Einige Neuigkeiten aus der p2p Welt

Heute habe ich nur einige Kurznews und Updates für euch.

Swaper

Bei Swaper scheint es immer so als ob keine Kredite verfügbar wären. Das stimmt nicht ganz, denn es kommen laufend neue Kredite, welche dann von den Autoinvests aufgesogen werden. Mein Geld ist meistens komplett investiert. In etwa 4 bis 6  Wochen sollen Kredite aus einem neuen Land auf die Plattform gestellt werden und so das Angebot erhöhen. Ich darf jedoch noch nicht verraten um welches Land es sich handelt. Es wird aber nicht Dänemark sein, denn dort wird erst noch Personal gesucht. Dänemark wird dann später folgen. Freuen wir uns also auf neue Angebote. Hier geht es zu Swaper.

Saving Stream heisst zukünftig Lendy 

Wie ich hier bereits erwähnt hatte, heisst die Firma hinter der Plattform Saving Stream, Lendy ltd. Diesen Namen wird bald auch die Plattform annehmen. Es wird vermutet, dass die englische Regulierungsbehörde FCA (Bafin in DE, Finma in der Schweiz) dies zur Bedingung gemacht hat, dass Saving Stream eine Vollauthorisation erhält. Ansonsten ändert sich vorderhand nichts, ausser das es wohl zu Verwechslungen mit der litauischen Plattform Lenndy kommen könnte 😉

Twino wird Kredite mit Zahlungsgarantie anbieten

Twino hat eine gross angekündigt eine neue Kreditart erfunden zu haben: Kredite mit Zahlungsgarantie. Diese Kredite werden immer pünktlich bedient, und man muss keinen Buyback abwarten. Das gibt den Investoren Planungssicherheit für ihre Liquidität. Schön und gut, aber dieses Verfahren ist nicht neu, und wird schon seit längerem von Omaraha bei den Secured Loans und bei Lenndy bei den Buyback Krediten genau so angewendet. Hier wurde wohl der Sachverhalt ein wenig geschönt dargestellt 😉

Estateguru nervt mich ein wenig, aber das Angebot steigt

Nicht wirklich offizielle News, aber ich muss es loswerden. Estateguru ist in Sachen Kommunikation einfach bescheiden, denn Emails werden erst nach Tagen beantwortet und es hat den Anschein, dass säumige Zahler mit Samthandschuhen angefasst werden. Es gibt immer wieder Kredite, die notorisch die Zinszahlungen zu spät leisten. Estateguru scheint das zu tollerieren. Schlussendlich muss man jedoch eingestehen, dass noch kein Kredit ausgefallen ist und alles immer schön nachbezahlt wurde. Als Investor kann man sich seit einigen Wochen auch nicht mehr über ein fehlendes Angebot beklagen. Es gab jetzt fast jeden Tag ein neues Projekt (und auch da waren viele grosse dabei mit 400k Euro). An manchen Tagen gab es sogar mehrere. Estateguru wäre eine so tolle Plattform, würde man ein wenig besser und mehr mit den Investoren kommunizieren.

In eigener Sache und Kurznews

Liebe Leser meines Blogs. Diese Woche hatte ich mit massiven Performance Problemen zu kämpfen. Teilweise war mein Blog auch gar nicht erreichbar. Bitte entschuldigt dies vielmals. Die Ursache lag in einem neu installierten Plugin, welches meinen Blog mehrsprachig gemacht hat. Ich hatte begonnen meine neuen Posts in deutsch und englisch zu publizieren, um meine Erfahrungen mit einem noch breiteren Publikum teilen zu können. Der Schuss ging gewaltig nach hinten los 😉 Mitlerweile ist das Plugin deaktiviert und mein Blog schnurrt wieder wie ein zufriedenes Kätzchen 😉 Durch die Deaktivierung sind jetzt auch die englishen Posts auf der Hauptseite, das wird aber bald korrigiert. Ihr seht, auch ein Held ist nicht vor fiesen Plugins gefeit…

Bei Mintos sind die Währungswechsel nicht mehr kostenfrei

Kurz nach der Einführung der Währungswechsel und einer kurzen Testphase, werden Gebühren von 1% auf Währungswechsel bei Mintos erhoben. Das war ja absehbar und ist auch nicht tragisch. Ihr müsst euch einfach bewusst sein, dass ein Wechsel 1% kostet, und der Rücktausch in die Ursprungswährung wieder 1%. Da sind wir schon bei 2%. Zusätzlich zu den Kosten kommt noch das Währungsrisiko, welches ihr eingeht, sobald ihr nicht in eurer Lokalwährung anlegt. Dafür gibt es aber zum Beispiel Lendo payday Kredite zu 17% verzinst. Ich habe mal etwa 100 Georgische Lari gekauft und in diese Kredite investiert. Von einem grossflächigen Einsatz der doch eher exotischen Währungen sehe ich aber ab.

Saving Stream ändert die Bedingungen (partially goodbye INPL)

INPL bedeutet „Invest Now Pay Later“. Das heisst man kann bei Saving Stream in Kredite investieren, und das Geld erst nachher einzahlen. Man hatte dafür 48 Stunden Zeit (was mit Currencyfair und Transferwise problemlos möglich ist). Ab dem 1. März ist damit auf dem Zweitmarkt schluss. Man kann dieses nette Feature aber weiterhin bei den pipeline Krediten (=Kredite, welche erst auf den Markt kommen) nutzen. Das ist praktisch, da man im Voraus nicht weiss, wieviel man tatsächlich abbekommt. Die zweite Neuerung tritt ab dem 1. April in Kraft (und ist kein Scherz): Kredite, welche eine Restlaufzeit von Minus 90 und mehr Tagen aufweisen, werden nicht mehr verzinst. Die Zinszahlung wird erst gutgeschrieben, wenn der Kreditnehmer den Kredit abgelöst hat. Das ist wichtig, denn wenn ihr so einen Kredit habt, wird der schwer verkäuflich sein.

 

Saving Stream – ein tieferer Einblick in die Funktionsweise

Ich werde häufiger gefragt, wie Saving Stream funktioniert und ob man dort investieren soll. Scheinbar haben meine beiden Artikel noch nicht genügend Licht ins Dunkel gebracht. Daher unternehme ich den Versuch einer Erläuterung der Funktionsweise und gebe Tipps zur Evaluation der Investments.

Los gehts mit dem Einstieg

Nachdem ihr euch eingeloggt habt (oder zuerst registriert habt) kommt ihr in den eingeloggten Bereich und seht folgende Übersicht:

 

 

 

Willkommen auf dem Zweitmarkt (Lasche Available loans). Die Kreditangebote die ihr seht, sind nichts anderes als Kredite, welche von den Investoren zum Verkauf aufgegeben wurden. Es gibt hier übrigens keine Möglichkeit mit Auf- oder Abschlägen zu handeln. Ihr kauft den Kredit und der wird im Hintergrund sofort verzinst. Die Zinsen werden immer am ersten Tag des Folgemonats direkt bezahlt.

Was man im oberen Bild sieht ist die Kreditnummer (PBL 106 in diesem Fall), dann ob der Kredit bereits abgerufen wurde vom Kreditnehmer (Drawndown: Ja oder Nein). % PA gibt die Höhe der Verzinsung, hier 12 Prozent, an. Der Schätzwert des Kredits (Asset Value), die Kreditsumme (Loan) sowie die Höhe der Belehnung (LTV = Loan to Value -> Kreditsumme/Schätzwert). Remaining Term gibt die Restlaufzeit in Tagen an. Auf die negativen Resttage komme ich weiter unten zu sprechen, denn das ist sehr wichtig dort genau Bescheid zu wissen. Invested zeigt euch, ob und wieviel ihr schon in diesem Kredit angelegt habt. Available ist die Anzeige der kaufbaren Kreditsumme auf dem Zweitmarkt.

Wenn ihr oben bei available loans nach rechts schaut, seht ihr die Lasche live loans, dort könnt ihr alle laufenden Kredite anschauen. Danach kommen die Pipeline loans, welche der eigentliche Primärmarkt ist. Darauf gehe ich später noch konkret ein. Danach kommt die Lasche Defaulted Loans, dort seht ihr die ausgefallenen Kredite, bei welchen Saving Stream die Verwertung anstrebt. Aktuell ist ein Projekt dort drin (bisher gab es erst zwei Ausfälle, der abgewickelte ist glimpflich verlaufen und die Investoren haben KEIN Geld verloren), und man kann die Fortschritte anschauen. Unter Repaid Loans kann man alle bereits zurückgezahlten Kredite begutachten und mttels Recent Updates kann man die neusten Informationen zu Krediten nachlesen. Die neusten Infos gibt es aber auch direkt auf dem gewählten Kredit, ohne langes suchen direkt hier (klick auf den Kredit):

Wir befinden uns jetzt direkt im Kredit und können Details erfahren in der Overview und so weiter. Zudem kann man hier auch den Kredit kaufen (rechts). Richtig interessant ist aber die Lasche Recent Updates, da dort die Neuigkeiten versteckt sind (klick auf Recent Updates):

Hier sehen wir die letzten beiden Einträge. Man hat den Kredit verlängert und vor einer Woche kam die Info, dass der Kreditnehmer bei einem anderen Institut refinanzieren wird. Das muss jetzt nicht heissen, dass alles gut wird, aber die Chance besteht. Man muss sich hier einfach vor Augen halten wie das Geschäft der Immobilienentwicklung- und Finanzierung läuft. Es können immer Verzögerungen auftreten, und eine Ablösung des Kredits zu einer Bank nimmt nunmal einfach viel Zeit in Anspruch. Die genauen Fristen sind dort nicht planbar. Daher bei negativen Restlaufzeiten immer genau hinsehen. Es kann auch sein, dass der Kredit verlängert wurde (wie in diesem Fall), aber Saving Stream die Restlaufzeit nicht angepasst hat.

Der Primärmarkt -> Pipeline Loans

Wenn ihr oben in der Leiste die Pipeline Loans anwählt, kommt ihr zu dieser Ansicht:

Dies ist der „Reservierungs Bereich“ und dort könnt ihr euren Wunschbetrag platzieren. Das heisst nicht, dass ihr diesen auch in vollem Umfang kriegt, aber die Chancen stehen gut. Wenn ein Kredit überzeichnet ist, werden die Anteile runtergebrochen. Ihr könnt entweder für alle Kredite das gleiche Gebot abgeben (oben mit Save bestätigen), oder individuelle Höhen für jeden Kredit eingeben. Ihr seht, ich habe den 8 Prozent Kredit auf 0 gestellt, davon möchte ich momentan nichts haben. Mit einem Klick auf den Kredit könnt ihr die Beschreibung und weitere Informationen ansehen. Ihr werded per Email vorinformiert bevor ein neuer Kredit live geht, und habt dann noch Zeit in der Pipeline das Prefunding einzustellen. Vor diesem Email ist nicht klar, wann der Kredit auf den Markt kommt.

Einzahlung auf Saving Stream

Momentan empfehle ich Currencyfair zur Einzahlung zu nutzen, da dort gerade ein schönes Neukundenangebot besteht und man 45 Euro Bonus erhält. Die Funktionsweise seht ihr hier.

Fazit

Ich hoffe ich konnte mit diesem Artikel etwas dazu beitragen damit ihr die Plattform versteht. Gepaart mit meinen anderen Artikeln sollte ihr über alle notwendigen Informationen verfügen um Investieren zu können. Fast hätte ich es vergessen: Saving Stream hat einen Sicherheitsfonds, welcher im Fall von einem Ausfall, den Kreditgebern zu Hilfe kommen kann. Das war jedoch noch nie notwendig, daher weiss man nicht genau, wie das funktionieren würde.

 

 

 

 

 

 

 

Saving Stream – ein Update zu meinen Erfahrungen

In meinem Jahresrückblick habe ich Saving Stream weit vorne platziert und versprochen mehr über diese Plattform zu erzählen. Aber wo fange ich am besten an? Es gibt soviel, ich beginne einfach irgendwo, und zwar bei der Einzahlung. Ich musste hier einen Währungswechsel vornehmen. Diese sind meistens teuer (und nicht ersichtlich, fragt mal eure Bank was sie an einem Währungswechsel verdienen, ihr werdet keine Antwort erhalten) und die Überweisungsgebühren kommen obendrauf. Ich empfehle daher Currencyfair und/oder Transferwise. Mit diesen Varianten könnt ihr echt Geld sparen.

Anpassung des Geschäftsmodells

Mitte Jahr hatte Saving Stream seine Investoren mit der Ankündigung der Einführung tieferer Zinsen schockiert. Tatsächlich dauerte es lange bis die ersten Kredite mit tieferen Zinsen kamen. Saving Stream hatte von Anfang an betont, dass sie an den 12 Prozent Krediten festhalten wollen, und einfach risikoärmere Kredite zu besseren Konditionen anbieten wollen, damit sie weiter wachsen können. Der Aufschrei unter den Anlegern war gross, und die meisten glaubten nicht an die Erklärung von Saving Stream. Wie sich aber mit den Monaten rausstellte hat Saving Stream exakt Wort gehalten und und viele viele 12% Kredite gebracht. Die tieferen variieren von 9 bis 11 Prozent, die Anzahl ist gering, und meistens sind es kleinere Kredite. Ich finde diese als Beimischung und Risikostreuung gar nicht so schlecht. Klar, man will immer den Maximalzins, aber sind wir doch ehrlich: Es ist besser auch sicherere Kredite mit ins Boot zu holen. Und wenn man einige 11er und 9er beimisch, ist die Durchschnittsverzinungs bei Saving Stream wahrscheinlich immernoch bei 11.5%, was ja sehr ordentlich ist.

Geringe Ausfallrate

Wir dürfen nicht vergessen, dass wir uns in der Hochrisiko Zone befinden, denn ansonsten würden wir kaum 12 Prozent Zinsen erhalten. Genau deshalb finde ich es so erstaunlich, dass bei den über 100 von Saving Stream finanzierten Krediten, nur deren zwei ausgefallen (default) sind. Einer wurde so gut abgewickelt, dass aus dem Verkaufserlös die Investoren vollständig ausgezahlt wurden. Das heisst trotz des Konkurses dieses Kredites, hat niemand Geld verloren. Es folgte dann ein zweiter default, und auch bei diesem sieht es so aus, als könnte das glimpflich für die Investoren ausgehen. Und wenn nicht der ganze Kreditbetrag gelöst werden sollte, gibt es noch immer den Sicherheitsfonds, welcher bei Verlusten angezapft werden kann. Im Fonds befinden sich mehrere Millionen GBP, welche einen zusätzlichen Schutz bieten. Was genau der Fonds abdeckt, ob nur Kapital oder auch Zinsen, ist nicht abschliessend geklärt, da er noch nie eingreifen musste. Der Fonds wird von den Eigentümern von Saving Stream verwaltet und obgliegt deren Entscheiden. Aber ich denke, der Fonds wird zahlen, falls nötig, denn dafür ist er da, und verlorenes Investorgeld ist schlechte puclicity. Obwohl ich finde, dass dies nicht zählt, da jeder Investor um die Risiken wissen muss, die er eingeht. Von daher werde ich mich auch davon distanzieren, und Plattformen in die Verantwortung nehmen, falls ich Geld verliere. Das Geld gehört mir und ich alleine trage das Risiko. Ausgenommen davon sind natürlich Verletzung der Sorgfaltspflichten, Betrug und ähnliches.

Zinsen und Kauf auf Pump

Die Zinsen sind mir immer am 1. Tag des Folgemonats bezahlt worden, egal ob Sonntag, Feiertag oder Dienstag 😉 An Feiertagen kommen die Zinsen aber immer erst am späteren Nachmittag, die Mitarbeiter müsse wohl noch den Rausch vom Vorabend ausschlafen 😉

Was aber sensationell ist, ist dass man mit seinem Konto ins Minus gehen kann und dann 48 Stunden Zeit hat, sein Konto auszugleichen. Auch in dieser Zeit verdient man schon Zinsen. Das ist ein nettes Feature, welches mir erlaubt, zum Beispiel am 31. Dezember bereits meine Zinsen zu investieren, welche ich erst am 1. Januar erhalten werde. Das mache ich eigentlich immer so.

Eine sehr gute Plattform, welche ihr euch mal anschauen solltet, auch wenn ein Währungsrisiko zum Britischen Pfund besteht. Risiken können aber auch immer als Chancen angesehen werden. Happy Investing!

 

Saving Stream – mein Erfahrungsbericht

 

 

Einleitung

Saving Stream ist eine stark wachsende P2P Plattform in Grossbritannien, welche für Internationale Anleger geöffnet ist. Angelegt werden kann ausschliesslich in GBP (Britische Pfund). Der Zinssatz beträgt für alle Projekte 12% pro Jahr (p.a. = per annum). Die Zinsen werden monatlich immer am ersten des Monats bezahlt.

Ursprünglich gewährte Saving Stream Darlehen auf Luxusjachten und ähnlichen Artikeln. Danach hat man sich mehr auf Baufinanzierungen zur Überbrückung fokussiert. Alle Projekte sind deshalb mit einem realen Wert besichert. Der Kreditbetrag ist meistens im Bereich von etwa 70% des Gesamtwerts angesiedelt. Man nennt diese Kennzahl auch LTV, als Loan to Value Ratio. Es ist also nichts anderes als folgende einfache Rechnung: Kreditbetrag/Wert Immobilie = Belehnungsquote oder halt LTV. Das Kreditvolumen beträgt momentan mehr als 100 Millionen GBP und es sind über 9000 Investoren registriert, wovon wohl gegen 2000 aktiv sein dürften.

Registrierungsprozess

Der Registrationsprozess ist einfach, man gibt seine Angaben an und verifiziert seine Email Adresse. Eine ID wird hochgeladen, und der Account wird rasch freigeschaltet.

 

Einzahlen

Einzahlungen können preisgünstig mit Transferwise gemacht werden. Ich kann Transferwise nur empfehlen, die günstigen Überweisungsgebühren kann man sich auch gleich durch einen sehr fairen Wechselkurs noch weitere Vorteile gegenüber einer Banküberweisung sichern. Hier mehr zu Transferwise.

Investieren

Eine Investition ist bereits ab einem Pence möglich. Ich empfehle aber eine Mindestinvestition von einem GBP, da so pro Monat ein Pence als Zinsen gezahlt werden. Bei kleineren Stückelungen kann man vom Zinseszinseffekt nicht profitieren. Ich würde aber empfehlen pro Projekt mindestens GBP 10 zu investieren. Das Totalinvestment würde ich am Anfang ab GBP 100 beginnen, besser wäre jedoch ein Vielfaches davon, da so eine bessere Diversifikation erlangt werden kann und man besser vom Zinseszinseffekt profitieren kann.

Die Projekte haben auch immer eine Restlaufzeit in Tagen angegeben. Die längste Dauer eines Kredites wird mit 365 Tagen angegeben. Wobei das nicht heissen muss, dass ein Kredit wirklich 365 Tage laufen wird. Der Kredit kann vorher zurückgezahlt, oder verlängert werden. Da es sich meistens um Immobilienprojekte handelt, ist es nicht selten, dass sich die Planung des Verkaufs oder die Bauten verzögern. Es ist also normal, wenn der Kredit ein wenig länger läuft. Ich empfehle jedoch, eher längere Restlaufzeiten zu bevorzugen und Anteile welche weniger als drei Monate Restlaufzeit aufweisen, abzustossen.

Ausfälle / Kompensationsfonds

Bislang ist es erst zu zwei Kreditausfällen gekommen, der einte Ausfall konnte sehr gut abgewickelt werden, so dass aus dem Verkaufserlös die Rückzahlung samt Zinsen sichergestellt werden konnte. Momentan ist ein Kredit als Ausfall gekennzeichnet. Hier konnte der Verkauf nicht wie geplant durchgeführt werden. Saving Stream sammelt nun Kaufofferten und versucht so das Kapital zurückzuholen. Falls das scheitert, wird man wohl auf den Kompensationsfonds zurückgreifen, damit wenigstens das Kapital zurückgezahlt werden kann an die Investoren. Ob der Fonds auch Zinsen bezahlt ist stand heute nicht klar. Auch wenn keine Zinsen gezahlt würden, wäre das verkraftbar. Lieber keine Zinsen, dafür keine Abschreibung auf dem Investment.

Der Kompensationsfonds wird mit Teilen von Zinserträgen (die bei Saving Stream verbleiben) aus den investierten Projekten geäuffnet.

Fazit

Saving Stream ist für mich eine sehr gute Plattform mit klaren Regeln und sehr gutem Support. Ich werde weiter investieren und mein Investment erhöhen. Fast hätte ich vergessen: Saving Stream fährt ein System, welches erlaubt auch ohne Guthaben Anteile zu kaufen. Dieses nennt sich INPL (Invest Now Pay Later). Saving Stream erlaubt es den Investoren die Anteile zu kaufen und das Geld erst später einzuzahlen. Normalerweise hat man 48 Stunden Zeit, seinen Account wieder auszugleichen.

Happy Investing, bei Fragen einfach posten.