Monethera – eine Einführung (max 22% Zinsen)

Ende letzter Woche wurde ich auf Monethera aufmerksam und habe ein Konto eröffnet, auch wenn mir anfangs die Haare (die ich noch habe) zu Berge gestanden haben. Die Webseite scheint noch nicht ganz fertig zu sein, aber was wirklich störend war, dass die Texte nahezu 1:1 von Envestio kopiert schienen. Auch die erwähnten Mitarbeiter konnte ich online nicht wirklich ausfindig machen. Eine Management Struktur ist nicht vorhanden. Daher hatte ich einige Fragen an Monethera geschickt, welche ausführlich und professionell beantwortet wurden. Ich werde nachfolgend die einzelnen Themen abhandeln, aber zuerst auf die Registrierung eingehen.

Registrierung

Die Plattform steht eigentlich jedem Anleger über 18 Jahre zur Verfügung, ausser man wohnt in den USA, China oder den baltischen Staaten. Ich höre eure Fragezeichen bezüglich der baltischen Staaten. Das Bedarf weiterer Klärung, ich warte eine weitere Antwort ab und editiere hier, so bald ich diese habe. Bevor man Geld auf die Plattform schicken kann, muss man einen Personalausweis oder Identitätskarte hochladen, sowie eine Utility Bill (Stromrechnung oder so) oder einen Auszug vom Bankkonto. Bei mir ging die Verifizierung innerhalb einiger Stunden durch. Da die Plattform jetzt so langsam auf Blogs bekanntgemacht wird, könnte es etwas länger dauern.

Envestio Klon?

Das war mein erster Gedanke, als ich den Content der Seite gelesen hatte. Monethera erklärt das damit, dass sie jemanden engagiert haben die Texte zu Schreiben und dieser jemand hat scheinbar copy / paste betrieben und sich so schnell etwas Geld verdient ohne grossen Aufwand. Die Texte seien überprüft worden, aber verständlicherweise nicht mit anderen Plattformen abgeglichen worden. Verstehe, ärgerlicher Start. Auf jeden Fall werden die Texte überarbeitet. Es bestehen keine Verbindungen zu anderen Plattformen.

Management

Ich habe nach den Verantwortlichen gefragt, da ich im Handelsregister Estlands einen Andrei Bogdanov gefunden habe, welcher auf der Webseite nicht aufgeführt wird. Mir wurde dann mitgeteilt, dass Herr Bogdanov sowie Andris Taubris die beiden Unternehmer sind, welchen die Firma gehört. Letzterer ist auch der CEO, auch wenn das so noch nicht auf der Webseite ersichtlich ist. Auf jeden Fall habe ich Lebensläufe der Mitarbeiter erhalten. Bis Ende dieser Woche sollten auch diese auf der Webseite aufgeschaltet sein. Man bemüht sich hier etwas mehr Transparenz reinzubringen. Seien wir gespannt.

Registriert in Estland, Büro in Lettland

Registriert ist Monethera in Estland, hat seine Büros jedoch in Riga, Lettland. Das mutet erstmal etwas komisch an, ich gebe aber zu Bedenken, dass dies bei vielen weiteren p2p Plattformen genau gleich ist (Grupeer in Irland, Büros in Lettland. Iuvo Estland/Bulgarien. Robocash Kroatien/Russland etc). Das ist für mich kein Stressfaktor. Die Mindesteinlage beträgt 100 Euro.

Projekte

Aktuell sind 3 Projekte online mit Laufzeiten von 6 bis 12 Monaten und Zinsen von 18.2 bis 18.9 Prozent. Sieht sehr attraktiv aus. Das Projekt River Paradize wird teilweise via die Plattform finanziert, da der Schuldner nicht den vollständig notwendigen Kredit bei einer Bank finanzieren konnte (und Bankfinanzierungen aktuell sehr harzig laufen im Baltikum). Daher wird hier der Rest via p2p aufgenommen. Wir sind hier also defintiv im hochrisiko Bereich.

Eines der ersten Monethera Projekte: River Paradize

Buyback/Zinsen/Verzug

Monethera bietet einen sofortigen Buyback an, jedoch zu 5 Prozent Abschlag. Das erinnert mich doch an eine andere Plattform 😉 Zinsen werden monatlich gezahlt. Die Projekte sind endfällig. Was bei Verzug passiert, erschliesst sich mir noch nicht vollständig. Ich hoffe hier auf das Webseiten Update.

Meine Meinung zum Schluss

Die Plattform hatte wohl einen schlechten Start (Texte, Transparenz, etc). Ich hoffe die versprochenen Anpassungen kommen schnell. Ansonsten ist vielleicht das Anfangsvertrauen komplett verspielt. Das hätte man sicher besser machen können. Ich werde die Plattform nicht gleich abschreiben, rufe aber jeden der dort investiert zur Vorsicht auf. Es ist eine taufrische Plattform, die noch einige Arbeit vor sich hat. Also definitiv sehr hohes Risiko. Die Projekte scheinen attraktiv zu sein und die Rendite stimmt. Ich gehe langsam rein. Zweitmarkt und weitere Feature sind in Planung.

Ich versuche mir ein besseres Bild zu verschaffen und den CEO ans Telefon zu kriegen, so lässt sich sicherlich noch einiges klären. Auf jedenfall scheint mir die Plattform offen gegenüber Fragen zu sein. Hier geht es zu Monethera. Ihr kriegt 5 Euro Startgeld und 0.5% Cashback auf die Investitionen.

Envestio – Update und Cryptomining Kredite unter der Lupe

Es ist nun etwa ein halbes Jahr her, seit meinem letzten Envestio Bericht. Wer meine letzten Berichte (hier und hier) gelesen hat, wird sich erinnern, dass ich der Plattform durchaus auch kritisch gegenüber stehe. Die Entwicklung der letzten Monate hat mich jedoch etwas positiver gestimmt. Die Zahlungen sind pünktlich gekommen, da sollte man nicht meckern. Aber eben das ist so ein Punkt, den ich weiterhin komisch finde: keine Verzögerungen (oder hattet ihr welche?). Das bringt mich einfach wieder zu dem Punkt, dass ich nicht glaube, dass jede Rückzahlung direkt vom Konto des Schuldners getilgt wird. Ich könnte mir vorstellen, dass die Kunden eine Kreditlimite haben und dann auch Amortisationen durch diese gedeckt werden könnten. Bei gewissen Projekten sieht man in den Details die Kreditlimite einer Firma. Aber eben, das ist nur Spekulation meinerseits. Wichtig wäre für mich, dass wir neben den bekannten Projekten, mal einige ganz neue sehen würden. Die meisten Projekte auf der Plattform kann ich wenig beurteilen, da mir das Know-how in diesen Bereichen fehlt. Ich habe keine Ahnung wie lukrativ der Verkauf von Dosenfisch oder Holzpellets ist 😉 Daher habe ich mir mal ein Projekt ausgesucht, welches man eher überprüfen kann, oder zumindest die Plausibilität eher verifizieren kann.

Krypto Mining Projekte

Zuerst möchte ich nur kurz erläutern, was Kryptomining ist, allerdings bin ich kein Experte und meine Erklärung ist wohl eher etwas oberflächlich. Mining bestätigt eigentlich die Transaktionen in einem Netzwerk, wenn im Beispiel von Ethereum jemand etwas ETH an eine andere Person schickt. Die Miner führen die Transaktion durch und bestätigen diese auf der Blockchain. Für dies erhalten Sie für jeden gefundenen Block (ein Block enthält die Transaktionen einer Zeitspanne) aktuell 2 ETH (circa 400 USD momentan). Auf dem Ethereum Netzwerk laufen viele grandiose Anwendungen, wie beispielsweise Blockimmo, über welche ich bereits berichtet hatte.

In den letzten Wochen sind gleich zwei dieser Projekte auf der Plattform mit einem Gesamtvolumen von über 1 Million Euro erschienen. In der Projektbeschreibung wird angegeben, dass der Schuldner einen Auftrag erhalten hat um diverse Grafikkarten zu einem Mining Rig (Wikipedia) zusammenzubauen. Der Endkunde will damit dann Kryptomining betreiben. Zumindest verstehe ich dies so. Zuerst dachte ich mir, dass kan ja nicht sein, dass solche Karten so teuer sind. Aber tatsächlich kosten GTX 1080ti Grafikkarten um die 900 USD pro Stück, eigentlich erstaunlich, da man ja eigentlich für dieses Geld einen passablen Laptop kriegt. Aber egal, das ist wahrscheinlich Äpfel mit Birnen verglichen. Das schöne am Mining ist, dass man die Profibitabilität davon errechnen kann. Genau das habe ich getan mit Hilfe der Website whattomine.com berechnet. Ich war gnädig und habe Stromkosten von 0.05 USD pro Kilowattstunde benutzt, was ein sehr tiefer Wert ist. Mined man Ethereum, dann liefert eine Karte netto 61 cent pro Tag, bis sich 900 USD amortisiert haben, dauerts also etwa 1475 Tage. Ich finde das jetzt nicht eine allzu tolle Ausgangslage. Natürlich gibt es profitablere Tokens dafür, aber die haben dann nicht die entsprechende Marktkapitalisierung und Handelsvolumen, dass man diese gut verkaufen könnte. Zudem sind diese Resultate Stichtag bezogen, das Mining wird tendenziell schwieriger, respektive benötigt mehr Rechenpower. Solange der Schwierigkeitsgrad langsamer steigt als der Kurs, ist es gut für die Profitabilität.

Auszug von whattomine.com mit 0.05 USD Stromkosten sowie der Nutzung einer GTX 1080ti Grafikkarte

Mining ist nicht per se unprofitabel, aber es gibt effizientere Grafikkarten oder FPGA, welche besser geeignet sind. Update 2. Juni: Seit Wochen steigt die Mining Profitabilität, was ein gutes Omen für die Mining Projekte darstellt. Die Renditen steigen also und gibt mir ein besseres Gefühl für diese Projekte. Bei Interesse könnt ihr euch die Profitabilitätsentwicklung hier anschauen: https://bitinfocharts.com/comparison/ethereum-mining_profitability.html#6m

Fazit

Momentan läuft alles im Envestio Land, ich finde jedoch, man sollte sich genau überlegen in welche Projekte man investiert. Daher hat es mich gefreut zu sehen, dass die Kryptoprojekte deutlich langsamer finanziert wurden als andere. Das zeigt, es findet bereits eine diversifizierung innerhalb der Projekte statt. Grundsätzlich finde ich die Idee von Envestio genial: man will Firmen bei der Finanzierung unterstützen, was der Wirtschaft gut tut und wiederum Arbeitsplätze schafft und sichert. Auch für die Investoren ist es gut, einerseits etwas sinnvolles mit dem Geld zu unterstüzten und dafür noch fürstliche Zinsen erhalten. Aber eben, denkt dran, hohe Zinsen gibt es nur mit hohem Risiko 😉

Neuinvestoren kriegen 0.5% Cashback sowie 5 Euro Startgeld, wenn ihr euch über diesen Link registriert. Es gibt nicht immer gleich neue Projekte und wenn eins kommt, dann sind diese meistens relativ schnell finanziert. Es ist wohl am besten, wenn ihr mal etwas Geld auf die Plattform einzahlt und wartet bis etwas kommt.

Crowdestor: Viele neue Projekte und Einführung des Buyback Funds

Vor etwas mehr als einem Jahr ist Crowdestor gestartet und nimmt so langsam aber sicher Fahrt auf. Das erste Projekt ist mittlerweile zurückgezahlt worden (nebst einigen anderen) und es stehen aktuell 3 investierbare Projekte zur Verfügung. Ein viertes folgt am Mittwoch Vormittag, mehr dazu aber weiter unten. Der Plattform (oder eher dem ersten Projekt) stand ich ja doch kritisch gegenüber. Dies hat sich mit der Zeit etwas gelegt. Die Projekte sind sicher im Bereich der risikoreicheren Anlagen in p2p anzusiedeln, dafür werden auch sehr gute Zinsen gezahlt (ähnlich sehe ich Envestio sowie Kuetzal. Die Zinsen laufen bereits nach Gebotsabgabe auf, was ein weiterer Vorteil ist. Unweigerlich wird es irgendwann bei solchen Projekten zu Zahlungsschwierigkeiten kommen. Um dem entgegenzutreten wurde, meiner Ansicht nach, der Buyback Fund ins Leben gerufen.

Buyback Guarantee Fund

Am 1. März liess Crowdestor verlauten, dass sie einen Buyback guarantee Fund eröffnet und diesen initial mit 50k Euro versorgt haben. Weiter wird von jedem Projekt etwa 1 bis 2 Prozent der Gebühren (Lendy, vormals Saving Stream hat auch so einen Fund und untergegangen sind sie trotzdem), welche Crowdestor erhält, in den Fund fliessen und diesen so weiter äuffnen. Man schätzt, dass dieser bis Ende 2019 etwa über 100k Euro verfügen wird. Dafür müssten bei 1 Prozent etwa 5 Millionen und bei 2 Prozent 2.5 Millionen Euro in neuen Projekten finanziert werden. Tönt nach viel, ist aber durchaus realistisch würde ich sagen. Schaut man sich die Kadenz sowie die Grösse der Projekte an, sollte das Ziel erreicht werden können. Meiner Ansicht nach ist einfach fraglich, wieviel das dann wirklich nützt, wenn ein oder mehrere Projekte in Schwierigkeiten geraten. 100k versus 500k machen halt nur 20 Prozent aus. Das mag genügen, wenn man davon ausgeht, dass ein Projekt erst nach einigen Monaten in Schwierigkeiten gerät und noch Sicherheiten vorhanden sind. Hoffen wir, dass wir das nicht so genau rausfinden werden müssen 😉 Weiter sind mir die Regeln des Funds auch nicht ganz klar, wer, wann und wieviel erhält. Ich erhoffe mir da noch ein wenig Klarheit.

Neues Projekt am Mittwoch zu 19 Prozent

Am Mittwoch Vormittag kommt ein richtiger Brocken auf die Plattform. 520k Euro, zu 19 Prozent verzinst und mit sehr kurzer Laufzeit von nur 9 Monaten (ich vermute, dieses wird extrem schnell voll investiert sein) . Ich habe noch keine weiteren Informationen dazu, es schaut aber nach einem Immobilienprojekt in Riga aus (siehe unten). Hier geht es zu Crowdestor.

Das neuste Crowdestor Projekt

Bulkestate erwacht aus dem Dornröschenschlaf

Nachdem ich bald ein Jahr nichts mehr zu Bulkestate geposted habe, gibt es wiedermal ein Update. Ich gebe zu, die Überschrift klingt etwas reisserisch und könnte den Eindruck erwecken, dass sich Bulkestate in den letzten Monaten nicht weiterentwickelt hat. Aber genau so sah es teilweise aus (zumindest für Aussenstehende), da zum Beispiel über Monate keine neuen Kredite aufgeschaltet wurden. Es wurde jedoch im Hintergrund vieles aufgegleist und man hat auch die Homepage sowie den Loginbereich überarbeitet. Man kann nun (eigentlich schon länger) auch Geld auf die Plattform einzahlen und dann damit auf Kredite bieten. Man muss also nicht wie früher jedes Gebot separat überweisen vom Bankkonto.

In den letzten Wochen sind viele neue Projekte finanziert worden und die Pipeline ist scheinbar gut gefüllt und es sollten in den nächsten Wochen nochmals einige Projekte kommen. Gleich morgen geht es mit einem weiter, aber dazu später mehr. Zwischenzeitlich wurden auch die Bulkdeals (=Gruppenkäufe) gestartet. Ihr könnt momentan noch ein Appartement in einer Hotelanlage in Bulgarien kaufen, wenn ihr möchtet und über das notwendige Kleingeld verfügt 😉 Spass beiseite, dass ist mir eine Nummer zu gross. Was mich eigentlich am meisten freut, ist die Tatsache, dass letzte Woche ein Projekt zurückbezahlt wurde. In den nächsten Wochen werden einige Projekte fällig, und daran werde ich die Plattform messen, wie gut die Zahlungen eintreffen. Bei solchen Deals muss man immer Verspätungen einkalkulieren, aber es kommt für mich auch darauf an, wie man in solchen Fällen kommuniziert und natürlich wie diese schlussendlich ausgehen. Warten wir es einfach mal ab.

Ein neues Projekt mit guter Verzinsung

Morgen Nachmittag um 15.00 Uhr (20. Juni 2018) kommt das abgebildete Projekt auf die Plattform. Die Beleihungsquote ist eher tief (sofern die Bewertung verlässlich ist) und die Zinsen mit 14 Prozent doch eher auf der höheren Seite anzutreffen. Die Bewertung der Immobilie ist doch eher moderat, aber das liegt natürlich daran, dass diese mitten im Grünen, etwas abseits gelegen ist. Schaut euch die Lage auf Google Maps mal an. Vermutlich ist daher der Interessentenkreis doch eher eingeschränkt, was diese Immobilie angeht. Müsste diese veräussert werden, dürfte das wohl etwas länger dauern. Die Laufzeit ist etwas länger als ein Jahr und der Kredit ist endfällig. Mal schauen wie lange es dauert, bis dieser Kredit finanziert ist. Ich schätze mal so 2 bis 3 Wochen dürfte es schon dauern. Falls ihr noch nicht bei Bulkestate dabei seid, schaut euch die Plattform doch mal an.

Peerberry: 8 Monate dabei, es läuft (nahezu) reibungslos

Im letzten November startete etwas überraschend die Aventus Group ihre p2p Plattform Peerberry. Überraschend deshalb, da ich nicht damit gerechnet hatte noch weitere Plattformen in Lettland zu sehen, so lange die Regulierung noch nicht definitv ist in diesem Bereich. Ich war bereits damals recht angetan von der Plattform, da sie bereits über eine Autoinvestfunktion verfügte, und auch sonst recht ansprechend wirkte. Jetzt ist also Zeit für ein Update.

Was ist in den letzten Monaten passiert?

Peerberry wurde weiterentwickelt und auch einige externe Loan Originatoren (Kreditvermittler) wurden auf der Plattform zugelassen. Aventus ging somit weg vom Gedanken, dass die Plattform einzig der Finanzierung der Aventus Gruppe dient, so wie Vianinvest das beispielsweise macht. Die Plattform geht somit eher Richtung Mintos. Die Finanzzahlen der neuen Originatoren sehen vernünftig aus, auch wenn diese teilweise noch relativ jung sind.

Das Kreditangebot wurde auch auf andere Länder ausgeweitet. Dänemark wollte man mit 11 Prozent Krediten in Umlauf bringen, was jedoch an der Renditeerwartung der Investoren scheiterte. Sobald die Verzinsung auf 12 Prozent angehoben wurde, sind die Kredite schnell weggegangen. 12 Prozent scheint einie magische Marke im p2p Bereich zu sein 😉 Es ist gut, dass die Plattform nicht mit 11 Prozent durchgekommen ist. Sonst kämen weitere Kredite dann mit 10 Prozent usw 😉 Das wollen wir ja alle nicht. Grundsätzlich habe ich ja kein Problem mit tieferen Renditen, aber nicht bei unbesicherten Privatkrediten. Sobald eine Sicherheit verfügbar ist, und ich rede hier nicht von Buyback, kann man darüber reden. Immobilien zum Beispiel bei Estateguru.

Wie ihr in untenstehender Graphik sehen könnt, steigt das Kreditvolumen monatlich. Ich gehe davon aus, dass dies kummulative Werte sind, das heisst der Kreditzuwachs ist nicht die Balkengrösse, sondern die Differenz zwischen zwei Monaten. Also beispielsweise etwa 420k von April auf Mai Es sind also keine kummulativen Werte, sondern absolute Zahlen. Somit hat die Plattform bereits locker zweistellige Millionenbeträge finanziert, Chapeau!. Per Ende Mai waren 1354 Investoren bei Peerberry registriert, welche seit Beginn circa 55k Euro an Zinsen eingesackt haben. Ich finde den Leistungsausweis nicht schlecht.

Der liebe Autoinvest und meine Rendite

Noch ein Wort zum Autoinvest, bevor ich auf die Rendite zu sprechen komme. Der Autoinvest läuft scheinbar nur einmal pro Tag und das vornehmlich in den späten Abendstunden. Ich schätze er läuft so gegen 22.00 Uhr, also etwa eine Stunde vor Tageswechsel in Lettland. So werden die Gelder gleichentags reinvestiert, sofern genügend Kredite verfügbar sind. Es ist auch schon vorgekommen, dass mal ein Tag Cash rumlag, aber das ist klar bei starkem Investorenwachstum.

Meine Rendite wird mir mit 12.43 Prozent angezeigt. Ich kann den Wert nicht ganz nachvollziehen. Wenn ich die XIRR berechne, dann liege ich drunter. Das liegt aber auch daran, dass die XIRR in einer Anlageperiode unter einem Jahr weniger aussagekräftig ist. In den nächsten Monaten sollten sich die Werte jedoch angleichen. Ich rechne etwa mit einer Rendite von über 12 Prozent nach einem Jahr.

In den nächsten Monaten sollten wir weitere Verbesserungen der Plattform sehen, sowie neue Originatoren begrüssen dürfen. Hoffen wir mal, dass diese die gleiche Qualität aufweisen wie die bisherigen. Zur Plattform geht’s hier lang.

Grupeer neu mit Autoinvest und einigen Statistiken

Endlich gibt es nun den Autoinvest auch bei Grupeer. Vor etwa zwei Wochen wurde diese Funktion eingeführt. Aufgrund der niedrigen Anzahl von Krediten und derer guter Verfügbarkeit, ist der Autoinvest momentan eine nice to have Funktion, aber macht meiner Ansicht nach das Investieren einfacher. Ich kann mir das Einloggen sparen, nach den Zins- und Rückzahlungsemails. Gerne beschreibe ich euch kurz wie ich meinen Autoinvest eingestellt habe. Ihr seht das in der folgenden Grafik (den Autoinvest findet ihr übrigens unter Invest in eurem Account):

Leider muss man bei den Zinsen ein Minimum und Maximum setzen. Ich wollte die Zinsspanne von 14 Prozent gegen oben offen lassen, aber das geht leider nicht. Das selbe bei dem Investitionszeitraum. Zudem muss man ein Ablaufdatum für den AI setzen, auch dort kann man das Feld nicht leer lassen. Vorallem diesen Punkt finde ich verbesserungswürdig. Für was braucht es ein Enddatum bei einem Autoinvest? Gut, man kann das umgehen und das Datum weit in die Zukunft setzen. Grundsätzlich eine saubere und intuitive Lösung. Unter den Einstellungen gibt es noch einen Funktionsbeschrieb, falls ihr den braucht. Der Autoinvest investiert innerhalb von 5 Minuten, nachdem ihr ihn aktiviert habt. Bei mir hat er gleich zugeschlagen und in das Projekt mit dem höchsten Zinssatz investiert, was ich natürlich top finde. Er hätte auch zu 14% investieren können und wäre in meinen Parametern gewesen. Es scheint also im Hintergrund noch die Einstellung zu geben, dass zuerst in die besser verzinsenden Projekte investiert wird. Leider war es ein Projekt ohne Cashback, aber naja, man kann nicht alles haben 😉

In der Übersicht des Autoinvests seht ihr ganz rechts noch die Funktion invest in old. Wenn ihr diesen Button drückt, investiert der AI nochmals in Projekte, welche ihr schon im Portfolio habt. Bei jedem Buttondrücken macht er das jeweils einmal. Bei wenigen Krediten könnt ihr so euer Investment trotzdem verteilen.

Statistiken: ein klarer Uptrend

Im ersten Betriebsjahr hat Grupeer etwa 2 Millionen Euro an Krediten finanziert. Mittlerweile sind es über 5 Millionen, das heisst in den letzten 3 Monaten wurden etwa 3 Millionen Euro finanziert. Und der Trend geht weiter, so will man das Kreditvolumen merklich steigern in den nächsten Wochen. Es soll bereits am Montag losgehen. Die Marketingabteilung hat mir noch eine schöne Grafik zugestellt:

Man sieht ganz klar Zunahmen bei den neuen Investoren und beträchtliche Zuwächse im Volumen. Spannend finde ich, dass im April und Mai die Spanier mehr als die Hälfte der Investitionssumme gestemmt haben. Die Spanier sind auch bei anderen Plattformen weit vorne vorzufinden, aber nie so heftig wie hier. Ok, die Grafik zeigt natürlich schon nicht das ganze Bild, da nur zwei Monate angeschaut werden. Dennoch finde ich dies bemerkenswert. Die Spanier scheinen dem Crowdfunding- respektive Lending sehr aufgeschlossen gegenüberzustehen. Ich sehe auch beim Traffic meines Blogs, dass viele Besucher aus Spanien kommen. Wahrscheinlich lesen sie die Artikel in English oder benutzen google translate. Hoffen wir, dass die Plattformen so weiter wachsen kann und wir weiterhin keine Ausfälle bekunden müssen. Hier geht es zur Grupeer Registrierung.

Fastinvest: Ein Beitrag mit gemischten Gefühlen

Ich bin vor etwa einem Jahr durch diesen Thread auf Fastinvest aufmerksam geworden. Damals war die Plattform nicht wirklich interessant, da die Zinsen deutlich tiefer waren als sie heute sind. Zudem gab es scheinbar auch Leute, welche die Plattform promotiert haben, in dem sie sich als Investoren ausgaben. Sieht man schön im oben verlinkten thread. Zudem ist die Anschrift in England ein Businessgebäude, wo man Briefkästen mieten kann. Die Adresse ist noch die selbe wie damals. Die Leute hinter Fastinvest kommen alle aus Litauen, und sitzen wohl auch dort. Zudem stand (und steht wohl immernoch) die Plattform unter genauer Beobachtung der Polnischen Finanzmarktaufsicht.

Vor einigen Wochen wurde ich direkt vom Marketingchef der Plattform angeschrieben, da sie gerne ein Review auf meinem Blog gehabt hätten. Ich habe ihm meine Bedenken gegenüber seiner Plattform mitgeteilt und konkret die obigen Punkte genannt. Er sagte, dass er nichts von den Fake Usern wusste, und dass meine Bedenken unbegründet seien. Da er erst einige Wochen im Unternehmen war, stimmte das mit den Fake Usern natürlich ;). Mittlerweile scheint er auch schon wieder von Bord gegangen zu sein, spricht nicht gerade für Kontinuität. Aber kann auch Zufall sein, wie die Mitarbeiterfluktuation tatsächlich aussieht, weiss ich natürlich nicht.

Warum ich jetzt trotzdem einen Artikel schreibe

Ich habe lange mit mir gerungen (und tue es immernoch), ob ich einen Artikel veröffentlichen sollte oder nicht. Ich hatte letztens ein längeres Gespräch mit einem Leser dieses Blogs, welcher bald ein Jahr bei Fastinvest dabei ist. Nach seinen Aussagen laufe alles bestens. Zudem wurde mir die Plattform von einem Affiliate Provider vorgestellt, über welchen auch beispielsweise Mintos und weitere p2p Plattformen ihre Affiliate Programme laufen lassen. Bevor eine neue Plattform dort zugelassen wird, findet auch noch einmal eine Prüfung der Firma statt. Zudem sind die Kontaktpersonen bekannt und wurden teilweise auch schon Face to Face getroffen. Das gibt mir etwas Zuversicht und es kann schliesslich auch sein, dass ich einfach zu voreingenommen bin. Ich schreibe extra in der Gegenwartsform, da ich noch nicht restlos überzeugt bin. Ich mahne daher alle potenziell interessierten Investoren zur Vorsicht und (wenn überhaupt) nur zum Einstieg mit einem geringen Betrag. Ich habe eine tiefe dreistellige Summe überwiesen.

Die Registrierung

Registriert ist man sehr schnell, einfach auf register klicken und man kommt zur folgenden Übersicht (siehe unten). Scheinbar will Fastinvest auch eine Börse für Kryptowährungen/Kredite aufbauen. Man kann daran teilhaben und dem ICO beitreten. Das ist ein weiterer Punkt, der mir nicht so ganz passt, aber egal… Für p2p Kredite nehmt ihr die mittlere Option.

Danach gebt ihr eure Daten ein und müsst eine Kontowährung auswählen. Verfügbar sind USD, GBP, PLN und Euro. Achtung, diese Einstellung könnt ihr nicht mehr anpassen. Ich habe USD gewählt, da ich gerne in dieser Währung investiert hätte. Aber USD Kredite gibt es aktuell keine. Währungstausch wird auch von der Plattform angeboten, scheinbar ohne Kosten, aber wohl schlechte Kurse ;). Ich habe Euro überwiesen und werde wohl auch in Euro investieren.

Buyback und Zinsen von aktuell bis zu 16%…

Aber leider nur in Zloty 😉 Euro Kredite gibt es zu 15%, ab 6 Monaten Laufzeit. Alle Kredite verfügen über eine Buyback Garantie (Reminder: Jede Garantie ist nur soviel Wert, wie der Garantiegeber). Scheinbar können die Kredite jeden Tag an die Plattform zurückverkauft werden, ohne Zinsen zu verlieren die Zinsen gehen dann aber flöten. Ich konnte das bisher noch nicht testen, da mein Geld noch nicht auf meinem Investorenkonto angekommen ist. Der Buyback greift gleich am Tag nach dem Erreichen der Fälligkeit, man hat also Planungssicherheit was die cash flows angeht. Von der Kreditseite her ist die Plattform natürlich interessant.

Autoinvest und Portfolio

Es gibt auch die Möglichkeit einen Autoinvest anzulegen oder in bestehende Portfolios der Plattform zu investieren. Die Portfolios sind sogenannte Investmentprofile, welche es einem ermöglichen automatisch zu investieren, ohne Zeit zu verlieren.

Fazit

Ich muss gestehen, ich bin von der Aufmachung der Plattform und den Möglichkeiten beeindruckt. Es sieht alles sauber und flüssig aus. Es gibt schon viele Features, welche andere Plattformen noch nicht haben. Das stimmt mich positiver als auch schon. Es bleibt einfach der fahle Beigeschmack, welcher entstanden ist, durch die zu Anfang genannten Umstände. Ich werde jetzt mein Testinvestment laufen lassen und in einigen Wochen wieder berichten. Vielleicht konnte ich bis dann auch mehr zu den Mitarbeitern in Erfahrung bringen. Hier geht es zu Fastinvest.

Solltet ihr Erfahrung mit Fastinvest haben, dann bitte einen Kommentar hinterlassen.

Crowdestate: Autoinvest und Zweitmarkt erklärt

Die Neuerungen gehen bei Crowdestate nun scheinbar Schlag auf Schlag. Nachdem ich vor noch nicht allzulanger Zeit ein Update nach der ersten Rückzahlung gemacht habe, wurde der Zweitmarkt eingeführt. Gute Sache um den Investoren eine Ausstiegsmöglichkeit zu geben (und mir gute Gewinne zu bescheren ;)). Aber zuerst möchte ich auf den Autoinvest eingehen, den es wirklich braucht um auch nur den Hauch einer Chance zu haben bei den meisten Projekten. Trotz der neuerlichen Häufung von neuen Projekten, sind diese meistens gleich durch den Autoinvest gefüllt, manuelle Bieter haben das Nachsehen.

Autoinvest

Bei Projekten mit einer Renditeerwartung ab circa 10 Prozent sowie einem Volumen von unter einer Million Euro, ist es beinahe unmöglich manuelle Gebote abzugeben, da die Projekte gleich durch die Autoinvests der Investoren gefüllt werden. Das heisst natürlich auch, dass nicht einmal alle Investoren per Autoinvest zum Zug kommen, wenn die Nachfrage zu gross ist (ist mir auch schon einmal passiert). Gemäss Aussage von Crowdestate werden die Autoinvests nach Alter (Datum der Aufsetzung) abgearbeitet, daher werden ältere autoinvests bevorzugt behandelt. Deshalb schlage ich vor, schnellstens nach der Registrierung bei Crowdestate einen AI anzulegen. Ich habe meinen Autoinvest sehr offen gestaltet. Ich lasse alle Projektarten zu, welche ab 12 Prozent rentieren und nicht länger als 24 Monate laufen. Eventuell werde ich die Laufzeit auch noch erweitern, da ich jetzt ja den Zweitmarkt zur Verfügung habe. Da neue Projekte zuerst einmal 24 Stunden nur angeschaut werden können, bevor die Abgabe eines beschränkten Gebotes möglich ist. Ich kann dann immernoch meinen AI pausieren, wenn mir das Projekt nicht gefällt (Achtung: Ich weiss nicht ob das dazu führen würde, dass der AI als neu angesehen wird vom System, glaube es aber nicht). Aus den genannten Gründen verzichte ich daher auf weiteres Feintuning des AI’s. Man kann jedoch sehr viel einstellen, wenn man will ;).

Zweitmarkt ist (noch) lukrativ

Ich habe diese Woche eher zufällig den Zweitmarkt entdeckt, ich kann mich auch nicht an eine Information seitens Crowdestate dazu erinnern. Spasseshalber habe ich mein Projekt von voriger Woche reingestellt mit einem Aufpreis von EUR 2 und dann nicht wieder reingeschaut. Es kam auch keine Meldung, dass mein Anteil verkauft wurde. Gemerkt habe ich es erst etwa 2 Stunden später, als ich benachrichtigt wurde, dass ich in ein neues Projekt investiert habe. Im Hintergrund wurde mein Anteil also binnen Minuten verkauft und der Autoinvest hat gleich wieder investiert ins neuste Projekt, welches an diesem Tag frei wurde für Investitionen. Bei einer Haltefrist von 7 Tagen und 100 Euro Einsatz habe ich einen Gewinn von 2 Euro, oder 2 Prozent gemacht. Wenn ich das annualisieren würde, käme ich auf über 100 Prozent Rendite. Mache ich aber nicht, da es sinnlos ist und mir nichts bringt. Ich habe 2 Euro verdient, hätte ich das Projekt bis zum Ende in 7 Monaten gehalten, wären es umd die 7.20 Euro geworden. Da ich nun einen weiteren Anteil hatte (ja hatte, ihr wisst was jetzt kommt…), dachte ich, ich probiere die Zweitmarktgeschichte nochmals. Nach einem Tag konnte ich meinen Anteil einstellen (man muss warten bis das Projekt ganz durchgewunken ist von Crowdestate). Diesmal habe ich den Anteil mit EUR 2.5 Aufschlag eingestellt, und auch dieser ging innert etwa einer Stunde weg…. per Annum gäbe das eine Wahnsinnsrendite ;). Und bald kommt wieder ein Projekt, mal schauen ob mein AI wieder zuschlägt und ich wieder mit Aufschlag verkaufen kann. Lange wird diese Situation hoffentlich nicht anhalten, denn so werden Investoren belohnt, welche schon länger dabei sind. Da ich euch dies jetzt verraten habe, ist es wohl eh bald vorbei mit diesem Spielchen, da mehr Verkäufer auf dem Zweitmarkt wohl zu tieferen Verkaufspreisen führen werden. Aber das ist gut so.

Kaufen und Verkaufen ist übrigens aktuell noch kostenlos. Mal schauen ob das so bleibt. Um verkaufen zu können muss euer Projekt im Portfolio den Status „settled“ haben, dann könnt ihr es anwählen und den Betrag sowie den Aufpreis eingeben. Ihr müsst den Verkauf mit der Eingabe eines sms codes bestätigen.

Fazit

Crowdestate gefällt mir immer besser und ich hoffe die Projektverfügbarkeit steigt weiter. Und natürlich hoffe ich, dass wir keine allzuschlimmen Ausfälle erleben werden ;). Hier geht’s zur Registrierung bei Crowdestate.

Grupeer gibt Gas

Auch bei Grupeer ist es mittlerweile schon über ein Jahr her, seitdem ich eingestiegen bin. Am 17. Februar 2017 habe ich meine ersten Investitionen auf der Plattform getätigt. Ich mag die Plattfrom wirklich, auch wenn diese einige Mankos aufweist (mehr dazu unten), trotzdem habe ich Grupeer in den Top 3 meiner Lieblingsplattformen von 2017 berücksichtigt.

Das Kreditangebot steigt beträchtlich

In den letzten Wochen gab es immer mehr Kredite, welche auf den Primärmarkt kamen. Auch das Angebot an russischen Krediten zu 15 Prozent steigt kontinuirlich und sollte langsam bei etwa 200k Euro pro Monat liegen. Aktuell hat es noch ein Kreditvolumen verfügbar von über 300k Euro, Tendenz steigend. Es handelt sich dabei um Kredite mit einer maximalen Laufzeit von 12 Monaten (einige kürzere), welche Zinssätze von 14 und 15 Prozent bieten. Die 14er bieten teilweise auch noch 1 Prozent Cashback. Der Cashback wird übrigens gleich nach dem Investment eurem Konto gutgeschrieben.

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Die russischen Kredite werden via zwei Firmen in Russland vergeben, an denen Grupeer die Mehrheit hält um die Kontrolle behalten zu können. Immobilienprojekte hat es aktuell keine. Das Hotel Dominik Projekt wurde bereits komplett zurückgezahlt.

Was noch fehlt

Der Zweitmarkt fehlt immernoch, obwohl dieser bereits letztes Jahr hätte lanciert werden sollen. Ok, die Kredite laufen nicht zu lange, von daher verkraftbar. Aber ein Zweitmarkt gehört meines Erachtens zum Standard einer jeden Plattform. Leider kann ich euch kein Datum nennen, wann es soweit sein wird. Einfach irgendwann ist er dann da 😉

So wie es scheint, sind alle Kredite immer pünktlich bedient worden, abgesehen von einem oder zwei Tagen Verspätung aufgrund eines Wochenendes. Da stellt sich die Frage: wie kann das sein? Leider habe ich hierauf noch keine abschliessende Antwort erhalten. Ich bleibe aber dran und kann hoffentlich bald etwas dazu sagen.

Letten dürfen nicht investieren

Eher zufällig habe ich mitbekommen, dass Letten oder besser gesagt Investoren mit Wohnsitz Lettland, nicht investieren dürfen. Auf den ersten Blick tönt das sehr erstaunlich, da die Plattform ja in Lettland domiziliert ist. Es gibt jedoch eine einfache Erklärung dafür: In Lettland ist es verboten gewährte Kredite an Privatinvestoren zu verkaufen (daher hatte Mintos beispielsweise die Kreditverträge vor einigen Wochen abgeändert). Aus diesem Grund hat die Plattform entschieden, keine lettischen Investoren zuzulassen. Scheinbar machen diese eine Minderheit bei Grupeer aus.

Fazit

Wie gesagt, mir passt die Plattform gut, aber scheinbar ist diese noch ein wenig zu unbekannt. Es wurden bisher auch erst Kredite im Umfang von etwa 1.5 Millionen Euro finanziert, was etwa in einer Liga mit Robocash angesiedelt ist. Das es nicht mehr geworden ist, liegt natürlich auch an der Kreditknappheit während derersten Monate. Ich melde mich wieder, sobald ich mehr weiss bezüglich den nicht vorhandenen Verzügen. Hier geht es zu Grupeer.

Ein Jahr Robocash und 14.44% Rendite

Robocash feierte Gestern am 21. Februar sein einjähriges Jubiläum. Ich wusste, dass ich einer der ersten fünf Investoren war damals, aber ich hatte keine Ahnung mehr, ob ich bereits am ersten Tag investiert hatte. Ein Blick auf den Kontoauszug bestätigt mir, dass ich meinen Account am 21. Februar mit meiner Einlage aufgefüllt hatte. Mein erstes Investment wurde am 22. Februar 2017 gemacht, somit habe ich heute mein einjähriges Robocash Jubiläum. Ich glaube mich zu erinnern, dass ich am 21. Februar versucht hatte in 16 oder 17 prozentige Darlehen zu investieren, da damals Zinsen von 14 bis 17 Prozent angekündigt waren. Es hatte jedoch immer nur 14%er (was ja toll ist). Daraufhin habe ich meine Ansprüche gesenkt und auch 14er zugelassen ;). Das erklärt wohl, warum ich erst heute ein Jahr investiert bin.
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In einem Jahr ist viel passiert, aber auch irgendwie nichts

Ein Blick auf meinen Kontostand zeigt mir einen Totalwert von 1’144.40 Eurorobocash robot an (wobei 1’360 investiert sind und 84.4 aufgelaufene Zinsen darstellen). Da ich nach der Einzahlung von EUR 1’000 mein Konto einfach laufen liess, ist die Renditeberechnung sehr einfach 1’144.40 / 1000 = 14.44%, ich brauche mir Heute also keine Gedanken zur XIRR Berechnung zu machen 😉 Interessant finde ich die Rendite allemal, denn wenn ich von 14% ausgehe und diese monatlich verzinst und wiederangelegt kriege, sollte ich dank Zinseszins auf 14.93% kommen (theoretisch). Ich will überhaupt nicht klagen, 14.44 Prozent ist super, mit quasi null Aufwand (aber nicht wirklich einschätzbarem Risiko). Ich frage mich einfach woher die Differenz kommt, und die ist erklärbar damit, dass während einer Phase die Gelder nicht immer taggleich reinvestiert wurden. Ich liess das Geld liegen und schaute ab und an ob es investiert wurde. Ich konnte mal eine zweiwöchige Phase ausmachen, wo praktisch alles rumlag, danach war immer mal wieder ein wenig Geld auf dem Konto. Wie ich jetzt sehe, hat mich die ganze Geschichte nur 0.49% Rendite gekostet (ok, das stimmt nicht ganz, denn die Robocash Darlehen laufen eigentlich weniger als 30 Tage – sofern kein Buyback passiert – somit wäre meine theoretische Rendite etwas höher als 14.93 Prozent. Aber der Einfachheit halber lassen wir das ;)).

Robocash hat seine Funktionalitäten verbessert, jedoch sieht die Oberfläche noch recht ähnlich aus. Das meine ich mit irgendwie ist fast nichts passiert, obwohl eben doch vieles gemacht wurde.

Die Geschichte mit der Maximaleinlage von 10k Euro

Das Einzahlungslimit war auf 10k Euro festgesetzt worden pro Investor. Mehr einzahlen ging nicht. Jetzt ist es scheinbar so, dass dieses Limit pro Jahr gesetzt ist. Das heisst nach und nach können Investoren ihre Einlage über 10k erhöhen, auf maximal 20k.

Wenn jetzt so noch viel Geld von bestehenden Investoren nachfliesst, welche bisher limitiert waren, könnte das zu Engpässen führen bei den Krediten. Theoretisch zumindest, praktisch glaube ich es nicht. Aktuell sind etwa 1’800 Investoren registriert, welche etwa 3 Millionen Euro investiert haben. Das macht gut 1’667 Euro pro Investor. Zudem sind in den 3 Millionen wohl noch Reinvestments mit drin (weiss ich aber nicht), so dass der durchschnittlich angelegte Betrag pro Investor noch tiefer sein dürfte. Die Limitierung hat meiner Ansicht nach nur sehr wenige Investoren eingeschränkt, so dass ich denke, dass hier keine Gefahr für das Kreditangebot von dieser Seite besteht. Wissen tue ichs aber auch nicht 😉

Fazit

Robocash hat mir eine schöne Rendite beschehrt, ohne dass ich nur einmal etwas verstellt hätte. Dies kommt passivem Investieren sehr sehr nahe, der Roboter macht seinen Job wirklich gut. Nicht verwunderlich, dass Robocash in meiner Top 10 weit vorne ist. Es bleibt zu hoffen, dass das Kreditangebot weiter ausgebaut werden kann um die Investoren zu bedienen. Auch hoffe ich, dass die ersten tausend Investoren jetzt im 2018 in den Genuss des versprochenen Loyalitätsprogrammes kommen, welches schon lange versprochen wurde.