal ein Gefühl für den p2p Markt zu bekommen. Ihr könnt dort mit Buyback anlegen (wie ja Eurocent zeigt ist das nicht ohne Risiko) und diverse autoinvests anlegen. Nach einiger Zeit seht ihr auch, dass es Verspätungen, vorzeitige Ablösungen und Buybacks gibt. Um anzufangen erachte ich daher Mintos als eine der geeignetsten Plattformen. Zudem kriegt ihr als Neuinvestor (aber nur wenn ihr euch über diesen Link registriert) 1 Prozent cashback auf eure Anlagen der ersten 3 Monate. Investiert ihr also 1000 Euro, kriegt ihr 10 Euro als Dankeschön obendrauf. Mintos bietet eine Fülle an Krediten, von kurzfristigen Payday Krediten, über Autokredite, zu Immobilienkrediten, Rechnungsfinanzierungen und so weiter. Daher meine Empfehlung zu Mintos als Einstiegsplattform.

Denkbar wären meines Erachtens auch noch Robocash, Viainvest (derzeit aber sehr wenige Kredite) oder Swaper. Die sind alle einfach in der Handhabung, es gibt aber nicht soviel Auswahl wie bei Mintos.

Viainvest läuft gut & autoinvest Einstellungen

Meine aus der Not gedrungenen Anlagen bei Viainvest laufen sehr gut und ich bin der Plattform gegenüber wieder positiv eingestellt. Gerne halte ich euch daher etwas auf dem Laufenden, wie sich das bei mir so verhält.

Zur Viainvest Anmeldung

Ein Überblick

Unten seht ihr den Überblick meines (2.)  Accounts (ja ich habe mehrere) bei Viainvest. Ich hatte Mitte Februar dort EUR 1’000 eingezahlt und zu Testzwecken einfach mal laufen lassen per autoinvest. Ich hatte mich seitdem nicht eingeloggt, nur sporadisch die tägliche Übersicht, welche ich per Email erhalten, angeschaut. Es lief alles tadellos, bis auf ein Wochenende, da spukte der autoinvest. Danach und bis jetzt lief alles glatt. So weit so gut, aber es gibt doch einen Punkt, den man verbessern könnte….

….und zwar beim Autopilot

Wenn ihr nochmals auf die Übersicht schaut, dann seht ihr, dass EUR 5.66 brach liegen, eine mittlere Katastrophe ;). Scherz beiseite, ich könnte das getrost ignorieren, aber meine Charakterschwäche lässt das leider nicht zu 😉 Vorallem wenn man sich die letzten Käufe anschaut, frage ich mich ja wirklich, warum hier nicht einfach 4 x 20er Stückelungen gekauft wurden, denn Kredite waren genügend verfügbar. Solche Situationen habe ich in kleinerem Rahmen öfters beobachtet. Spätestens nach 1 bis 2 Tagen nach erneuten Rückflüssen und Investitionen war mein Konto bis auf wenige Cent eigentlich immer leergeräumt.

Ich versuche der Lage jetzt Herr zu werden in dem ich zusätzliche autoinvests miteinbeziehe (10 & 15 Euro). Daher nutze ich gleich die Gelegenheit und zeige euch weiter unten, wie man einen autoinvest bei Viainvest konfiguriert. Das Hauptproblem hier liegt wohl in der Definition, dass es sich bei der Gebotshöhe um das maximum Investment handelt, und das nicht sauber funktioniert. Ich hatte meinen AI auf 20 Euro gestellt, da ich angenommen habe, dass dieser dann schön im Bereich zwischen dem Mindestgebot von EUR 10 und dem Maximum Gebot von 20 EUR investiert. Das läuft meistens eben nicht ganz so wie gewünscht, daher die weiteren AI’s 😉 Ihr könnt mich gerne für verrückt erklären, aber solche Sachen rauben mir den Schlaf! Nicht wirklich, aber beschäftigen tut es mich schon, ja mir ist gerade langweilig 😉

Wie man einen autoinvest konfiguriert

So, nachdem ich euch mein Leid mitgeteilt habe, geht es mir besser und ich kann euch gerne zeigen wie ich einen Autopiloten erstellt habe. Dafür geht ihr in eurem Account auf die Schaltfläche Invest -> autoinvest – create new. Schon solltet ihr auf die Detailansicht eures neuen AI’s kommen. Ausgefüllt sieht das dann in etwa so aus:

Eigentlich ist alles relativ selbsterklärend und bereits vorausgefüllt, daher beschränke ich mich auf die Details. Bei Portfolio size habe ich 100k eingegeben, nicht weil ich soviel investieren könnte, sondern weil der AI schaut, dass dort investiert wird, bis die Grenze erreicht wird. Das heisst wenn dort 1’000 steht, und ich 1’000 eingezahlt habe, schaut der AI, dass immer 1’000 investiert ist und nicht mehr. Das heisst die Zinsen würden immer auf dem Konto bleiben. Auch wenn ich mich entschliesse nochmals etwas Geld einzuschiessen, bleibt das uninvestiert, wenn ich nicht an den AI denke. Daher der hohe Betrag. Die Zinsen habe ich von 12.2 bis 15 Prozent eingestellt, am liebsten hätte ich das „bis“ Feld leergelassen, das funktioniert aber nicht und gibt eine Fehlermeldung. Die Laufzeit habe ich hier bis 2 Monate eingegeben, einfach um den Fall abzudecken, wenn mal etwas längere Kredite als nur solche mit 30 Tagen Laufzeit kommen sollten. Es gibt noch die Funktion „Minimum Balance“, das Kästchen dort habe ich leer gelassen, da ich will, dass alles verfügbare Geld reinvestiert wird. Schlussendlich müsst ihr noch ein Häckchen bei den Bedingungen ganz unten (nicht auf dem Bild) setzten und auf save klicken. Voila, euer AI ist bereit. In der Übersicht seht ihr dann beim AI einen grünen Haken.

 Hier geht es zur Anmeldung bei Viainvest

Kurzfazit

Viainvest läuft wirklich gut und ich hoffe mit meinen Massnahmen das automatische Investieren noch etwas besser hinzukriegen. Ich gebe gerne bald Bescheid, ob das funktioniert hat wie gewünscht. Bei Fragen könnt ihr gerne Posten oder mich per Kontaktformular kontaktieren.

Viainvest unter der Lupe

Heute schaue ich mir Vianivest etwas genauer an, denn momentan kommt man an dieser Plattform kaum vorbei. Die Fülle an Krediten (mit Option auf Ausweitung auf weitere Länder) ist zu gross, um ignoriert zu werden.

Via SMS Group

Hinter der Plattform von Viainvest steht die Muttergesellschaft Via SMS Group, welche 2009 in Lettland gegründet wurde. Man kann hier schön die einzelnen Meilensteine anschauen. Nebst Expansion in diverse Länder habe ich auch noch etwas interessantes gesehen: 2014 hat Twinero den spanischen Ableger von Via SMS gekauft, welcher 2011 erst gegründet wurde. Twinero ist die der Loan Originator hinter der p2p Plattform Viventor. Via Conto Schweden finanziert sich momentan bei Viventor einen Teil der Kredite. Lustigerweise hat Via SMS im Februar 2015 den spanischen Kreditvermittler Via Conto Spanien gegründet und ist somit im spanischen Markt verblieben. Im schwedischen Markt tritt man mit zwei Firmen an, der Via Conto und der Via Spar (wobei Via Spar zur Fianzierung genutzt wird und den Investoren gute Zinsen zahlt). Warum man sich einmal Via SMS, Via Conto oder anders nennt, erschliesst sich mir jetzt nicht. Ich finde es einfach interessant, dass Viainvest und Viventor wohl mehr Gemeinsamkeiten aufweisen, als ich bisher gedacht hätte.

Geldaufnahme über den Kapitalmarkt

Die Via SMS Group hat auch noch einen ausstehenden Bond (Rente, Obligation) am Nasdaq Baltic. Dieser hat einen Zinsatz von 12.5 Prozent und einen Nominalwert von mehr als 6 Millionen Euro. Aufgenommen wurde das Geld im Mai 2016 für 3 Jahre. Die Geschäftsberichte per 30.06.2016 sind auch auf der Nasdaq Baltic Seite vorhanden.

Ohne jetzt eine vertiefte Bilanzanalyse zu machen, sehen die Resultate nicht schlecht aus. Man fährt einen Gewinn ein. Es ist immer schwierig hier die Stärke der Zahlen zu bewerten, denn die Via SMS Group befindet sich in einer expansiven Phase, und das kann schnell teuer werden. Zudem haben wir seit der Firmengründung 2009 keine Krise oder Rezession durchlebt. Sollte dies einmal so weit kommen (und es wird irgendwann so weit sein), werden wir sehen, wie gut sich Via SMS schlägt. In guten Zeiten, wenn die Kreditnehmer (hoffentlich) Jobs haben, sind Kredite einfach zu tilgen. Mal sehen, wie es mit den Ausfallraten aussehen wird, sobald viele der Kunden ihre Jobs von Heute auf Morgen verliefern. Bis dahin haben wir aber hoffentlich noch ein wenig Zeit, und die Via SMS Group kann sich ein gutes Polster zulegen. Für uns Anleger ist noch gut zu wissen, dass die Via SMS Group geographisch breit aufgestellt ist mit Tochtergesellschaften in Schweden, Lettland, UK etc. Eine erneute (Finanz-)Krise wird nicht alle Länder gleichzeit und im gleichen Umfang treffen.

Fazit

Ich denke, die Via SMS Group und damt auch Viainvest ist auf gutem Weg. Ich werde die Plattform weiter etwas genauer beobachten und ab und zu mal ein Update durchgeben.

 

 

News zu ViaInvest, Swaper, Mintos und Currencyfair

In den letzten Tagen ist wieder einiges passiert, gerne informiere ich euch darüber, falls ihr es noch nicht wisst.

Currencyfair bietet 45 Euro Neukundenbonus bis 14.02.17

Das Angebot gilt für Neukunden, welche 400 Euro und mehr transferieren. Obendrauf gibt es noch eine Gratisüberweisung (aber erst nach dem Transfer). Wen ihr also sowieso Geld wechseln müsst, dann wäre das eine gute Gelegenheit noch 45 Euro einzustreichen. Mit diesem Link registrieren, und von der Aktion profitieren. Falls es nicht auf Anhieb funktioniert, nehmt mit mir Kontakt auf.

Swaper hat den Auto Invest angepasst

Falls ihr euch gefragt habt, warum euer Swaper auto invest auf einmal „krumme“ Beträge investiert, dann schaut in den Einstellungen nach. Dort steht neben eurem Betrag „+ up to 10 Euro“. Fand ich noch eine gute Sache, da mein AI so mein Konto leergeräumt hat.

ViaInvest erhöht Zinsen auf spanischen Krediten

Spanische Kredite bei ViaInvest rentieren seit einigen Tagen neu mit 12.2 Prozent (vormals 11.2%). Jede Erhöhung kann uns Recht sein und nehmen wir gerne mit ;). Die Tschechischen Kredite bleiben bei 12%, wir können aber gespannt sein, welches Land als nächstes aufgeschaltet wird.

Bessere Verfügbarkeit von Konsumkrediten bei Mintos, und Währungswechsel

Meine Vermutung ist eingetroffen, und es sind wieder mehr Kredite mit buyback verfügbar bei Mintos. Jetzt kann man problemlos wieder einkaufen und ich wage die Prognose: „Geht es so weiter, steigen auch die Zinsen wieder“. Ich schätze wir sehen bald wieder die ersten 13 Prozent Kredite mit buyback. Ausser es kommt wieder ein Grossinvestor und kauft alles leer. Seien wir gespannt.

Neu gibt es auch die Möglichkeit direkt in andere Währungen zu wechseln, wenn ihr das wollt. Auffindbar in eurem Mintos Konto ist das unter Einzahlungen/Auszahlungen. Der Mindestbetrag zum Wechseln ist 1 Euro. Mintos sagt, dass die Wechselkurse sehr gut sein werden. Das prüfe ich noch, ob das wirklich so ist. Ich würde höchstens in Dänische Kronen investieren. Man muss einfach immer bedenken, dass man irgendwann auch wieder zurückwechseln muss. Da entstehen 2 mal Wechselkosten (die gibt es immer, auch wenn Mintos das nicht so deutlich sagt). Ob sich das lohnt, bleibt fraglich.

Ausblick

Ich habe euch Berichte zu neuen Plattformen versprochen, die kommen auch noch, versprochen. Eine neue Plattform vorzustellen ist immer mit grossem Recherche Aufwand verbunden. Zudem benötige ich teilweise zur Klärung von Fragen auch den Support der Plattformen. Daher bin ich teilweise von externen Faktoren abhängig und kann nicht immer so schnell liefern wie ich das gerne würde. Ich habe aber einige spannende Plattformen im Köcher, seid also gespannt 😉

 

 

Monatsrückblick: Und wieder ist viel passiert

Auch wenn der Januar noch nicht ganz vorbei ist, gibt es jetzt einen ersten Rückblick. Es ist viel passiert!

Estateguru lanciert den auto invest

Lange mussten wir Investoren auf diese Neuerung warten, aber endlich ist sie da. Endlich alles gut? Nicht ganz, da der Auto Invest leider erst ab einer Gebotsgrösse aktiviert wird. Zudem gibt es keine Feineinstellung mit der man nachranige Besicherungen ausklammern könnte. Die Richtung die Estateguru eingeschlagen hat stimmt, es gibt aber noch viel zu verbessern.

Die Lage bei Mintos entspannt sich 

Ich hatte ja vor einigen Wochen geschrieben, dass es nicht genügend Angebote an Konsumkrediten zum investieren gibt. Langsam scheint sich die Lage zu entspannen und man kann wieder zu 12.1 Prozent (maximal) investieren. Sollte sich das Angebot weiter ausweiten, werden auch die Zinsen wieder steigen. Davon bin ich überzeugt. Etwas unübersichtlich wurde es, da man jetzt auch Kredite in anderen Währungen als Euro anlegen könnte. Es stehen Polnische Zloty (PLN), Georgische Lari (GEL), Dänische Kronen (DKK) sowie Tschechische Kronen (CKR) zur Verfügung. Das Geld kann man direkt via Support bei Mintos wechseln. Mintos sagt, dass keine Kosten dafür anfallen. Das ist nur die halbe Wahrheit, denn bei einem Währungswechsel fallen immer Gebühren in vorm von leicht schlechteren Wechselkursen im Vergleich zum Interbankenkurs an. Dies nennt sich Spread und wird auf allen Währungschanges belastet. Ich weiss nicht wie hoch die Spreads sind, aber behaltet diese Info im Hinterkopf.

Swaper macht vorwärts

Im Interview hat die CEO und Gründerin von Swaper schön dargelegt wie gut es läuft mit Swaper. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, aus Investorensicht läuft es sehr gut. Ich bin VIP Investor (wird man automatisch, wenn man EUR 5k eingezahlt hat) und der auto invest funktioniert einwandfrei. Mein Geld wurde immer gleichentags wieder angelegt. Dies auch, wenn keine Kredite verfügbar waren. Bei Swaper tröpfeln die Kredite immer wieder durch den Tag ein und mein AI hat immer schön zugeschlagen. Der Nachschub an Krediten ist auch gesichert.

Bei Lendix sind meine ersten Rückzahlungen eingetroffen

Diesen Monat sind meine ersten Rückzahlungen bei Lendix eingetroffen. Alle fälligen Kredite haben bezahlt, eine super Quote also. Zudem wurden auch wieder zahlreiche neue Kredite auf die Plattform gestellt, so dass ich meinem Ziel von 25 Krediten immer näher komme.

ViaInvest mein Wiedereinstieg

Nachdem ich bei ViaInvest ausgestiegen war, musste ich notgedrungen wieder einstiegen, da ich bei Viventor nach wie vor mein Geld nicht weiter unterbringen konnte. Ich hatte noch Bedenken, ob mir dies auch mit Mintos blüht, aber dort sieht es gut aus. Daher habe ich Viainvest wieder aufgenommen und bin zufrieden. Es hat mehr als genügend Kredite verfügbar und der AI bedient sich gnadenlos 😉 Zudem sollten in den nächsten Wochen weitere Länder mit neuen Krediten folgen. Aktuell gibt es nur spanische sowie tschechische. Ich bin gespannt.

45 Euro Bonus für Neukunden bei currencyfair

Ihr erhaltet 45 Euro Bonus, (plus eine Gratisüberweisung) wenn ihr euch über diesen Link bei Currencyfair anmeldet, und mindestens 400 Euro transferiert und in eine andere Währung tauscht. Dann müsst ihr das Geld nur noch auszahlen. Das wäre also eine gute Gelegenheit zum Beispiel in UK bei Saving StreamRebuilding SocietyCollateralAblrate oder einer anderen Plattform einzusteigen. (Anmerkung p2phero: falls es mit dem Bonus nicht automatisch klappt, bitte mich kontaktieren. Der Bonus kann via Support eingefordert werden.)

Bei Omaraha habe ich die erste Rückzahlung erhalten

Omaraha gefällt mir mittlerweile ganz gut, auch wenn ich noch nicht den Durchblick habe. Auf jedenfall erwähnenswert finde ich, dass mein erster Kredit die erste Rate pünktlich bezahlt hat. Nachdem ich hier eine erste Anleitung publiziert habe, wird eine weitere folgen, da ich noch mehr entdeckt habe.

Ausblick

Ihr dürft euch freuen. Ich habe wieder neue Plattformen für euch getestet und eine davon hat mich begeistert. Die Berichte folgen in den nächsten Tagen. So stay tuned 😉

 

 

 

 

Viainvest – Nach dem Ausstieg folgt der Wiedereinstieg

Ich hatte dieses Jahr begonnen und gleich meinen Ausstieg bei Viainvest angekündigt. Der Ausstieg erschien mir damals als richtig, da die Plattform im Vergleich mit Twino und Viventor austauschbar erschien. Daran halte ich fest, die Rahmenbedingungen haben sich einfach insofern verändert, als dass es bei Viventor schier unmöglich ist an neue Kredite zu kommen (die Nachfrage ist einfach zu gross). Bei Twino ist es weniger schlimm, aber doch ärgerlich. Da es bei Viainvest genügend Kredite zum Investieren gibt, und es sich bei der Plattform um einen multinationalen Kreditvermittler handelt, werde ich dort wieder anfangen zu investieren. Meine Gelder von Viventor fliessen vollumfänglich dort hin. Ich bin zuersichtlich, dass Viventor (insbesondere nach diesem Interview), bald wieder attraktiver für Investments wird. Bis dahin bleibt das Geld aber bei Viainvest. Zudem werde ich einen Teil meiner Gelder von Twino zu Swaper verlagern (das schöne an Swaper ist, dass der autoinvest sehr gut funktioniert und den ganzen Tag arbeitet. Sobald es neue Kredite gibt, wird investiert.).

Warum dieser Sinneswandel?

Eigentlich mag ich solche hin- und herschiebe Aktionen nicht, aber ich sehe aktuell keine andere Möglichkeit. Zudem möchte ich doch eine gewisse Streuung zwischen Plattformen haben und nicht alles auf Mintos und Swaper konzentriert sehen (im payday Bereich). Ich hatte es bereits letztes Jahr angekündigt, dass ich den Plattformen nicht mehr so treu sein werde, wie ich das früher war. Geld ist mobil, und schnell bei einer anderen Plattform angelegt, von daher wäre es unsinnig es irgendwo unverzinst rumliegen zu lassen.

Ein Vorteil von Viainvest

Viainvest hat momentan einen Vorteil gegenüber anderen Plattformen. Aus den Interviews mit Viventor und Swaper geht klar hervor, dass man den Anteil an Krediten aus Georgien und Polen verringern beziehungsweise gar nicht aufnehmen möchte. Dies aufugrund von antizipierten Änderungen der regulatorischen Rahmenbedingungen. Bei Viainvest gibt es momentan tschechische Kredite zu 12 Prozent und spanische zu 11.2 Prozent in Hülle und Fülle. Allesamt mit buyback ausgestattet. Daher sollte der Nachschub von diesen Ländern gewährleistet sein.

Was gilt es zu beachten?

Bevor ihr investiert, solltet ihr nach der Registrierung die Ansässigkeitsbestätigung hochladen. Somit ist garantiert, dass keine Quellensteuern zurückbehalten werden und ihr über die gesamten Zinseinnahmen verfügen könnt. Ansonsten werden die Steuern gleich zurückbehalten. Falls ihr zuerst investiert und danach die Bestätigung hochladet, werden keine Rückbehalte für Investments danach geltend gemacht. Auch wenn die Investments, welche ihr vor dem Hochladen der Bestätigung getätigt habt, noch keine Zinsen gezahlt haben, werden dort Steuern zurückbehalten. Der Stichtag ist der Tag an dem das Formular hochgeladen und akzeptiert wurde.

Fazit

In diesen Tagen scheint es wichtig zu sein, dass man schnell ist. Das Angebot ist entweder zu gering, oder die Nachfrage zu hoch. Da muss man halt flexibel bleiben und auf andere Plattformen ausweichen.

Kennt ihr weitere Plattformen mit buyback, welche ich noch nicht vorgestellt habe? Ich danke für eine Benachrichtigung.