Bulkestate erwacht aus dem Dornröschenschlaf

Nachdem ich bald ein Jahr nichts mehr zu Bulkestate geposted habe, gibt es wiedermal ein Update. Ich gebe zu, die Überschrift klingt etwas reisserisch und könnte den Eindruck erwecken, dass sich Bulkestate in den letzten Monaten nicht weiterentwickelt hat. Aber genau so sah es teilweise aus (zumindest für Aussenstehende), da zum Beispiel über Monate keine neuen Kredite aufgeschaltet wurden. Es wurde jedoch im Hintergrund vieles aufgegleist und man hat auch die Homepage sowie den Loginbereich überarbeitet. Man kann nun (eigentlich schon länger) auch Geld auf die Plattform einzahlen und dann damit auf Kredite bieten. Man muss also nicht wie früher jedes Gebot separat überweisen vom Bankkonto.

In den letzten Wochen sind viele neue Projekte finanziert worden und die Pipeline ist scheinbar gut gefüllt und es sollten in den nächsten Wochen nochmals einige Projekte kommen. Gleich morgen geht es mit einem weiter, aber dazu später mehr. Zwischenzeitlich wurden auch die Bulkdeals (=Gruppenkäufe) gestartet. Ihr könnt momentan noch ein Appartement in einer Hotelanlage in Bulgarien kaufen, wenn ihr möchtet und über das notwendige Kleingeld verfügt 😉 Spass beiseite, dass ist mir eine Nummer zu gross. Was mich eigentlich am meisten freut, ist die Tatsache, dass letzte Woche ein Projekt zurückbezahlt wurde. In den nächsten Wochen werden einige Projekte fällig, und daran werde ich die Plattform messen, wie gut die Zahlungen eintreffen. Bei solchen Deals muss man immer Verspätungen einkalkulieren, aber es kommt für mich auch darauf an, wie man in solchen Fällen kommuniziert und natürlich wie diese schlussendlich ausgehen. Warten wir es einfach mal ab.

Ein neues Projekt mit guter Verzinsung

Morgen Nachmittag um 15.00 Uhr (20. Juni 2018) kommt das abgebildete Projekt auf die Plattform. Die Beleihungsquote ist eher tief (sofern die Bewertung verlässlich ist) und die Zinsen mit 14 Prozent doch eher auf der höheren Seite anzutreffen. Die Bewertung der Immobilie ist doch eher moderat, aber das liegt natürlich daran, dass diese mitten im Grünen, etwas abseits gelegen ist. Schaut euch die Lage auf Google Maps mal an. Vermutlich ist daher der Interessentenkreis doch eher eingeschränkt, was diese Immobilie angeht. Müsste diese veräussert werden, dürfte das wohl etwas länger dauern. Die Laufzeit ist etwas länger als ein Jahr und der Kredit ist endfällig. Mal schauen wie lange es dauert, bis dieser Kredit finanziert ist. Ich schätze mal so 2 bis 3 Wochen dürfte es schon dauern. Falls ihr noch nicht bei Bulkestate dabei seid, schaut euch die Plattform doch mal an.

Ein Update zu meiner Iuvo Strategie

Vor etwa 3.5 Monaten hatte ich euch ja meine neue Strategie bei Iuvo präsentiert. Ich denke, es ist Zeit für eine Kontrolle ob meine Strategie sich auszahlt oder nicht. Klar etwas früh, aber die ersten Zahlen stimmen mich doch positiv. War meine Rendite vor der Umstellung zwischen 10 und 11 Prozent, so gehe ich doch langsam auf eine XIRR von 12 Prozent und mehr zu.

Das Kreditbuch

Etwas gutes bei Iuvo ist, dass man sein eigenes Kreditbuch sowie den Primär- wie auch Sekundärmarkt herunterladen und diesen bei Bedarf in Excel analysieren kann. Daten sind immer gut, nur sind sie mir etwas zu wenig detailliert (vor allem im Primär- wie auch Sekundärmarkt), vorallem im Vergleich zu Bondora oder Finbee.
Egal, ich konnte mir doch etwa ein Bild machen aufgrund der Daten. Wie ihr ja wisst, gehen wir Anleger leer aus, wenn der Kreditnehmer nicht zahlt. der Loan Originator garantiert uns ja „nur“ das Kapital, nicht die Zinsen. Man kann sich jetzt darüber streiten, ob das fair, sinnvoll oder was auch immer ist. Schlussendlich ist es ein Fakt, wenn man bei Iuvo investiert. Auch wenn es aus Anlegerperspektive auf den ersten Blick doof erscheinen mag, macht es doch den Kreditvergeber etwas stabiler, da er im Falle vieler Ausfälle nur das Kapital stellen muss, nicht die Zinsen. Egal, investiert man bei Iuvo, hat man diese Gegebenheiten zu akzeptieren.

Daher ist es doch interessant zu wissen, wieviele Kredite nach 60 Tagen in den Buyback gehen, ohne eine Rate gezahlt zu haben. In meinem Portfolio komme ich hier auf einen Wert von 14.2 Prozent. Ich investiere ja nur in 14.9 Prozent Euro Kredite mit 7 oder 14 tägigen Raten. Daher ergibt sich für mich eine Rendite von 12.81% ((0.149 x (1-0.142)). Das ist eine Momentaufnahme. Vergleiche ich das mit den Krediten im Primärmarkt, welche die gleichen Parameter aufweisen, komme ich auf eine Rendite von 11.95%. Die Ausfälle sind dort höher und Betragen 19.8%. Jetzt stellt sich die Frage warum sind meine Nichtzahler niedriger? Da gibt es mehrere Gründe: Ich bin einfach gut 😉 Ist natürlich Schwachsinn, denn ich lassen den Autoinvest laufen mit meinen Parametern, also eher Zufall. Oder es liegt an der Momentaufnahme. Wenn bei mir viele Kredite zurückgezahlt wurden und neu investiert wurden, dann ist der Anteil an Nichtzahlern automatisch tiefer. Es kann natürlich auch einen statistischen Grund haben: Ich habe viel weniger Kredite als der Primärmarkt, so stelle ich einen Ausreisser dar. Ich folgere aus meinen Daten (welche ich jetzt monatlich checken werde), dass eine Rendite von 11 bis 13% mit meinen Parametern wohl realistisch ist. Auf die gennanten Renditen kommen ab und zu noch Verzugszinsen obendrauf, was die Renditen nochmals etwas verschönert.

Fazit

Die erreichbare Rendite bei Iuvo liegt meiner Ansicht nach im Mittelfeld des p2p Markts. Ich konnte mich auch lange nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass bei Nichtzahlung keine Zinsen aus dem Buyback kommen. Je länger ich drüber nachdenke, desto komischer ist der Gedanke eigentlich, auch Zinsen aus dem Buyback zu erhalten, oder wie seht ihr das? Mir ist schon klar, dass es andere Plattformen anders handhaben, aber nur schlecht finde ich es nicht. Man muss aber auch damit umgehen können. Schlussendlich ist es möglich, dass die Rendite auch locker unter 10 Prozent sein kann, wenn man Pech hat. Wollen wir es hoffen, dass uns dieses Schicksal nicht wiederfährt 😉 Aja nochwas zum Schluss: die im Account angezeigte Rendite entspricht dem durchschnittlichen Zinssatz eurer Kredite im Portfolio und hat nichts mit eurer aktuellen Rendite zu tun.

Und als Abschluss noch der Hinweis auf das Bonusprogramm

Für Neuinvestoren gibt es ein interessantes Angebot: 30 Euro Cashback (entspricht 3%) bei EUR 1’000 Investition, oder sogar 90 Euro Cashback bei 2’500 Euro Investment (entspricht 3.6% Cashback). Nachdem ihr die ersten tausend Euro investiert habt, bleibt euch ein Zeitfenster von 60 Tagen um auf 2’500 zu erhöhen und so die Cashback Differenz einzusacken. Falls ihr von diesem Angebot profitieren möchtet, meldet euch bei mir via Kontaktformular. Ich muss dann eure Emailadresse (mit der ihr euren Account registrieren werdet) bei Iuvo hinterlegen in meinem Account. Erst danach könnt ihr euren Account erstellen (registriert ihr euch vorher, ist alles hinfällig). Sobald ich das getan habe, melde ich mich und ihr könnt loslegen. Es ist selbstredend, dass auch ich davon profitiere -> ich erhalte die gleichen Bonus Gutschriften wie ihr. Ihr unterstützt also so meinen Blog, das Ganze ist natürlich kostenlos für euch.

Iuvo näher unter der Lupe / guter Autoinvest

Ich war ja nicht immer so glücklich mit Iuvo und habe meinen Versuch mit der Plattform vor einem Jahr einmal abgebrochen. Neben der etwas anderen Umgangsart mit Verzugszinsen, war mir die Plattform auch etwas zu mühsam (Fehler, kein solider AI). Mittlerweile muss ich sagen bin ich vom Handling der Plattform her mehr angetan als auch schon (von der deutschen Übersetzung aber weniger ;)). Die Plattform läuft flüssig, der AI tut was er soll, und meine Rendite wird auch besser.

Die Handhabung von überfälligen Krediten bei Iuvo

Stand Heute sind alle Darlehen mit Buyback nach 60 Tagen abgesichert, jedoch nur das Kapital, nicht die aufgelaufenen Zinsen (die kriegt ihr nur, wenn der Kreditnehmer vor dem Buyback noch zahlt, dafür mit Strafzinsen). Das heisst ihr kriegt «nur» euer Kapital zurück, ohne Zinsen, wie das bei den meisten anderen Buyback Plattformen üblich ist. Dessen muss man sich vor einer Investition im Klaren sein. Auf der anderen Seite könnt ihr aber auch verspätete Darlehen kaufen und falls der Kreditnehmer noch zahlt, kriegt ihr die ganzen aufgelaufenen Zinsen und nicht nur die auf eure Haltefrist beschränkten. Ich habe es eine Zeit lang probiert und nur verspätete Kredite gekauft, das Ergebnis war jetzt nicht so toll 😉 Aber vielleicht erkennt ihr ein Muster, mit dem ihr vom Setup profitieren könnt.

Der Autoinvest hat viele Einstellungsmöglichkeiten

Ihr könnt bei Iuvo entweder manuell investieren (so wie ich das zu Testzwecken gemacht habe), oder einen Autoinvest konfigurieren. Der AI hat viele Einstellungsmöglichkeiten und so könnt ihr sehr genau investieren, wie ihr wollt. Dazu müsste man aber eine genaue Vorstellung haben, was am besten läuft (oder man probiert einfach aus, was einem am besten passt). Meine Tests haben für mich ergeben, dass ich wohl am besten fahre mit Krediten, welche kurze Ratendauern haben (7 bis 15 Tage) und Zinsen von mehr als 12% bezahlen. Ich gebe hier zu bedenken: Das lief bei meinen Tests gut, aber das muss noch nichts heissen. Es waren einfach zu wenige Kredite bisher in welche ich mit den genannten Kriterien investiert habe. Das Resultat kann also pures Glück sein, ich werde in den nächsten Monaten sehen, ob ich Recht hatte oder nicht.

Meinen AI habe ich wie folgt konfiguriert:

Schön finde ich auch, dass gleich angezeigt wird, wie viele Kredite mit meinen Kriterien übereinstimmen. Hier würde man also Fehler in den Einstellungen bemerken. Meine Rendite liegt aktuell zwischen 10 bis 11 Prozent, wobei ich mittlerweile zuversichtlich bin, über 12% zu kommen. Ich habe schon Renditen von anderen Investoren gesehen, welche über 12% kommen. Es ist also möglich. Noch etwas: Die Rendite, welche im Account angezeigt wird ist der durchschnittliche Zinssatz aller im Portfolio befindlichen Kredite und hat somit null Aussagekraft.

Fazit & Cashback Bonus

Ich bin einiges zuversichtlicher, was die Plattform betrifft als auch schon. Sollte meine Strategie aufgehen, habe ich hier eine valable Alternative und komme sogar noch ein bisschen Weg von Lettland, da Iuvo in Estland angesiedelt ist (ursprünglich Bulgarien). Wenn ihr euch darüber aufregt, dass ihr im Buyback Fall nur das Kapital zurück erhaltet, dann lasst die Finger von Iuvo. Nach meiner Auffassung macht dieser Umstand die Plattform sicherer als eine, welche für Kapital und Zinsen geradestehen muss. Dies kann natürlich zu Lasten der Rendite gehen.

Zum Schluss: Für Neuinvestoren gibt es ein interessantes Angebot: 30 Euro Cashback (entspricht 3%) bei EUR 1’000 Investition, oder sogar 90 Euro Cashback bei 2’500 Euro Investment (entspricht 3.6% Cashback). Nachdem ihr die ersten tausend Euro investiert habt, bleibt euch ein Zeitfenster von 60 Tagen um auf 2’500 zu erhöhen und so die Cashback Differenz einzusacken. Falls ihr von diesem Angebot profitieren möchtet, meldet euch bei mir via Kontaktformular. Ich muss dann eure Emailadresse (mit der ihr euren Account registrieren werdet) bei Iuvo hinterlegen in meinem Account. Erst danach könnt ihr euren Account erstellen (registriert ihr euch vorher, ist alles hinfällig). Sobald ich das getan habe, melde ich mich und ihr könnt loslegen. Es ist selbstredend, dass auch ich davon profitiere -> ich erhalte die gleichen Bonus Gutschriften wie ihr. Ihr unterstützt also so meinen Blog, das Ganze ist natürlich kostenlos für euch.

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Monestro – Estnische (und einige finnische) Konsumkredite

Vor einigen Monaten habe ich begonnen bei Monestro anzulegen. Warum habe ich nicht schon früher darüber berichtet? Das ist relativ einfach, es gab einfach zu wenig um zu berichten 😉 Aber immer der Reihe nach. Die Plattform hat erst im Herbst 2016 die Lizenz zur Kreditvermittlung der Estnischen Finanzmarktaufsicht erhalten. Die Plattform ist daher erst wenige Monate operativ, was sich auch am Kreditangebot zeigt. Es gibt leider nur wenige Kredite, und die werden nur mässig gefüllt. Viele Kredite erreichen nie 100 Prozent, was zur Folge hat, dass die Kreditnehmer teilweise mehrere Anläufe nehmen müssen (Zinsen erhöhen, Laufzeiten kürzen etc) um ihre Kreditanträge überhaupt finanziert zu bekommen. Es fehlt also an Investoren, auch wenn Monestro selbst in der letzten Zeit einige Kredite selbst füllt. Aber das ist schonmal gut für die Investoren und Schuldner, da kommen die Projekte wenigstens zu Stande.

Monestros Vision

Monestro wirbt mit der Erfahrung seines Teams im Banken- und Finanzsektor, welche schon mehr als 25 Jahre beträgt. Basierend auf dem Expertenwissen möchte man in 10 Jahren viele verschiedene Finanzdienstleistungen für Privatkunden sowie auch KMU’s erbringen. Zudem will man eine Kraft im europäischen Kreditgeschehen werden. Also, die Ziele (Vision) sind definiert, wenn auch etwas schwammig. Jetzt sollte man noch den Weg ins Ziel (die Strategie) kennen. Leider geht für mich das aus der Homepage nicht hervor. Bitte diesen Punkt jetzt nicht überbewerten. Wenn ich eine Plattform ins Leben rufen würde, würde ich zuerst mal schauen, dass die technisch einwandfrei läuft und die Prozesse stimmen. Eine Strategie habe ich dann bestimmt, es wäre aber nicht mein erstes Ziel, diese auf der Homepage zu veröffentlichen. Die Strategie würde ich in Investorengesprächen den Interessierten versuchen beizubringen. Ich werde hier versuchen mehr in Erfahrung bringen zu können und euch hoffentlich zeitnah mitteilen.

Wissenswertes für Investoren

Zuersteinmal beginne ich hier mit den Kosten für Investoren. Ja, wer diesen Blog liest, weiss dass ich gar kein Fan von Investorengebühren bin. Aber in diesem Fall halte ich diese für verkraftbar. Eine Auszahlung von Monestro auf euer Bankkonto kostet 40 Cent. Vernachlässigbar, da ich sowieso nicht vor habe viele Auszahlungen zu tätigen. Mein „Favorit“ ist jedoch, dass die Erstellung eines Autoinvests 5 Euro kostet, abe dem 4. AI. Das heisst, die ersten 3 sind gratis. Mehr brauche ich hoffentlich auch nicht 😉 Die Leute von Monestro sind also durchaus innovativ und gehen neue Wege (ich hoffe ihr interpretiert hier die Ironie rein in meine Ausführungen ;)). Also alles verkraftbar würde ich sagen. Die gesamte Gebührentabelle findet ihr hier. Die meisten Gebühren betreffen sowieso die Schuldner.

Die Registrierung

Ihr braucht zur Registrierung ein gescanntes ID Dokument, welches ihr hochladen müsst. Weiter müsst ihr eure Emailadresse bestätigen, den Nutzungsvertrag elektronisch unterschreiben sowie euer Bankkonto durch eine Überweisung freischalten lassen. Alles wie bekannt von anderen Plattformen und geht relativ zügig.

Investieren, Zinsen und Verzögerungen

Ihr könnt wählen wie ihr investieren wollt, per autoinvest oder manuell, oder natürlich auch in einer Mischform. Ich biete aufgrund der geringen Kreditanzahl momentan noch manuell. Ich schaue mir gerne die doch grosse Datenbasis etwas genauer an. Es mühsam beim manuellen investieren ist jedoch, dass jedes Gebot per SMS code bestätigt werden muss. Die Zinssätze sind mit teilweise über 30 Prozent natürlich sehr gut, vorallem für estnische Kredite. Esten bei estnischen Plattformen haben generell eine relativ gute Zahlungsmoral, was sich auch an der Verzugsquote bei mir zeigt. Ich habe wenige Kredite, welche etwas verspätet zahlen, einen ganzen Monat ist aber (noch keiner) in Verzug. Mal schauen wie sich das weiterentwickelt.

Fazit

Die Plattform braucht dringend mehr Investoren um die Kredite zu füllen und dann natürlich mehr Kreditnehmer. Ich werde dem Monestro Management mal auf den Zahn fühlen um zu sehen, wie sie das bewerkstelligen wollen. Bis dahin werde ich weiter die Mindestsumme von 10 Euro auf Kredite bieten, die mir passen. Das sind momentan mehrheitlich estnische Kredite mit hohen Zinsen.

Bei Fragen einfach posten.

Omaraha und die slovakischen Kredite

So, heute geht es wiedermal um Omaraha. Eigentlich wollte ich ja eine Analyse der Finanzkennzahlen von SIA Best Lizings durchführen, jedoch wurden mir bis jetzt keine Unterlagen dazu zugestellt. Ich hoffe, ich werde im Juni damit aufwarten können. 

Da aber in meinem Portfolio wiedermal so einiges passiert ist, werde ich darüber berichten. 

Die slowakischen Kredite

Links könnt ihr einen Ausschnitt meiner Investments sehen. Die blauen Kredite sind bereits zurückgezahlt. Es handelt sich dabei ausschliesslich um slovakische Kredite mit den tiefsten Bonitäten. Leider wurde hier keine einzige Rate bezahlt und die Kredite wurden zurückgekauft, aber nur zu 60 Prozent, das heisst pro 10 Euro Kreditbetrag habe ich nur 6 Euro zurückerhalten. Besser als nichts, aber leider verringert dies meine Rendite in beachtlichem Ausmass. Immerhin hat der Rückkauf exakt nach 100 Tagen Überfälligkeit stattgefunden. 

Daher werde ich in keine slovakischen Kredite mehr mit tiefer Bonität investieren. Bei den höher klassierten bin ich mir noch nicht schlüssig und muss noch etwas abwarten. Auf der anderen Seite kann gesagt werden, dass die estnischen Kredite sehr gut laufen und praktisch nichts verzögert ist. Man kommt dort locker auf Renditen von über 20 Prozent.  Ich glaube das ist wiedermal ein Paradebeispiel dafür, dass die Auslandsexpansion einer Plattform eher harzig verläuft. Schon Bondora hat sehr schlechte Erfahrungen gemacht mit der Ausweitung auf slovakische Kredite. Ich denke nicht, dass Slovaken per se schlechte Schuldner sind, ich denke viel eher, dass die Plattformen sich halt an die Kunden der niedrigsten Bonitätsstufen herangewagt haben, welche sonst in Ihrem Land keinen Kredit mehr bekommen haben.

Die estnischen Kredite

Wie bereits angetönt laufen die estnischen Kredite massiv besser im Vergleich zu den slovakischen. Ich habe bei den Esten nur 2 Kredite, welche ein bisschen in Verzug sind, aber auch dort wurden Teilzahlungen geleistet. Ich bin zuversichtlich, dass ich in Zukunft meine Verluste aus den slowakischen Krediten mit den estnischen wieder wettmachen kann.  Man kriegt gut 20 bis 25 Prozent für gute estnische Schuldner. Das ist besser als 50 Prozent für einen Nichtzahler 😉

Fazit

Ich werde also den Fokus auf die Esten legen und mit dem Kapitel der tiefen Bonitäten im slowakischen Bereich abschliessen. 

Wenn ihr anderer Meinung seid, dann gerne posten.

 

Crowdestate – in Immobilienprojekte investieren

Heute geht es um Crowdestate, eine Plattform, welche in Estland und Lettland tätig ist. Gegründet wurde sie 2014 und hat seitdem Projekte von über 15 Millionen Euro finanziert, und über 14’000 (!) Investoren angezogen. Insgesamt wurden 33 Projekte finanziert, von welchen bereits 11 abgeschlossen und zurückbezahlt sind. Die erreichten jährlichen Renditen betragen 12.25 bis 48%. Realistisch ist jedoch ein Bereich von 12 bis 15 Prozent. Die 48 Prozent müssen von einem Projekt stammen, welches vorzeitig zurückbezahlt wurde und jedoch für eine vertraglich fixierte Laufzeit bezahlen musste. Anders kann ich mir das nicht vorstellen.

Der Ablauf und die Projekte

Wie ihr an der kleinen Anzahl an Projekte seht, gibt es im Schnitt etwa 1 Projekt pro Monat, aber dieses hat dann schnell ein Volumen von mehreren hunderttausend Euro. Es gibt zwei Arten von Projekten, einmal die Immobilienprojekte und zum Anderen die Firmenfinanzierung (wo es um Grundstückerwerb, Fabrikausbau und ähnliche Geschichten geht).

Ich habe bis jetzt in ein Projekt investiert, und war einerseits erstaunt über den Ablauf, und die Qualität der verfügbaren Informationen. Aber der Reihe nach:

Wenn ein neues Projekt aufgeschaltet wird, hat man 24 Stunden Zeit sich alle Informationen anzusehen und Fragen zu stellen, bevor das Projekt zum Investieren geöffnet wird. Das finde ich sehr gut und sehr fair, dass alle Investoren sich so auf den gleichen Stand bringen können bevor investiert wird. Nach Ablauf der 24 Stunden sind Investitionen in beschränktem Umfang möglich. Es wird immer eine maximale Gebotshöhe in Abhängigkeit vom Projektvolumen gesetzt (meistens einige Tausend Euro). Dieses Limit hat dann wieder 24 Stunden bestand. Danach sind die Limiten aufgehoben, und man kann soviel bieten, wie man möchte, oder halt eben noch verfügbar ist. Diese Massnahmen finde ich sehr fair, und stellen sicher, dass auch kleinere Investoren (Mindestgebot EUR 100) zum Zug kommen.

Was sind das für Projekte?

Bei den Immobilienprojekten geht es meistens um die Erstellung von Überbauungen, aber die Zwecke können mannigfaltig sein. Ich habe beispielsweise in eine Überbauung investiert, welche über 50 Wohnungen im eher höheren Preissegment  beinhaltet (siehe Bild). Das Projekt hat eine Laufzeit von 30 Monaten und zahlt die Zinsen das erste mal erst nach 12 Monaten und danach quartalsweise. Im Projektbeschrieb (vom Umfang her eher eine Abhandlung ;)) wurden viele Statistiken angegeben, eine Konkurrenzanalyse, eine Marktsegmentsbeschreibung und ein Exitplan. Das wirkt alles sehr durchdacht und professionell. Registriert euch selber, und macht euch ein eigenes Bild. Die Renditeerwartung ist bei diesem Projekt mit 15.33 Prozent (IRR p.a) angegeben.

Fazit

Crowdestate ist meiner Ansicht nach eine gelungene und professionelle Plattform. Ich werde noch in 2 bis 3 weitere Projekte investieren, und dann mal schauen, ob die Zinszahlungen pünktlich eintreffen.

Bei Fragen einfach posten, oder das Kontaktformular nutzen.

 

 

 

 

2016 lief richtig gut für Estateguru

Auch wenn Estateguru in meiner Top 10 nur den siebten Rang holen konnte, und die Reaktionsgeschwindigkeit des Supports zu wünschen übrig lässt, ist Estateguru eine gute Plattform, welche ich wirklich mag. Es freut mich darum um so mehr, dass im Jahr 2016 (vor allem in der 2. Hälfte) die Geschäfte florierten. Ich hoffe stark, dass sich dieser Schwung ins 2017 mitnehmen lässt. Der Start war erfreulich. Wenn es weiter gut läuft, sind die Zeiten des Wartens auf neue Projekte bald Geschichte.

Ein Blick auf die Zahlen

Gemäss ausgewiesenen Zahlen hat die Plattform das 2016 mit einem Kreditvolumen von weniger als 5 Millionen begonnen und mit mehr als 16 Millionen Euro abgeschlossen. Das macht ein sattes Plus von 11 Millionen Euro. Der Grossteil kam jedoch aus dem 2. Halbjahr. Läuft 2017 so weiter, sollte nächstes Jahr ein höherer Zuwachs erzielt werden können. Die Zahlen stimmen mich zuversichtlich, zumal es noch keinen Ausfall (= Zahlungsverzug von mehr als 45 Tagen gibt). Es gibt immer wieder vereinzelte Zahlungen, welche verspätet sind, aber das gehört zur Natur der Sache bei Immobilienprojekten. Solange gezahlt wird ist alles gut. Nur die Kommunikation seitens Estateguru könnte man da verbessern, aber nein, man sagt lieber nichts und verbucht die Zahlung einfach 10 Tage oder  noch später. Man hat mir seitens der Plattform versichert, dass man verspätete Zahlungen anmahnt (was ich auch glaube), aber eine schlüssige Erklärung warum die Investoren nicht informiert werden, habe ich nicht erhalten. Nunja, die Geschwindigkeit mit der die Projekte gefüllt werden, zeigt wohl, dass viele Investoren trotzdem investieren. Das wird aber nicht immer so bleiben, bei einer gewissen Grösse gibt es mehr Nörgler wie mich 😉

Wie geht es weiter?

Ich bin gespannt, aus welchem Land das nächste nicht estnische Projekt kommen wird. Aus Lettland haben wir jetzt mindestens 2 gesehen, und ich tippe auf Litauen als nächste Station der Auslandsexpansion. Vielleicht wird es aber auch Grossbritannien sein, oder Finnland 😉

Ich hoffe auch, dass die (von mir subjektiv wahrgenommene) Kreditqualität hoch bleibt, und wir von Ausfällen verschohnt bleiben. Wobei einen Ausfall sollten wir schon mal sehen, denn nur so können wir Gewissheit erlangen, dass Estateguru diesen so gut wie möglich abwickelt. Wir sehen dann auch, was die Bewertungen taugen. Viele meiner Projekte werden in den nächsten Wochen und Monaten zur Rückzahlung fällig, das wir sicherlich interessant.

Noch was zum Schluss: Estateguru bietet immernoch ein Bonusprogramm an für Neuinvestoren. Ihr erhaltet 0.5 Prozent Gutschrift für jeden Euro den ihr in Projekte investiert habt während der ersten drei Monate eurer Mitgliedschaft. Das Geld wird immer direkt aufs Konto ausgezahlt, nachdem das Projekt finanziert ist und das Geld an den Kreditnehmer ausbezahlt wurde. Mitmachen könnt ihr, wenn ihr euch über einen Estateguru Link auf diesem Blog anmeldet.

Bei Fragen einfach posten oder das Kontaktformular nutzen. Happy investing!

 

Omaraha die Zweite – Licht ins Dunkel (aka der Versuch einer Anleitung)

Vor einigen Tagen habe ich ja einen teilweise ironisch frustrierten Beitrag zur p2p Plattform Omaraha gepostet. Auf den ersten Blick scheint die Plattform sehr komisch in Bezug auf die Funktionalität zu sein. Beim zweiten Blick ist das, zumindest bei mir, immer noch so 😉 Aber ich masse mir jetzt an, verstanden zu haben, wie man investiert. Falls ihr Zahlen sucht zu Ausfällen und dergleichen, dann muss ich euch enttäuschen, das wird eine Art „Beginners Guide“. Statistiken werde ich erst in einigen Monaten präsentieren können.

Zuerst kommt die Einzahlung und dann keine Benachrichtigung

Hinter Omaraha steht die finzo ou, auf deren Bankkonto man sein Investitionsgeld auch überweist. Ich habe dann immer auf ein Email für meinen Zahlungseingang gewartet. 2 Tage später habe ich meinen account gecheckt, und das Geld war gutgeschrieben. Schön, es gibt also keine Benachrichtigung. (Hier habe ich mich gefragt, warum ich mir das eigentlich antue mit der Plattform. Eine Antwort habe ich bis Heute nicht, wahrscheinlich bin ich einfach masorchistisch veranlagt 😉 ).

Das Geld ist im Account, muss aber eine Ebene tiefer verteilt werden

So, das Geld ist da wo es sein soll, oder doch nicht? Bei Omaraha gibt es 3 Unteraccounts, gegliedert nach :

1) Esten

2) Slowaken

3) Secured Loans (buyback)

Der virtual account ist übrigens einfach euer Investorenkonto bei Omaraha, wo das Geld eingeht, und ihr es weiterverteilt auf die drei Unterkonten.

Wie kommt das Geld in die Unterkonten?

Das Geld müsst ihr manuell zwischen den Konten hin und her transferieren. Dazu geht ihr unter dem Menü Punkt „Accounts“ auf Transfer und wählt das Belastungs- wie auch Gutschriftskonto. Hier kann man übrigens auch Auszahlungen auf sein Bankkonto veranlassen. Im Beispiel habe ich den Virtual Account angewählt und möchte EUR 10 auf den estnischen Account transferieren (geht nicht, da ich kein Geld auf dem Konto habe, da ich voll investiert bin, ist nur als Beispiel gedacht). So müsst ihr vorgehen. Ihr könnt das Geld auch wieder zurück transferieren oder auf ein anderes Konto schieben. Alles kein Problem.

Jetzt kann man zumindest manuell investieren

So, wir befinden uns in der Kategorie Invest bei den Loan Applications (Esten wie Slowaken vereint, was es nicht übersichtlicher macht, aber man kann filtern. Investieren in einen Slowaken geht aber hier auch nur, wenn der Slowaken Account gefüttert wurde…) und haben einen Kredit gefunden, in welchem wir gerne manuell investieren würden. Dazu genügt ein Klick auf den Kredit, und es geht eine drop down Lasche auf. Den Betrag eingeben und conclude agreement anklicken. Danach muss man noch mit einer PIN bestätigen (wenn nicht vorhanden wird diese per sms gesendet). Schon ist man investiert.

Für Autoinvest muss man ein Investment Profil anlegen

Wer gerne nach definierten Kriterien automatisch investiert, dem wird durch die Erstellung eines Investment Profils geholfen.  Wir befinden uns hier in der Kategorie Invest -> Investment Terms und sehen dann die links stehende Ansicht (bei euch steht noch ’no active profile‘, bei mir 1, da ich bereits eines angelegt habe). Man kann hier also ein oder mehrere Profile für die Esten und Slowaken anlegen. Für die secured loans ist das nicht möglich, die muss man manuell filtern (siehe weiter unten).  Ein Klick auf Investment Terms genügt, und man kann ein Profil erstellen. Es gibt auch die Möglichkeit sich ein Profil anzeigen zu lassen, welches empfohlen wird. Man kann aber auch frei auswählen wie man will (innerhalb der vorgegebenen Paramater wie zum Beispiel den fixen Score Bandbreiten). Man kann die maximale Laufzeit der Kredite bestimmen, sowie den Bonus einstellen. Ich wage es jetzt mal diesen auf 0 zu stellen, denn Omaraha nimmt sowieso schon 5 Prozent Kommission (welche an eurem Zinssatz abgezogen wird). (Anmerkung p2phero 12. Jan 2017: Die 5% gelten für die Secured Loans, bei estnischen sind es 20%, bei slowakischen 30% -> Rechenbeispiel: 25% Zins, estnischer Kredit 0.25 x (1 – 0.2) = 20% Zins für euch, 5% für die Plattform!) Ob ich so erfolgreich sein werde, weiss ich nicht. Manuelle Gebote haben aber ohne weiteres mit 0 Bonus geklappt (kann man dort gar nicht angeben, und ich weiss nicht ob wenn ein Profil aktiv ist mit Bonus, dieser dann auch bei manuellen Geboten zählt). Ich werde es herausfinden 😉

Secured Loans

Als dritte Option bleiben noch die Secured Loans, welche mit einer Art buyback ausgestattet sind, welcher jedoch sofort greift und man sein Geld und die Zinsen immer zum geplanten Termin kriegt. Um in diese Kredite anzulegen müssen wir zuerst ….(na, wisst ihr es? ;)) …. genau: Geld auf unser Secured Loans Konto transferieren! Danach gehen wir in der Kategorie Invest auf die Unterkategorie secured loans. Wir sehen dann ein solches Bild vor uns:

Die secured loans laufen bis 23 Monate und variieren je nach Tag in der Verzinsung von 11 oder 12 Prozent. Man kann dann die Dauer sowie den Zinssatz eingrenzen. Weiter hat man die Möglichkeit den maximalen Kreditbetrag (Grösse des Kredits) zu bestimmen. Durch „filter“ werden nur die den Parametern entsprechenden Kredite angezeigt. Mit Invest wird logischerweise investiert. Ich habe hier aber noch nicht rausgefunden, wie ich direkt einen Kredit ansteuern kann, oder wie ich wenn ich 50 Euro investieren will, diese in 5 x 10 investieren kann (ohne manuell 5 mal 10 Euro zu bieten indem ich den Filter nochmals einstelle). Ist noch wichtig, wenn man Laufzeiten streuen möchte. Ist man mit einem Gebot nicht zufrieden, kann man es mit cancel (in der rechten Spalte erscheint ein Symbol) annulieren.

Secured loans und p2p Kredite = hybrid Plattform

Ich hatte hier letztens schon beschrieben warum einige Plattformen keine richtigen p2p Plattformen sind. Omaraha ist wirklich ein Spezialfall, da es p2p Kredite gibt (Esten und Slowaken) und eben auch die secured loans, welche keine direkten Kredite sind, sondern so wird der Kreditvermittler mit Geld versorgt. Dieses leiht er dann über seine Bilanz weiter aus an die Kreditnehmer.

Fazit

Eine ganz schön komplizierte Kiste. Wenn ich aber 20 Prozent Rendite einfahren kann, werde ich wohl damit leben müssen 😉 Mal sehen wie sich meine Investments entwickeln. Es kann auch gut sein, dass ich hier Schiffbruch erleide und Lehrgeld zahlen werde. Ich halte euch auf dem Laufenden.

 

 

 

 

Omaraha – p2p aus Estland

Omaraha ist eine p2p Plattform, welche schon einige Jahre am Markt ist. Die Plattform ist in Estland domiziliert und bietet Kredite aus Estland und der Slowakei an. Eins vorweg, ich habe nicht viele gute Kommentare zu dieser Plattform gelesen, aber das hält mich nicht davon ab, hier einen kleinen Betrag einzusetzen. Ich mache gerne meine eigenen Erfahrungen, aber da ich gewarnt bin, nur mit wenig Geld.

Privatkredite mit Zinssätzen von bis zu 50%

Ja da schlägt das Herz des gierigen und nimmersatten Investors höher… Oder nicht? Im ersten Moment war auch ich davon geblendet, aber glücklicherweise bin ich ein sehr rational denkender Mensch (also meistens 😉 ). Nüchtern betrachtet kann das nie aufgehen, weder für den Kreditnehmer noch den Investor. Wer solche Zinssätze akzeptieren muss, dem steht das Wasser wohl bis zum Hals oder noch etwas höher. Die Ausfälle dürften hier massiv hoch sein, so dass sich das kaum lohnen mag. Die einzige Chance für den Kreditnehmer sehe ich darin, dass er einen weiteren Kredit aufnimmt um diesem abzubezahlen. Der wird wohl noch schlechtere Konditionen aufweisen, und so geht die Abwärtsspirale immer weiter und es gibt nur Verlierer zum Schluss. Von daher Hände weg von diesen Krediten!

Scheinbar ist auch die Zahlungsmoral der Slovaken miserabel, wie man in diesem Beispiel sehr schön sieht. Dasselbe habe ich übrigens auch von slovakischen Krediten auf Bondora gelesen. Nichts gegen die Slovaken, denn ich schätze diese Leute ungemein, aber Anlegen in diese Kredite sollte man nicht. Wahrscheinlich sind das Slovaken, welche in ihrem Land sonst an keine Kredite mehr kommen, und so auf die Plattformen ausweichen müssen.

Dann bleiben also nur noch estnische Kredite, welche aber auch noch gute Zinsen abwerfen können.

Was noch gut ist, es gibt einen Sicherheitsfonds (security fund), welcher überfällige Kredite nach 100 Tagen zu mindestens 60 bis 80 Prozent zurückkauft. Man bliebe also nicht auf dem ganzen Verlust sitzten. Immerhin etwas.

Es gibt aber auch Kredite mit buyback

Omaraha bietet mit einer Verzinsung von 11% auch abgesicherte Kredite (secured loans) an. Das schöne hierbei ist, dass die Rückzahlungen taggenau zur Fälligkeit stattfinden, man muss also nicht 30 oder noch mehr Tage warten, bis dieser Mechanismus greift.

Noch etwas zum Anmeldungsprozess und den Investitionen

Der Registierungsprozess hatte mich beinahe von meinem Vorhaben bei Omaraha Geld anzulegen abgehalten. Ich empfand den Prozess als mühsam und fehleranfällig. An einem Punkt wurde mir mitgeteilt, dass ich mit meinem Herkunftsland keinen Kredit beantragen könne…. das wollte und will ich auch nicht, mit eingen Klicks kann man das dem System auch beibringen… aber das ist halt so, wenn man den gleichen Prozess für Schuldner und Investoren fährt.

Um investieren zu können muss man für jede Kreditart: Slovaken, Esten und secured loans quasi einen Autoinvest erstellen. Zudem muss man eine Bonushöhe angeben. Hier hatte ich nicht verstanden was das soll. Der Bonus gibt an, wieviel man der Plattform an Zinsen abgeben möchte. Je höher der Bonus, deste schneller wird das Geld investiert. Hier habe ich etwas gestockt, aber entschieden weiter zu machen, denn vielleicht ist das ganze ja auch sinnvoll, und ich verstehe es einfach noch nicht.

Fazit

Die Plattform hat schon so einiges dafür getan, dass ich mich fragte, ob ich weitermachen soll. Es braucht nicht mehr viel und ich breche den Versuch ab. Vielleicht kann ich ja auch einige Investoren hier vor Schaden bewahren und deren Nerven schonen, wenn ich schon nicht auf die Warner gehört habe 😉 Mal sehen, vielleicht werde ich ja positiv überrascht.

 

Ein ungewohntes Bild bei Estateguru

Ich habe mich ja schon mehrfach als Fan von Estateguru geoutet. Ich habe euch auch schon mit diversen Investmentstrategien versorgt. Momentan könnt ihr die gutgemeinten Tipps alle ignorieren, denn auf der Estateguru Plattform trifft man ein unbekanntes Bild an. Es hat zum Zeitpunkt des Posts drei investierbare Projekte bei Estateguru, alle mit einem Zinssatz von 10 Prozent. Es stehen noch mehrere 100k Euro aus, also ein guter Zeitpunkt einzusteigen.

Wie ist es zu dieser Situation gekommen?

Die ganze Situation ist wohl dadurch entstanden, dass Estateguru weiter an Fahrt aufgenommen hat und die Plattform im November regelrecht mit neuen Projekten „überschwemmt“ hat. Ein gutes Zeichen eigentlich, aber es offenbart wohl auch, dass die Inestoren auf der Plattform ihr Geld bereits investiert haben. Estateguru braucht also neue Investoren, daher bietet die Plattform neuen Investoren auch 0.5% Gutschrift auf das investierte Kapital der ersten drei Monate an. Um vom Bonus profitieren zu können, müsst ihr euch einfach über einen Estateguru Link auf dieser Seite registrieren. Der Bonuscode wird der Anmeldung dann automatisch beigefügt. Die gleiche Gutschricht erhalte ich im Übrigen auch, ihr unterstützt mich also in meiner Arbeit euch die p2p Welt näher zu bringen. Das ganze hat keinen Nachteil für euch und ist kostenlos.

Liegt es an der Qualität der Projekte?

Meiner Meinung nach hat die Qualität der offenen Projekte nichts damit zu tun (es besteht scheinbar einfach ein Angebotsüberhang) , dass diese noch nicht gefüllt sind. Das heisst nicht, dass jedes neue Projekt über die gleicheh Qualität verfügt, man sollte auch bei Estateguru und im allgemeinen beim Investieren selektiv bleiben. Mit selektiv meine ich, dass man sich den Projektsbeschrieb durchliest und sich fragt, ob das Projekt (seiner eigenen Meinung nach) gelingen kann.

Ich investiere jedenfalls weiter bei Estateguru und erhöhe meine Einlage ein wenig.