Viainvest läuft gut & autoinvest Einstellungen

Meine aus der Not gedrungenen Anlagen bei Viainvest laufen sehr gut und ich bin der Plattform gegenüber wieder positiv eingestellt. Gerne halte ich euch daher etwas auf dem Laufenden, wie sich das bei mir so verhält.

Zur Viainvest Anmeldung

Ein Überblick

Unten seht ihr den Überblick meines (2.)  Accounts (ja ich habe mehrere) bei Viainvest. Ich hatte Mitte Februar dort EUR 1’000 eingezahlt und zu Testzwecken einfach mal laufen lassen per autoinvest. Ich hatte mich seitdem nicht eingeloggt, nur sporadisch die tägliche Übersicht, welche ich per Email erhalten, angeschaut. Es lief alles tadellos, bis auf ein Wochenende, da spukte der autoinvest. Danach und bis jetzt lief alles glatt. So weit so gut, aber es gibt doch einen Punkt, den man verbessern könnte….

….und zwar beim Autopilot

Wenn ihr nochmals auf die Übersicht schaut, dann seht ihr, dass EUR 5.66 brach liegen, eine mittlere Katastrophe ;). Scherz beiseite, ich könnte das getrost ignorieren, aber meine Charakterschwäche lässt das leider nicht zu 😉 Vorallem wenn man sich die letzten Käufe anschaut, frage ich mich ja wirklich, warum hier nicht einfach 4 x 20er Stückelungen gekauft wurden, denn Kredite waren genügend verfügbar. Solche Situationen habe ich in kleinerem Rahmen öfters beobachtet. Spätestens nach 1 bis 2 Tagen nach erneuten Rückflüssen und Investitionen war mein Konto bis auf wenige Cent eigentlich immer leergeräumt.

Ich versuche der Lage jetzt Herr zu werden in dem ich zusätzliche autoinvests miteinbeziehe (10 & 15 Euro). Daher nutze ich gleich die Gelegenheit und zeige euch weiter unten, wie man einen autoinvest bei Viainvest konfiguriert. Das Hauptproblem hier liegt wohl in der Definition, dass es sich bei der Gebotshöhe um das maximum Investment handelt, und das nicht sauber funktioniert. Ich hatte meinen AI auf 20 Euro gestellt, da ich angenommen habe, dass dieser dann schön im Bereich zwischen dem Mindestgebot von EUR 10 und dem Maximum Gebot von 20 EUR investiert. Das läuft meistens eben nicht ganz so wie gewünscht, daher die weiteren AI’s 😉 Ihr könnt mich gerne für verrückt erklären, aber solche Sachen rauben mir den Schlaf! Nicht wirklich, aber beschäftigen tut es mich schon, ja mir ist gerade langweilig 😉

Wie man einen autoinvest konfiguriert

So, nachdem ich euch mein Leid mitgeteilt habe, geht es mir besser und ich kann euch gerne zeigen wie ich einen Autopiloten erstellt habe. Dafür geht ihr in eurem Account auf die Schaltfläche Invest -> autoinvest – create new. Schon solltet ihr auf die Detailansicht eures neuen AI’s kommen. Ausgefüllt sieht das dann in etwa so aus:

Eigentlich ist alles relativ selbsterklärend und bereits vorausgefüllt, daher beschränke ich mich auf die Details. Bei Portfolio size habe ich 100k eingegeben, nicht weil ich soviel investieren könnte, sondern weil der AI schaut, dass dort investiert wird, bis die Grenze erreicht wird. Das heisst wenn dort 1’000 steht, und ich 1’000 eingezahlt habe, schaut der AI, dass immer 1’000 investiert ist und nicht mehr. Das heisst die Zinsen würden immer auf dem Konto bleiben. Auch wenn ich mich entschliesse nochmals etwas Geld einzuschiessen, bleibt das uninvestiert, wenn ich nicht an den AI denke. Daher der hohe Betrag. Die Zinsen habe ich von 12.2 bis 15 Prozent eingestellt, am liebsten hätte ich das „bis“ Feld leergelassen, das funktioniert aber nicht und gibt eine Fehlermeldung. Die Laufzeit habe ich hier bis 2 Monate eingegeben, einfach um den Fall abzudecken, wenn mal etwas längere Kredite als nur solche mit 30 Tagen Laufzeit kommen sollten. Es gibt noch die Funktion „Minimum Balance“, das Kästchen dort habe ich leer gelassen, da ich will, dass alles verfügbare Geld reinvestiert wird. Schlussendlich müsst ihr noch ein Häckchen bei den Bedingungen ganz unten (nicht auf dem Bild) setzten und auf save klicken. Voila, euer AI ist bereit. In der Übersicht seht ihr dann beim AI einen grünen Haken.

 Hier geht es zur Anmeldung bei Viainvest

Kurzfazit

Viainvest läuft wirklich gut und ich hoffe mit meinen Massnahmen das automatische Investieren noch etwas besser hinzukriegen. Ich gebe gerne bald Bescheid, ob das funktioniert hat wie gewünscht. Bei Fragen könnt ihr gerne Posten oder mich per Kontaktformular kontaktieren.

Lenndy – meine Erfahrungen und weitere Informationen

Nachdem ich hier einen ersten Artikel zu Lenndy geschrieben habe, konnte ich nun mein Konto bereits aufladen und in die ersten Projekte investieren. Gerne gebe ich euch noch weitere Informationen.

Ein Überblick

Wie bereits beschrieben, wird die Identifikation vom Zahlungsdienstleister Paysera übernommen. Ich empfehle hier zuerst einen Paysera Account zu eröffnen (mindestens Level 3) und diesen dann im Anschluss mit eurem Lenndy Konto zu verknüpfen. Um euer Konto aufzuladen, geht ihr im eingeloggten Bereich auf euren Namen (rechts oben) und klickt auf top up account (Einzahlung auf Konto). Danach werded ihr mit eurem Paysera Konto verbunden und gebt dort den Betrag ein. Danach müsst ihr mit den erhaltenen Angaben nur noch eine Überweisung von eurem ebanking an Paysera machen. Das Geld ist dann spätestens am nächsten Bankwerktag direkt bei Lenndy ersichtlich (ihr kriegt keine Emailbenachrichtigung).

Welche Kreditarten gibt es und wie hoch sind die Zinsen?

Die untenstehende Grafik zeigt sehr schön, dass es momentan bei Lenndy folgende Kreditarten gibt: Rechnungsfinanzierung, Autokredite, Hypothekarkredite und Firmenkredite. Letztere habe ich jedoch noch nicht in den finanzierten Projekten gefunden. Am beliebtesten scheinen momentan die Rechnungsfianzierung und die Autokredite zu sein.

Kreditarten und Funktionsweise von Lenndy

Ein Blick auf die Zahlen zeigt uns auch, dass es sich hier um eine sehr junge Plattform handelt. Es wurden gegen 740’000 Euro an Krediten vermittelt und 104 Projekte finanziert (diese Zahl erhöht sich täglich):

Einige statistische Daten

Eher erstaunlich finde hier, dass es bereits 1’115 Investoren gibt. Wahrscheinlich haben sich viele davon ersteinmal angemeldet und schauen sich die Plattform an.

Meine ersten Projekte und der weitere Ablauf

Ich konnte bereits in einige Projekte investieren. Ich habe hier auch in Rechnungsfinanzierungen investiert um einen Eindruck zu erhalten. Hier finde ich 2 Dinge erstaunlich: 1) Die Laufzeiten von etwa 10 Monaten und 2) Es gibt trotzdem monatliche Zinszahlungen. Dies habe ich so noch nie gesehen.

Weiter habe ich auch in mit buyback besicherte Autokredite investiert. Hier hat es Laufzeiten von 5 bis 60 Monaten, die Zinsen bewegen sich von 12 bis 14% Prozent. Ich scheue die langen Laufzeiten eher weniger, da ich doch damit rechne, dass einige dieser Projekte mit Buyback vorzeitig abgelöst werden. Der Buyback greift nach 90 Tagen, aber während dieser Zeit werden die monatlichen Rückzahlungen bereits taggenau übernommen.

Die Informationen zu den Projekten (vorallem bei den Autokrediten) sind sehr detailliert. Man sieht das Auto, erhält eine Beschreibung des Schuldners und vieles mehr.

Nachdem ein Projekt zu 100 Prozent finanziert wurde, wird das Geld an den Loan Originator überwiesen. Dies wird euch auch per Email (wie die Info bei neuen Krediten, leider habe ich noch nicht rausgefunden wie man das abstellt) mitgeteilt. Ab diesem Zeitpunkt beginnt auch die Verzinsung zu laufen. Im Gebotsprozess wird noch nichts verzinst.

Fazit

Mir gefällt Lenndy bis jetzt wirklich gut. Die Zeit wird aber zeigen wie sich die Plattform entwickelt. Ich bin auch gespannt auf Ausfallraten bei Krediten ohne Buyback. Die Geschichte mit der Identifikation mittels paysera ist etwas nervig, aber problemlos machbar. Zudem könnte man bei Paysera auch eine sehr günstige Kreditkarte (45 Cent im Monat) beantragen und diesen Zahlungsdienstleister für vieles weitere (Geldwechsel etc) nutzen. Die Dienstleistungen werden auch laufend ausgebaut.

 

 

 

 

Eine Unterhaltung mit Toms Niparts, Viventor

Viventor ist bei vielen Investoren in der Beliebtheit stark gesunken. Zudem hört man auch nicht viel von Viventor. Grund genug für mich, den Kontakt mit Toms zu suchen, welchen ich immer als zielorientiert, lösungssuchend und gesprächsbereit erlebt habe. Nachfolgend gebe ich euch einige Absätze wieder, welche wir besprochen haben. Das wird ganz interessant und bietet einen tieferen Einblick in die Funktionsweise sowie die Strategische Planung von Viventor.

Es ist ruhig geworden um Viventor

Es stimmt, dass sich Viventor in der letzten Zeit nicht mehr so häufig an die Investoren gewandt hat. Dies hat vorallem 2 Gründe: Man arbeitet mit voller Kraft am neuen Plattform System (das dürfte bekannt sein). Zweitens will man die Investoren nicht zu spamen mit nicht relevanten Informationen. Viventor steht auf gesunden finanziellen Beinen, die Ruhe an der Informationsfront soll keinesfalls auf einen baldigen Abgang hindeuten. Das ist ganz und gar nicht der Fall, viele neue Sachen laufen momentan einfach im Hintergrund ab. Die Finanzberichte der Kreditvermittler werden auch mit der neuen Plattform zusammen aufgeschaltet.

Die Investoren (ich inklusive) bekunden Mühe ihr Geld zu investieren

Das ist natürlich auf für Viventor nicht wünschenswert, hat aber mit einer Kombination von verschiedenene Faktoren zu tun:

1) Die Investorennachfrage nach Krediten ist schneller gewachsen als das Angebot

2) Die Hypothekar Vermittler Primor und Seymoure haben ihr Angebot reduziert, da sie eine günstigere Finanzierungsquelle gefunden haben.

3) CocheGo arbeitet daran sein Kreditportfolio zu verbessern und tested neue Richtlinien. Deshalb werden diese Kredite momentan nicht auf die Plattform gestellt. Man will zuerst Erfahrungen mit den neuen Krediten sammeln, und den Investoren keine Kredite servieren, denen man nicht vorbehaltlos (in diesem Fall zu wenig Erfahrung) gegenübersteht.

4) Twinero sieht sich mit einem Rückgang im neuen Kreditvolumen konfrontiert. Dieses resultiert aus der SPL Anzeigen Verbannung durch google.

5) Auch die Feiertage haben die Gespräche mit den Kreditvermittlern verzögert.

Es gibt aber auch positive Meldungen (Pilotversuch mit 4 Finance)

Es wurde ein Pilotversuch mit 4Finance, einem grossen Kreditvermittler gestartet, welcher in 15 Ländern seine Geschäfte aktiv betreibt. 4Finance verfügt über eine bewiesen langjährige Ertragskraft. Einige 4Finance Kredite wurden bereits zu Testzwecken über die Plattform finanziert. Jetzt ist man daran, den Prozess weiterzutreiben. Dies ist jedoch aufgrund der Grösse von 4Finance etwas langatmig (lange Entscheidungswege). Man tut was man kann, aber es braucht einfach Zeit. Ein weiterer Vorteil der Zusammenarbeit ist jedoch, dass 4Finance Kredite ein sichereres Investment sind, als in Kredite von kürzlich gegründeten, unbekannten sowie kleinen Kreditvermittlern zu investieren.

Strikte Prüfungskriterien und strategische Ausrichtung

Viventor hält sich strikt an Prüfungskriterien fest, wie zum Beispiel Garantien der Teilhaber der Kreditvermittler. Es mussten schon einige Kreditvermittler abgelehnt werden, da diese dem Kriterienkatalog nicht entsprochen haben.

Stabile Märkte geniessen Priorität. Wir fokussieren uns momentan auf die nordischen Länder, West- und Zentraleuropa, sowie einige spezische Läner aus Süd- und Osteuropa. Diese Länder und Regionen sind Viventor bekannt, und bis zu einem gewissen Punkt vorhersehbar.

Viventor wurde auch von Kreditvermittlern aus Russland sowie Georgien angefragt, ob man deren Kredite nicht aufnehmen möchte. Diese wurden aus geopolitischen Überlegungen abgelehnt. Man hat aus den Gesprächen auch vernommen, dass es in Georgien und auch Polen wohl zu regulatorischen Veränderungen kommen wird, und somit das Umfeld für Kreditvermittler anspruchsvoller werden dürfte.

Und zum Schluss

Viventor befindet sich, wie auch die Kreditvermittler, in stabilen Finanzverhältnissen. Änderungen im Kreditvolumen auf der Plattform haben nur geringen Einfluss auf die Ertragskraft der Kreditvermittler. Toms macht zum Schluss noch darauf aufmerksam, dass jeder investierte Cent den Investoren seit bestehen von Viventor, immer zurückbezahlt wurde.

Mein Fazit

Ein solch vertiefter Einblick in das Denken einer Plattform kriegt man wohl nicht so oft. Ich finde einigen Punkte äusserst spannend, und wir werden sehen ob diese eintreffen. Das ganze ändert aber nichts an meiner Haltung, dass uninvestierte Gelder mit der Zeit abgezogen werden. Die Plattform sollte man jedoch im Auge behalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Swaper – mehr Informationen zur neuen p2p Plattform

Vor einigen Tagen habe ich euch bereits von Swaper berichtet. Da ich bis dahin noch eher weniger Informationen hatte, habe ich Kontakt zu Swaper aufgenommen. Ich stehe jetzt in direktem Kontakt mit der CEO Iveta Bruvele. Gerne teile ich meine neuen Erkenntnisse mit euch.

Was ist die Verbindung zwischen Swaper und Wandoo Finance?

Swaper ist Teil der Wandoo Finance Group, und in in Lettland als Firma angemeldet.

Wer ist die Wandoo Finance Group?

Die Wandoo Finance Group ist ein Fintech, welches sich zum Ziel gesetzt hat, viele Prozesse zu automatisieren sowie Skaleneffekte zu nutzen. So weit nichts Neues für ein Fintech. Mehr Informationen Wandoo Finance sowie deren Mitarbeiter findet ihr hier: www.wandoofinance.com. Wandoo wurde im Januar 2016 von Iveta Bruvele gegründet. Über das Aktionariat ist mir bis jetzt nichts bekannt. Ich schätze Iveta wird einen grossen Teil daran besitzten.

Seit wann ist die Wandoo Finance Group aktiv?

Wandoo hat zuerst einen Ableger in Georgien (www.wandoo.ge) und danach einen in Polen (www.wandoo.pl) gegründet. Bis zum Launch von Swaper im Oktober 2016, hat Wandoo die Kredite mit Ihren eigenen finanziellen Mitteln vergeben.

Statistiken

Eine wichtige Frage betrifft natürlich die Statistik der Kredite. Man hat mir versprochen, dass im Dezember erste Statisiken veröffentlicht werden. Das ist nachvollziehbar, dass man im ersten Jahr des Betriebs erstmal einige Daten sammeln und auswerten muss. Ich erhoffe mir im Dezember Zahlenmaterial seit Januar 2016, denn für mich spielt es eine Rolle, ob der Kredit via wandoo oder swaper vermittelt wurde.

Swaper ist schnell und innovativ

Was mich an dieser Plattform überrascht, ist das Tempo das man vorlegt und die Qualität die man bringt. Wenn ich mir vorstelle, dass die Plattform erst gelauncht wurde, es einen auto invest gibt und erst gerade eine mobile App zur Verfügung gestellt wurde, dann verdient swaper meinen Respekt.

Anderes Thema: Zeitmarkt

Ich habe mich gefragt, wann die Zinsen den Investoren gutgeschrieben werden, falls man einen Kredit verkauft. Hier war die Antwort, dass dies passiert,  wenn der Kreditnehmer den Kredit zurückzahlt. Das ist ein Unterschied zu twino, wo man die Zinsen gleich bei verkauft bekommt. Mir wurde aber versichert, dass man diesen Mecano ändern wird.

Fazit

Nach meinen ersten Recherchen und Kontakten mit Swaper bin ich der Plattform gegenüber durchaus positiv gestimmt. Man darf aber nicht vergessen, dass die Plattform und der Kreditvermittler Wandoo Finance noch ganz junge Unternehmen sind, und noch keine Jahresberichte oder dergleichen veröffentlicht wurden. Aus dieser Sicht sage ich, dass die Plattform sich erst noch beweisen muss. Mal sehen wie sich das noch weiterentwickelt und ob die Versprechungen eingehalten werden, ich investiere weiter 😉

 

 

Oktoberrückblick – es ist viel passiert

Meine Lieben Leser, es ist viel passiert im vergangenen Monat. Gerne möchte ich euch einige Updates zu verschiedenen Plattformen geben:

Bondora – kein manueller Primärmarkt mehr

Bondora hat im Oktober bekannt gegeben, dass es ab November keinen manuellen Erstmarkt mehr geben wird. Das heisst den Investoren bleibt die Möglichkeit per Bondora Portfolio Manager anzulegen, und somit jegliche Kontrolle über die Gebote abzugeben. Der Portfoliomanager kennt auch nur 3 Profile. Ich finde das keine gute Entwicklung.

Die zweite Möglichkeit besteht darin, die API Schnittstelle zu nutzen, um so bieten zu können. Die meisten p2p Anleger dürften aber nicht über genügend Programmierkenntnisse verfügen (mich eingeschlossen), um diesen Weg nutzen zu können. Es gibt verschiedene Anbieter, welche auch API Plugins für zB Firefox anbieten. Eines davon kann auf dieser Seite, beim Oktaeder runtergeladen werden.

Wenn ihr euch fragt, warum ihr auf meiner Seite keinen Bericht zu Bondora findet, ja ich sags mal so, ich bin nicht so begeistert davon, und habe meine Investments dort aufgelöst.

Viventor begegnet der Investorennachfrage mit neuem Kreditanbieter

Es gibt aber auch erfreuliche Nachrichten aus dem p2p Universum. Allen voran Viventor, diese Plattform arbeitet unentwegt daran, seinen Investoren mehr bieten zu können. Nachdem der Plattform in den letzten Wochen massive Mittel zugeflossen sind, wurde es für die Investoren schwierig genügend Kredite zu finden, um das vorhandene Geld investieren zu können.

Viventor hat kurzerhand einen neuen Kreditanbieter „cochego“ auf die Seite gepackt. Es handelt sich dabei um Konsumkredite, welche mit einem Fahrzeug besichert sind. Der Name liegt also sehr nahe am Produkt, da coche zu deutsch Auto heisst. Also etwas salopp übersetzt „Auto, und los“. Die Kredite sind mit 11% p.a verzinst.

Estateguru bringt neue Projekte im Wert von rund 1.5 Millionen

Genau wie im Vormonat hat Estateguru wieder Projekte im Wert von etwa 1.5 Millionen Euro über die Plattform finanziert. Das beachtliche dabei ist, dass dies jetzt mit massiv weniger Projekten geschehen ist. Das grösste Projekt diesen Monat war 500k Euro gross. Noch erstaunlicher ist, dass dieses Projekt nach etwa 12 Stunden bereits finanziert war. Ich sehe Estateguru ist auf gutem Weg. Braucht aber geduldige und zugleich schnelle Investoren, da die Projekte sehr schnell voll sind. Manchmal werden diese auch einen Tag vorher angekündigt.

Mintos bringt wieder viele Kredite mit Buyback, und höhere Zinsen

Ich denke für das Mintos Management und seine Mitarbeiter war der Oktober ein heisser und arbeitsreicher Monat. Zuerst kamen Betrugsvorwürfe zu Tage, danach wurden wieder viele payday loans mit 12% und mehr Verzinsung auf die Plattform gestellt.

Wie gesagt, ich investiere weiter bei Mintos und gehe davon aus, dass mein Geld dort sicher ist.

Eine neue Plattform am p2p Himmel – Swaper (sind wir nicht alle ein bisschen Twino?)

Zu guter letzt möchte ich euch noch auf swaper aufmerksam machen. Hier kommt ihr zu meinem Artikel über diese neue p2p Plattform.

 

Viventor – meine Erfahrungen

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Ich möchte euch meine Erfahrungen in den letzten Wochen gerne mitteilen. Nach meinem ersten Bericht über Viventor (hier zum nachlesen), hat sich viel getan. Bei Mintos herrscht eine Angebotsknappheit an kurzlaufenden Konsumkrediten mit Buyback. Viventor kann hier Abhilfe schaffen, da die Plattform Konsumkredite aus Spanien und Schweden mit 12% Zinsen inklusive Buyback anbietet. Der Buyback greift nach 60 Tagen, die der Kredit überfällig ist. Es wird jeweils das Kapital sowie die Zinsen für die ganze Laufzeit von den Kreditanbietern zurückbezahlt. Das ist natürlich ein sehr schönes Feature der Plattform. Man muss sich jedoch bewusst sein, dass die Garantie immer nur so viel Wert ist, wie derjenige der diese ausgibt. Auch hier könnte es passieren, dass ein Kreditanbieter ausfällt und die Garantie nicht mehr aufrechterhalten kann. Das ist natürlich hypothetisch gesprochen, mir ist kein Fall bekannt, wo dies passiert wäre.

Wie schaut mein Portfolio aus?

Ich habe vor einigen Wochen einen Testlauf mit EUR 500 gestartet und die am längsten laufenden Konsumkredite ausgewählt, welche etwa 45 Tage laufen. Ich habe auch einige Kurzläufer ins Portfolio genommen, da zu meinem Startzeitpunkt nur wenige 45 tägige Konsumkredite verfügbar waren. Das hat sich aber mittlerweile geändert, so dass ich alle meine Rückzahlungen in diese Kredite investieren kann. Aktuell sind bei mir 8 von 44 Krediten verspätet, der Buyback musste bis jetzt nicht einspringen. Diverse Kredite haben zu spät zurückbezahlt, bei diesen habe ich aber Säumniszinsen erhalten, daher stimmts momentan bei Viventor für mich.

Zweitmarkt

Viventor bietet auch einen Zweitmarkt an, welcher rege genutzt wir. Ich konnte dort schon einige Schnäppchen ergattern, wie einen 12% Kredit, der verspätet war, welchen ich mit 10 Prozent Abschlag kaufen konnte! Hier warte ich einfach den Buyback ab und habe so schon 10% Rendite gemacht und erhalte obendrauf noch die Zinsen für meine Anlageperiode. Das kann gerne so weitergehen 😉

Ich werde in einigen Wochen wieder berichten wie mein Viventor Portfolio sich entwickelt und bis dann habe ich sicher einen Kredit gehabt, welcher vom Buyback abgelöst wurde.

Bei Fragen einfach posten, oder das Kontaktformular nutzen.

Mintos – Das Ende des Buybacks? ein Kurzupdate

Mintos – Das Ende des Buybacks? Alternativen?

Es ist viel passiert bei Mintos, vor allem im Bereich der Konsumkredite. Zuerst ist ein gewichtiger Loan Originator (Banknote) ausgestiegen und wurde durch einige neue ersetzt, welche aber (Lendo ausgenommen) nicht sehr viel Volumen bringen. Das Resultat war klar: Zu viel Nachfrage = tiefere Zinsen. Weiter hat Mogo begonnen die Autokredite jetzt mehrheitlich ohne buyback Garantie anzubieten. Man kann auf dem Zeitmarkt sehen, dass diverse dieser Kredite schon ausgefallen sind. Hier wird sich in den nächsten Monaten zeigen, wie gut die Recovery Rate bei diesen Krediten ist. Ich bin auch testweise mit 5 Krediten eingestiegen, und die haben ihre Raten schön brav bezahlt. Einmal habe ich einen solchen Kredit (Status Default) auf dem Zweitmarkt mit 30% Abschlag gekauft. Ich hatte Glück, und der Kreditnehmer hat nachbezahlt.

Gibt es Alternativen? 

Ja! Mintos bietet auch viele Rechnungsfinanzierungen / Invoice Finaning an. Da diese Kredite mit einem sogenannten recourse Recht (Regress) ausgestattet sind, habe ich in diese investiert. Hier ist der Verkäufer der Rechnung verpflichtet die Rechnung von den Investoren zurückzukaufen, falls sein Kunde nicht bezahlt.

Meine Bilanz in diesem Bereich ist durchwegs positv. Ich habe bislang in 89 Rechnungen investiert, 60 davon wurden bereits zurückbezahlt. Teilweise zu spät, aber immer mit Verzugszinsen. Momentan habe ich eine Rechnung, welche mehr als 60 Tage im Verzug ist, mal schauen wie das weitergeht und ob das Regressrecht etwas bringen wird.

Meiner Meinung nach wird der Trend zu weniger Buyback Krediten anhalten. Auch das Zinsniveau wird wohl eher sinken. Viventor bietet zur Zeit viele mit buyback besicherte Kredite an, hier gehts zu meinem Bericht.

Hier seht ihr noch meinen aktuellen Stand bei Mintos:

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Happy investing, bei Fragen posten oder das Kontaktformular nutzen.

Mintos – Update und Tipps

Vor rund fünf Monaten bin ich bei Mintos gestartet. Meinen ersten Erfahrungsbericht findet ihr hier. Meine Rendite (auf ein Jahr gerechnet) liegt gemäss Mintos Berechnung bei 18.06%. Laut meiner eigenen Berechnung mit XIRR-Berechnung komme ich immerhin noch auf stolze 15.51%.

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Die Renditen unterscheiden sich aufgrund verschiedener Berechnungsarten. Um die Renditen unter den Plattformen vergleichen zu können, ist es zwingend notwendig die gleiche Kennzahl zu berechnen. Ich habe mich hier für die XIRR-Methode entschieden (ihr findet hier die Vorgehensweise für die Berechnung in Excel). Man muss jedoch noch anfügen, dass die Renditeberechnung hierbei davon ausgeht, dass alle offenen Kredite zurückbezahlt werden und es zu keinen Ausfällen kommt! Wenn ihr euch jetzt fragt, wie es möglich ist Renditen von 15% und mehr zu erwitschaften. Ja dann habt ihr Pech, das ist mein Geheimnis 😉 Ok, ich will mal nicht so sein. Ich konnte meine Rendite verbessern in dem ich auf dem Zweitmarkt Kredite mit Abschlag kaufen, oder Kredite mit Aufschlag verkaufen konnte. Gut geeignet um die Rendite zu verbessern sind auch die Mogo Car Loans (mit Buyback!). Man sieht diese häufig mit Abschlag auf dem Zweitmarkt, und wenn diese noch überfällig sind, umso besser. Ich habe diverse mit Abschlägen gekauft und diese wurden dann wenig später zu pari inkl. Zinsen zurückbezahlt. So konnte ich in kurzer Zeit eine Rendite erzielen, die aufs Jahr hochgerechnet immens ist. Die Rendite wird innert weniger Tage erzielt und so aufs Jahr hochgerechnet, was dann eine sehr hohe Renditezahl ergibt.

Es ist viel passiert in den letzten Wochen

Mintos konnte in den letzten Wochen diverse neue Loan Originators für sich gewinnen: Lendo aus Georgion (Privatkredite), Creditstar aus Estland (momentan nur polnische Privatkredite), Agrocredit (Kredite für lettischeh Bauern). Leider kam es auch zu Abgängen oder temporären Pausen zweier Originators: Hippocredit (Hypotheken) und Banknote (lettische Privatkredite). Weiter hat Mogo neu auch Autokredite ohne Buyback eingeführt, und diese mit leicht höheren Zinsen ausgestattet. Die Zinsen bewegen sich im Bereich von 14 bis 15% und die Kredite haben Laufzeiten ab 2.5 Monaten. Ich bin diesen Krediten gegenüber eher skeptisch, da mir die Zinsen für das Ausfallrisiko doch zu gering sind. Hier wird sich in der Zukunft zeigen, ob ich richtig lag, oder nicht.

Weiter konnte Mintos im August noch vermelden, dass nun mehr als 50 Millionen Euro über die Plattform verliehen wurden. Eine beachtliche Summe.

und zum Schluss…

Bedanke ich ich bei euch, dass ihr meinen blog lest und möchte euch noch über das momentane Bonusprogramm von Mintos informieren. Wenn ihr euch über einen Mintos link auf dieser Seite registriert, erhaltet ihr nach 30 Tagen in denen investiert seit auf Mintos, 1% Gutschrift auf den investierten Betrag. Nach 60 und 90 Tagen schaut Mintos nochmals auf euer Konto und gibt euch eine erneugte Gutschrift, falls euer investierter Betrag höher ist als 30 Tage zuvor. Abgezogen wird nichts. Die Gutschrift erhalte ich übrigens auch, und danke euch bestens dafür, dass ihr meinen blog unterstützt.

 

 

 

Viventor – Viva España?

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Auf der Suche nach einer weiteren Plattform zur Diversifikation, bin ich auf die „spanische“ Plattform Viventor gestossen. Zuerst dachte ich mir, super, jetzt kann ich auch noch über eine weitere Region diversifizieren. Nach genauerem Studium der Plattform ist mir dann aufgefallen, dass die Kredite aus Spanien sind, und auch von spanischen Loan Originators auf die Plattform gestellt werden, der Sitz der Plattform ist jedoch Lettland. Trotzdem habe ich mich registriert umd die Plattform zu testen.

Wer steht hinter Viventor?

Viventor wurde von der spanischen Kreditfirma Prestamos Prima gegründet. Im Februar hat die Finstar Group 51% an Viventor übernommen. Finstar ist ein Private Equity Unternehmen, und hat langjährige Erfahrung im Aufbau und der Erweiterung von Firmen. Es ist sicher nicht schlecht, so eine Firma hinter sich zu wissen.

Welche Kredite werden auf Viventor angeboten?

Im Moment werden nur kurzlaufende Konsumkredite sowie mit Immobilien besicherte Kredite angeboten. Momentan werden diese von den Loan Originatoren Twinero (=Prestamos Prima), Seymoure und Primor angeboten. Zudem sollte in den nächsten Tagen ein Schwedischer Konsumkredit Anbieter die ersten Kredite auf der Plattform anbieten. Es werden wohl weitere folgen, denn die Plattform entwickelt sich in meinen Augen Richtung Mintos.

Investieren/Autoinvest

Sehr positiv erachte ich die Tatsache, dass es mehr als genügend Kredite auf dem Primär- sowie Sekundärmarkt hat. Eine Investition in 12% kurzlaufende Kredite ist also problemlos möglich. Zudem kann man sich auch einen Autoinvest anlegen, welcher die Gelder investiert und nach Rückzahlung reinvestiert. Hier seht ihr einen Überblick vom Angebot und den Filtermöglichkeiten:

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Rückkaufgarantie (Buyback) 

Auch Viventor (respektive die Loan Originator) bietet eine Rückkaufgarantie für alle Kredite an, welche länger als 60 Tage überfällig sind. Es werden das Kapital sowie die aufgelaufenen Zinsen erstattet. Beispiel: Ein Kredit läuft 10 Tage und man investiert EUR 10 bei 12% Jahreszins, dieser Kredit zahlt nicht retour, und so werden nach 70 Tagen (10 Tage Kreditlaufzeit + 60 Tage) das eingesetzte Kapital von EUR 10 sowie die Zinsen für 70 Tage (= 23 Cent) zurückgezahlt. Sicherlich eine gute Sache, aber ich gebe zu bedenken: Eine Garantie ist nur soviel Wert, wie derjenige welcher diese abgibt. Im Beispiel vom Originator Twinero, wurden gemäss Aussagen von Viventor alle überfälligen Kredite zurückgekauft.

Fazit

Viventor gefällt mir als Plattform gut, auch wenn optisch noch einiges getan werden muss. Auch die deutsche Übersetzung muss noch verbessert werden. Das Management ist sehr bestrebt eine wirklich gute Plattform bereitzustellen. Ich habe mich in einem Gespräch mit Toms Niparts (Head of Operations) davon überzeugen können. Zudem ist man wirklich innovativ. Viventor hat eine eigene online Zeitschrift, mit dem passenden Namen Finventor,  zum Thema Fintech herausgebracht. Diese ist in Deutsch und Englisch verfügbar. Hier kann man die erste Ausgabe vom Finventor in Deutsch runterladen.

Ich werde die Plattform weiter testen und meine Erfahrungen mit euch teilen.

Bei Fragen einfach posten oder via Kontaktformular bei mir melden. Happy investing!

Mintos – die etwas andere Plattform

Einleitung

 

Mintos unterscheidet sich von anderen p2p Plattformen vor allem in zwei Belangen:

 

1. Mintos vergibt die Kredite nicht selber, sondern vermittelt diese nur für sogenannte Loan Originators. Diese Loan Originators holen sich so von den Investoren das benötigte Kapital um Kredite vergeben zu können.

 

2. Eine weitere Besonderheit bei Mintos stellen die Kredite mit einer Buyback Garantie dar. Kredite welche mit dieser Garantie ausgestattet sind, werden von den Loan Originators zurückgekauft, sobald diese mehr als 60 Tage im Verzug sind. Es wird nicht nur das eingesetzte Kapital sondern auch die aufgelaufenen Zinsen ausbezahlt.

 

Registrierung

 

Die Registrierung erfolgt einfach auf der Hauptseite von Mintos mit einem Klick auf die Schaltfläche „Start earning“. Nachdem man die Registrierung abgeschlossen hat, kann man sich bereits umsehen und die Überweisungsdetails für seinen Mintos Account ansehen. Eine SEPA-Überweisung wird normalweise gleichentags innert wenigen Stunden bei Mintos gutgeschrieben.

 

Wenn ihr einen Mintos Link auf dieser Seite für die Registration nutzt, kommt ihr in den Genuss von einer Gutschrift von 1% auf eurem Investitionsbetrag, welchen ihr nach 30 Tagen gutgeschrieben bekommt. Nach 60 und 90 Tagen wird nochmals geschaut ob noch mehr Kapital gekommen ist und dann wird sogar noch die Differenz gutgeschrieben. Abgezogen wird nichts. Die gleiche Gutschrift erhalte auch ich auf meinem Account. Dies als netter Nebeneffekt.

 

Das Bieten / Die ersten Gebote / passive Anlagemöglichkeit via Autoinvest

 

Sobald das Geld auf dem Account gutgeschrieben wurde, könnt ihr mit den Geboten starten. Es gibt die Möglichkeit am Primärmarkt (Loan Listings) oder am Zweitmarkt zu bieten. Der Zweitmarkt empfiehlt sich momenant eher nicht, da es genügend Angebote auf dem Primärmarkt gibt und die Angebote auf dem Zweitmarkt oftmals mit Prämien teurer verkauft werden, was eure Rendite schmälert.

 

Auf dem Primärmart könnt ihr die Kredite filtern nach diversen Kriterien wie Laufzeit, Zinssatz, Art des Kredites, Buyback Garantie (erkennt man am Schildzeichen im Investitions Button). Mit einem Klick auf den Investieren Button kommt der Kredit in den Warenkorb, man kann dann noch seinen gewünschten Betrag (mindestens EUR 10.-) eingeben und danach bestätigen. Schon ist der erste Kredit investiert.

 

Wem das Prozedere zu mühsam erscheint, kann auch Regeln – sogenannte Auto Invests – erstellen. Man kann dem System so genau vorgeben in welche Kredite man investieren möchte. Es können auch mehrere Investitionsregeln mit verschiedenen Parametern eingegeben werden. Dies spart enorm Zeit und laufende Erträge werden reinvestiert (sofern man diesen Parameter aktiviert hat).

 

Buyback Garantie = risikolose Geldanlage?

 

Man könnte meinen, dass mit der Buyback Garantie jegliches Risiko eliminiert wurde. Dies stimmt jedoch nicht, das Risiko wird schlussendlich nur verlagert, und zwar vom Kreditnehmer zum Loan Originator. Für den Anleger wurde das Risiko des Ausfalls des Kreditnehmers eliminiert, jedoch besteht immernoch das Risiko eines Ausfalls des Loan Orginators. Kann der Originator nicht zahlen, nützt auch die Buyback Garantie nichts. Eine Garantie ist nur so gut, wie derjenige welcher die Garantie abgibt. Darum sollte man bei Mintos die Bilanzen der Loan Originators anschauen und nicht nur in Kredite eines Originators investieren, sondern seine Anlagen über mehrere Loan Originators streuen und die Diversifikation so erhöhen. Das reduziert dann auch das Anlagerisiko.

 

Arten von Krediten und Laufzeiten

 

Bei Mintos gibt es zur Zeit die folgenden Arten von Krediten, in welche man investieren kann; Personal Loans (Privatkredite), Invoice Financing (Factoring), Business Loans (Firmenkredite), Secured Car Loans (Autokredite) und Mortgage Loans (Hypotheken).

Die Laufzeiten variieren von nur wenigen Tagen bis teilweise über 10 Jahre. Die Zinssätze liegen im Bereich von 12 bis 17%.

 

Fazit

 

Für mich stellt Mintos eine interessante, übersichtliche und durchdachte Plattform dar. Das Geschäftsmodel als Vermittlerplattform birgt für die Zukunft grosse Vorteile, da laufend neue Loan Originators aufgeschaltet werden und so die Fülle und das Angebot erweitern. Der Support reagiert schnell und freundlich auf Anfragen, was einem zusätlichs Vertrauen gibt. Bei allem Goodwill sollte man sich trotzdem nicht von den hohen Renditen blenden lassen. Es gilt der Grundsatz: Hohe Renditen, erfordern das Eingehen von (hohen) Risiken. Die Risiken dürfen bei einer Geldanlage nie ausser Acht gelassen werden.

 

Bei Fragen oder Anmerkungen einfach posten.

 

Happy Lending!