Update zu Risiken mit Fremdwährungen

So, wie im Januar bereits angedroht, kommt nun das Quartalsupdate zu den Währungsentwicklungen. Der Euro ist über die ersten 3 Monate des ersten Quartals 2018 gegenüber den meisten Währungen im Vergleich erstarkt. Begründet liegt das wohl zum Einen in der gut laufenden Konjunktur in der Eurozone, der aktuellen politischen Stabilität in Europa sowie aber auch Unsicherheiten aus den USA (was den USD schwächt und andere Währungen zB EUR stärkt).

Ich habe wiederum die 10 Jahresperiode angeschaut, einfach ein Quartal nach vorne gerollt. Das heisst wir sehen nun hier die 10 Jahresperiode vom 31. März 2008 bis 30. März 2018 (der 31. März fiel auf einen Samstag, daher schliesst die Periode am Freitag). Es gab einige Veränderungen, welche ihr in der untenstehenden Grafik sehen könnt. Bitte beachtet, dass dies die jeweiligen Renditen der 10 Jahresperioden sind. Es wird also 31.12.2007 bis 30.12.2017 mit 31.03.2008 bis 30.03.2018 verglichen.

Quelle: Bloomberg / eigene Berechnungen

Wie ihr seht, konnte der Euro gegenüber dem Schweizer Franken, dem Britischen Pfund, dem Georgischen Lari sowie dem Australischen Dollar, teilweise beachtlich, zulegen. Gegenüber dem Polnischen Zloty und der Tschechischen Krone resultierten Verluste in der Vergleichsperiode. Aufgrund der Koppelung der Dänischen Krone an den Euro ist bei diesem Währungspaar keine Änderung eingetreten. Graphisch sieht dass dann so aus:

Quelle: Bloomberg/eigene Berechnungen (31.03.2008 – 30.03.2018)

Am eindrücklichsten sind natürlich die Bewegungen vom Euro gegenüber dem Schweizer Franken und dem Britischen Pfund. Während der Franken gegenüber dem Euro eingebüsst hat, ist das Pfund gegenüber dem Euro erstarkt. Pfundanlagen haben also gegen 8% an Wert gewonnen im verflossenen Quartal. Das hat sicherlich den einten oder anderen Euro Anleger in die Gewinnzone gebracht. Dies zeigt einfach schön, dass Währungen in nur wenigen Monaten locker zweistellig schwanken können. In Krisenzeiten können die Ausschläge natürlich noch heftiger ausfallen (siehe Jahrestabellen unten). Man sollte sich also daher zweimal überlegen, ob man wirklich Fremdwährungen ins Portfolio nehmen will. Es kann sich lohnen, aber auch nicht 😉 Im Sinne der Diversifikation wäre es natürlich angezeigt, auch etwas in den Währungen zu diversifizieren. Grossbritannien bietet da ja sehr viele Möglichkeiten im p2p Bereich. Schaut einfach, dass ihr keine zweite Collateral erwischt ;). Entschliesst man sich zum Währungswechsel, sollte man auf die Kosten achten. Die meisten Banken bieten relativ schlechte Wechselkurse. Meistens ist man mit Transferwise, Currencyfair (gibt 40 Euro Bonus für Neukunden, sofern mindestens 1K Euro getauscht werden, und mein Link genutzt wird) oder Revolut besser bedient.

Quelle: Bloomberg/eigene Darstellung; Jahresrenditen

und hier noch die anderen Währungen in tabellarischer Form:

Quelle: Bloomberg/eigene Darstellung; Jahresrenditen

Fazit

So, das wars mit einem kurzen Update zu den Währungen. Solltet ihr weitere Währungen wünschen, lasst es mich wissen. Ich nehme diese gerne in die Betrachtung auf. Das nächste Update folgt im Juli mit Daten per 30.06.2018. Entschuldigt bitte die lange Wartedauer seit meinem letzten Post, ich hatte mit technischen Unannehmlichkeiten zu kämpfen….

Insolvenz einer britischen p2p Plattform und weitere News

Heute gib es nur einige News aus der P2P Welt sowie Hinweise auf aktuelle Cashback Programme.

Collateral stellt den Betrieb ein

Diese Woche ist es passiert, Collateral war nicht mehr zu erreichen. Die Plattform scheint insolvent (?) zu sein und wird abgewickelt. Es scheint so, als ob die Plattform keine definitive Betriebserlaubnis erhalten hatte (von der FCA = Regulator in UK) als die temporäre Lizenz ausgelaufen ist. Scheinbar hat man dann trotzdem noch weitergemacht…. Auf jeden Fall werde ich die Geschichte detailliert aufrollen in den nächsten Wochen. Aktuell ist nicht viel zu machen, da ein Verwalter eingesetzt wurde, welcher jetzt die Geschichte abwickelt. Ich selber bin auch betroffener Anleger. Sofern die ausstehenden Kredite weiter bedient werden oder die Sicherheiten verwertet werden können, ist es möglich, dass die Anleger schadlos aus der Nummer rauskommen. Jetzt ist einfach Geduld gefragt, denn auch wenn es keine Verluste geben sollte, das Geld ist jetzt sicherlich Monate unereichbar. Es erstaunt mich, dass so etwas im europäischen Ursprungsmarkt Grossbritannien passiert. Das zeigt uns wieder einmal: Diversifikation ist alles, und kein Geld einsetzen, welches man kurzfristig braucht!

Viventor bietet 10 Euro Cashback

Ab sofort bietet Viventor Neukunden 10 Euro Cashback, sofern diese 500 Euro für mindestens 30 Tage anlegen. Solltet ihr via diesen Blog zu Viventor gelangt sein in den letzten Wochen, dann kommt ihr auch in den Genuss des Cashbacks, sobald 30 Tage vorbei sind bei euren Anlagen (sofern ihr mehr als 500 Euro angelegt habt). Neukunden können sich hier registrieren.

Currencyfair bietet aktuell 40 Euro Cashback bis zum 1. April

Solltet ihr Währungen tauschen wollen, bietet Currencyfair aktuell 40 Euro Cashback, wenn ihr mindestens 2k Euro wechseln wollt. Dies kann über mehrere Transaktionen geschehen. Bedingung ist einfach, dass ihr diesen Link zur Registrierung nutzt. Die Funktionsweise von Currencyfair könnt ihr hier nachlesen.

Estateguru neu auch mit spanischen Krediten

Vorletzte Woche wurde der erste spanische Kredit auf Estateguru platziert und gleich vollumfänglich investiert. Die Immobilie steht in Spanien, wurde aber von einer estnischen Firma belehnt. Ich denke daher nicht, dass wir allzuviele spanische Kredite sehen werden. Ich bleibe sowieso vorerst bei den baltischen Krediten, ausser es gibt „gute“ Finnen. Aktuell gibt es für Neuinvestoren noch 1% Cashback auf die Investitionen der ersten 3 Monate. Die Aktion endet sobald 11’000 Investoren bei Estateguru registriert sind, was in 2 bis 3 Wochen der Fall sein dürfte.

Was könnt ihr in den nächsten Wochen auf diesem Blog erwarten?

Ich werde bei vielen neueren Plattformen ein Fazit nach einem Jahr anlegen ziehen können (wie bei Robocash beispielsweise). Zudem kommen neue Plattformen dazu. Wie versprochen, werde ich versuchen die Collateral Insolvenz aufzuarbeiten. Und news gibt es immer wieder mal dazwischen. Möchtet ihr speziellere Themen behandelt haben? Lasst es mich wissen, ich bin immer auf Anregungen gespannt.

45 Euro Bonus für Neukunden bei Currencyfair (bis zum 4. Mai)

So es ist wieder soweit, Currencyfair erhöht den Neukundenbonus! Wenn ihr mindestens 1’000 Euro (oder eine gleich hohe Summe in einer anderen Währung) transferiert, kriegt ihr automatisch eine Gutschrift von EUR 45 (diese kriege ich übrigens auch) und der nächste Transfer ist gratis. Eine sehr gute Sache wie ich finde. Wie Currencyfair funktioniert könnt ihr hier nachlesen. Um den Bonus zu erhalten, müsst ihr euch über diesen Link https://www.currencyfair.com/?channel=R8YXD1 anmelden. Jetzt wäre also ein guter Zeitpunkt, mal eine Plattform in Grossbritannien auszuprobieren 😉 Das schöne an diesen Plattformen ist, dass sie stark reguliert sind, und Neukundenboni bezahlen. Ihr könnt somit noch mehr Bonus erhalten. Eine Übersicht findet ihr hier. Meine favorisierten Plattformen in UK sind Lendy (vormals Saving Stream), Moneything, Collateral, Ablrate, Brickowner, Property Partner und Funding Secure.

Ein Beispiel für einen optimalen Bonus

Am Beispiel von Brickowner oder Property Partner zeige ich euch gerne, wie ihr einen optimalen Bonus erhalten könnt. Bei GBP 1’000, die ihr bei den beiden Plattformen investiert, kriegt ihr GBP 50 Bonus (sofern ihr euch via Link auf diesem Blog registriert). Um GBP 1’000 zu erhalten, müsst ihr etwa 1’200 Euro zu Currencyfair überweisen, und dann in GBP wechseln und das Geld dann an die Plattform weiterleiten. So kommt ihr auf etwa 90 Pfund (ca. 115 Euro) Bonus. Das ist nicht schlecht oder? Und schützt zugleich noch etwas vor Verlusten.

Seid euch einfach dem Währungsrisiko bewusst, das ihr eingeht, wenn ihr den Euro verlässt. Ich nutze dies erwähnten Plattformen alle selber und bin zufrieden. Von einer Investition bei Rebuilding Society würde ich momentan abraten, und wenn, dann nicht gleich mit 1k dort reingehen.

Bei Fragen bitte hier posten oder mich kontaktieren.

 

 

 

News zu ViaInvest, Swaper, Mintos und Currencyfair

In den letzten Tagen ist wieder einiges passiert, gerne informiere ich euch darüber, falls ihr es noch nicht wisst.

Currencyfair bietet 45 Euro Neukundenbonus bis 14.02.17

Das Angebot gilt für Neukunden, welche 400 Euro und mehr transferieren. Obendrauf gibt es noch eine Gratisüberweisung (aber erst nach dem Transfer). Wen ihr also sowieso Geld wechseln müsst, dann wäre das eine gute Gelegenheit noch 45 Euro einzustreichen. Mit diesem Link registrieren, und von der Aktion profitieren. Falls es nicht auf Anhieb funktioniert, nehmt mit mir Kontakt auf.

Swaper hat den Auto Invest angepasst

Falls ihr euch gefragt habt, warum euer Swaper auto invest auf einmal „krumme“ Beträge investiert, dann schaut in den Einstellungen nach. Dort steht neben eurem Betrag „+ up to 10 Euro“. Fand ich noch eine gute Sache, da mein AI so mein Konto leergeräumt hat.

ViaInvest erhöht Zinsen auf spanischen Krediten

Spanische Kredite bei ViaInvest rentieren seit einigen Tagen neu mit 12.2 Prozent (vormals 11.2%). Jede Erhöhung kann uns Recht sein und nehmen wir gerne mit ;). Die Tschechischen Kredite bleiben bei 12%, wir können aber gespannt sein, welches Land als nächstes aufgeschaltet wird.

Bessere Verfügbarkeit von Konsumkrediten bei Mintos, und Währungswechsel

Meine Vermutung ist eingetroffen, und es sind wieder mehr Kredite mit buyback verfügbar bei Mintos. Jetzt kann man problemlos wieder einkaufen und ich wage die Prognose: „Geht es so weiter, steigen auch die Zinsen wieder“. Ich schätze wir sehen bald wieder die ersten 13 Prozent Kredite mit buyback. Ausser es kommt wieder ein Grossinvestor und kauft alles leer. Seien wir gespannt.

Neu gibt es auch die Möglichkeit direkt in andere Währungen zu wechseln, wenn ihr das wollt. Auffindbar in eurem Mintos Konto ist das unter Einzahlungen/Auszahlungen. Der Mindestbetrag zum Wechseln ist 1 Euro. Mintos sagt, dass die Wechselkurse sehr gut sein werden. Das prüfe ich noch, ob das wirklich so ist. Ich würde höchstens in Dänische Kronen investieren. Man muss einfach immer bedenken, dass man irgendwann auch wieder zurückwechseln muss. Da entstehen 2 mal Wechselkosten (die gibt es immer, auch wenn Mintos das nicht so deutlich sagt). Ob sich das lohnt, bleibt fraglich.

Ausblick

Ich habe euch Berichte zu neuen Plattformen versprochen, die kommen auch noch, versprochen. Eine neue Plattform vorzustellen ist immer mit grossem Recherche Aufwand verbunden. Zudem benötige ich teilweise zur Klärung von Fragen auch den Support der Plattformen. Daher bin ich teilweise von externen Faktoren abhängig und kann nicht immer so schnell liefern wie ich das gerne würde. Ich habe aber einige spannende Plattformen im Köcher, seid also gespannt 😉

 

 

Saving Stream – ein tieferer Einblick in die Funktionsweise

Ich werde häufiger gefragt, wie Saving Stream funktioniert und ob man dort investieren soll. Scheinbar haben meine beiden Artikel noch nicht genügend Licht ins Dunkel gebracht. Daher unternehme ich den Versuch einer Erläuterung der Funktionsweise und gebe Tipps zur Evaluation der Investments.

Los gehts mit dem Einstieg

Nachdem ihr euch eingeloggt habt (oder zuerst registriert habt) kommt ihr in den eingeloggten Bereich und seht folgende Übersicht:

 

 

 

Willkommen auf dem Zweitmarkt (Lasche Available loans). Die Kreditangebote die ihr seht, sind nichts anderes als Kredite, welche von den Investoren zum Verkauf aufgegeben wurden. Es gibt hier übrigens keine Möglichkeit mit Auf- oder Abschlägen zu handeln. Ihr kauft den Kredit und der wird im Hintergrund sofort verzinst. Die Zinsen werden immer am ersten Tag des Folgemonats direkt bezahlt.

Was man im oberen Bild sieht ist die Kreditnummer (PBL 106 in diesem Fall), dann ob der Kredit bereits abgerufen wurde vom Kreditnehmer (Drawndown: Ja oder Nein). % PA gibt die Höhe der Verzinsung, hier 12 Prozent, an. Der Schätzwert des Kredits (Asset Value), die Kreditsumme (Loan) sowie die Höhe der Belehnung (LTV = Loan to Value -> Kreditsumme/Schätzwert). Remaining Term gibt die Restlaufzeit in Tagen an. Auf die negativen Resttage komme ich weiter unten zu sprechen, denn das ist sehr wichtig dort genau Bescheid zu wissen. Invested zeigt euch, ob und wieviel ihr schon in diesem Kredit angelegt habt. Available ist die Anzeige der kaufbaren Kreditsumme auf dem Zweitmarkt.

Wenn ihr oben bei available loans nach rechts schaut, seht ihr die Lasche live loans, dort könnt ihr alle laufenden Kredite anschauen. Danach kommen die Pipeline loans, welche der eigentliche Primärmarkt ist. Darauf gehe ich später noch konkret ein. Danach kommt die Lasche Defaulted Loans, dort seht ihr die ausgefallenen Kredite, bei welchen Saving Stream die Verwertung anstrebt. Aktuell ist ein Projekt dort drin (bisher gab es erst zwei Ausfälle, der abgewickelte ist glimpflich verlaufen und die Investoren haben KEIN Geld verloren), und man kann die Fortschritte anschauen. Unter Repaid Loans kann man alle bereits zurückgezahlten Kredite begutachten und mttels Recent Updates kann man die neusten Informationen zu Krediten nachlesen. Die neusten Infos gibt es aber auch direkt auf dem gewählten Kredit, ohne langes suchen direkt hier (klick auf den Kredit):

Wir befinden uns jetzt direkt im Kredit und können Details erfahren in der Overview und so weiter. Zudem kann man hier auch den Kredit kaufen (rechts). Richtig interessant ist aber die Lasche Recent Updates, da dort die Neuigkeiten versteckt sind (klick auf Recent Updates):

Hier sehen wir die letzten beiden Einträge. Man hat den Kredit verlängert und vor einer Woche kam die Info, dass der Kreditnehmer bei einem anderen Institut refinanzieren wird. Das muss jetzt nicht heissen, dass alles gut wird, aber die Chance besteht. Man muss sich hier einfach vor Augen halten wie das Geschäft der Immobilienentwicklung- und Finanzierung läuft. Es können immer Verzögerungen auftreten, und eine Ablösung des Kredits zu einer Bank nimmt nunmal einfach viel Zeit in Anspruch. Die genauen Fristen sind dort nicht planbar. Daher bei negativen Restlaufzeiten immer genau hinsehen. Es kann auch sein, dass der Kredit verlängert wurde (wie in diesem Fall), aber Saving Stream die Restlaufzeit nicht angepasst hat.

Der Primärmarkt -> Pipeline Loans

Wenn ihr oben in der Leiste die Pipeline Loans anwählt, kommt ihr zu dieser Ansicht:

Dies ist der „Reservierungs Bereich“ und dort könnt ihr euren Wunschbetrag platzieren. Das heisst nicht, dass ihr diesen auch in vollem Umfang kriegt, aber die Chancen stehen gut. Wenn ein Kredit überzeichnet ist, werden die Anteile runtergebrochen. Ihr könnt entweder für alle Kredite das gleiche Gebot abgeben (oben mit Save bestätigen), oder individuelle Höhen für jeden Kredit eingeben. Ihr seht, ich habe den 8 Prozent Kredit auf 0 gestellt, davon möchte ich momentan nichts haben. Mit einem Klick auf den Kredit könnt ihr die Beschreibung und weitere Informationen ansehen. Ihr werded per Email vorinformiert bevor ein neuer Kredit live geht, und habt dann noch Zeit in der Pipeline das Prefunding einzustellen. Vor diesem Email ist nicht klar, wann der Kredit auf den Markt kommt.

Einzahlung auf Saving Stream

Momentan empfehle ich Currencyfair zur Einzahlung zu nutzen, da dort gerade ein schönes Neukundenangebot besteht und man 45 Euro Bonus erhält. Die Funktionsweise seht ihr hier.

Fazit

Ich hoffe ich konnte mit diesem Artikel etwas dazu beitragen damit ihr die Plattform versteht. Gepaart mit meinen anderen Artikeln sollte ihr über alle notwendigen Informationen verfügen um Investieren zu können. Fast hätte ich es vergessen: Saving Stream hat einen Sicherheitsfonds, welcher im Fall von einem Ausfall, den Kreditgebern zu Hilfe kommen kann. Das war jedoch noch nie notwendig, daher weiss man nicht genau, wie das funktionieren würde.

 

 

 

 

 

 

 

Monatsrückblick: Und wieder ist viel passiert

Auch wenn der Januar noch nicht ganz vorbei ist, gibt es jetzt einen ersten Rückblick. Es ist viel passiert!

Estateguru lanciert den auto invest

Lange mussten wir Investoren auf diese Neuerung warten, aber endlich ist sie da. Endlich alles gut? Nicht ganz, da der Auto Invest leider erst ab einer Gebotsgrösse aktiviert wird. Zudem gibt es keine Feineinstellung mit der man nachranige Besicherungen ausklammern könnte. Die Richtung die Estateguru eingeschlagen hat stimmt, es gibt aber noch viel zu verbessern.

Die Lage bei Mintos entspannt sich 

Ich hatte ja vor einigen Wochen geschrieben, dass es nicht genügend Angebote an Konsumkrediten zum investieren gibt. Langsam scheint sich die Lage zu entspannen und man kann wieder zu 12.1 Prozent (maximal) investieren. Sollte sich das Angebot weiter ausweiten, werden auch die Zinsen wieder steigen. Davon bin ich überzeugt. Etwas unübersichtlich wurde es, da man jetzt auch Kredite in anderen Währungen als Euro anlegen könnte. Es stehen Polnische Zloty (PLN), Georgische Lari (GEL), Dänische Kronen (DKK) sowie Tschechische Kronen (CKR) zur Verfügung. Das Geld kann man direkt via Support bei Mintos wechseln. Mintos sagt, dass keine Kosten dafür anfallen. Das ist nur die halbe Wahrheit, denn bei einem Währungswechsel fallen immer Gebühren in vorm von leicht schlechteren Wechselkursen im Vergleich zum Interbankenkurs an. Dies nennt sich Spread und wird auf allen Währungschanges belastet. Ich weiss nicht wie hoch die Spreads sind, aber behaltet diese Info im Hinterkopf.

Swaper macht vorwärts

Im Interview hat die CEO und Gründerin von Swaper schön dargelegt wie gut es läuft mit Swaper. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, aus Investorensicht läuft es sehr gut. Ich bin VIP Investor (wird man automatisch, wenn man EUR 5k eingezahlt hat) und der auto invest funktioniert einwandfrei. Mein Geld wurde immer gleichentags wieder angelegt. Dies auch, wenn keine Kredite verfügbar waren. Bei Swaper tröpfeln die Kredite immer wieder durch den Tag ein und mein AI hat immer schön zugeschlagen. Der Nachschub an Krediten ist auch gesichert.

Bei Lendix sind meine ersten Rückzahlungen eingetroffen

Diesen Monat sind meine ersten Rückzahlungen bei Lendix eingetroffen. Alle fälligen Kredite haben bezahlt, eine super Quote also. Zudem wurden auch wieder zahlreiche neue Kredite auf die Plattform gestellt, so dass ich meinem Ziel von 25 Krediten immer näher komme.

ViaInvest mein Wiedereinstieg

Nachdem ich bei ViaInvest ausgestiegen war, musste ich notgedrungen wieder einstiegen, da ich bei Viventor nach wie vor mein Geld nicht weiter unterbringen konnte. Ich hatte noch Bedenken, ob mir dies auch mit Mintos blüht, aber dort sieht es gut aus. Daher habe ich Viainvest wieder aufgenommen und bin zufrieden. Es hat mehr als genügend Kredite verfügbar und der AI bedient sich gnadenlos 😉 Zudem sollten in den nächsten Wochen weitere Länder mit neuen Krediten folgen. Aktuell gibt es nur spanische sowie tschechische. Ich bin gespannt.

45 Euro Bonus für Neukunden bei currencyfair

Ihr erhaltet 45 Euro Bonus, (plus eine Gratisüberweisung) wenn ihr euch über diesen Link bei Currencyfair anmeldet, und mindestens 400 Euro transferiert und in eine andere Währung tauscht. Dann müsst ihr das Geld nur noch auszahlen. Das wäre also eine gute Gelegenheit zum Beispiel in UK bei Saving StreamRebuilding SocietyCollateralAblrate oder einer anderen Plattform einzusteigen. (Anmerkung p2phero: falls es mit dem Bonus nicht automatisch klappt, bitte mich kontaktieren. Der Bonus kann via Support eingefordert werden.)

Bei Omaraha habe ich die erste Rückzahlung erhalten

Omaraha gefällt mir mittlerweile ganz gut, auch wenn ich noch nicht den Durchblick habe. Auf jedenfall erwähnenswert finde ich, dass mein erster Kredit die erste Rate pünktlich bezahlt hat. Nachdem ich hier eine erste Anleitung publiziert habe, wird eine weitere folgen, da ich noch mehr entdeckt habe.

Ausblick

Ihr dürft euch freuen. Ich habe wieder neue Plattformen für euch getestet und eine davon hat mich begeistert. Die Berichte folgen in den nächsten Tagen. So stay tuned 😉

 

 

 

 

Collateral – eine spannende UK p2p Plattform

Und wieder habe ich eine neue Plattform entdeckt und gerne berichte ich darüber. Es handelt sich um Collateral, eine Plattform welche es erst seit diesem Jahr gibt, sich aber einer grossen Beliebtheit erfreut. Ich selbst lege seit etwa zwei Monaten dort an. Collateral bedeutet zu deutsch: Pfand, Sicherheitsgegenstand. Warum ich euch das erzähle, lest ihr weiter unten.

screenshot_2016-12-04-16-52-06

Was und wer ist Collateral?

Wie eingangs erwähnt ist Collateral neuartige p2p Plattform, welche in Manchester, England, domiziliert ist. Gegründet wurde diese Plattform erst dieses Jahr von Peter Currie. Die Geschäftsidee war, den herkömmlichen Pfandleiher ins digitale Zeitalter zu holen. Collateral ist also ein moderner Pfandleiher. Pfandhäuser sind im angeslächsischen Raum stark verbreitet, und werden dort Pawn Shops genannt. Man kann dort hingehen, einen Gegenstand verleihen und kriegt dafür einen Betrag für welchen man Zinsen bezahlen muss. Läuft die Leihzeit aus, können die Leute gegen Zahlung der Zinsen sowie der Rückzahlung des Schuldbetrags Ihre Wertgegenstände wieder auslösen. Werden die Sachen nicht abgeholt und ausgelöst, werden die Gegenständer veräussert. Und in dieser Art funktioniert auch die Collateral.

Zinsen, Laufzeiten und Kreditgegenstände

Die Zinsen belaufen sich gemäss Plattform auf „up to 12%“, also bis zu 12%, aber ich habe noch keinen Kredit gesehen, welcher weniger Zinsen abgeworfen hätte. Die Laufzeiten bewegen sich im Bereich von 3 bis 12 Monaten, wobei die meisten 6 bis 12 Monate laufen.

Als Sicherungsgegenstand (Collateral) für den Kredit, können Gegenstände aller Art beleiht werden: Schiffscontainer, Autos, Pferdeboxen sowie Schmuck und Juwelen. Wobei Diamanten und teure Uhren den Hauptanteil der Kredite ausmachen, viele Kreditnehmer sind professionelle Juweliere, welche ihr Umlaufvermögen (working capital) so liquieder machen wollen. Es können auch Immobilien als Sicherheiten herangezogen werden, aber das war bisher eher die Seltenheit. Die Belehnung der Gegenstände wird nie höher als 70% des Schätzwerts ausfallen. Die Kreditnehmer müssen die Zinsen im Voraus zahlen.

Die Zinsen werden täglich berechnet und immer am ersten eines Monats gutgeschrieben. Das passiert immer sehr schnell, wofür ich dankbar bin. Unten seht ihr eine kleine Teilübersicht von meinem Portfolio. Meine Restlaufzeiten sind alle grösser als 100 Tage.

Ausschnitt meines Collateral Portfolios
Ausschnitt meines Collateral Portfolios

Investieren

Die Plattform erfreut sich grosser Beliebtheit, so dass auch hier ein Nachfrageüberhang besteht. Collateral tritt dem entgegen, in dem dass sie für die ersten 3 Stunden in welchen ein neuer Kredit auf die Plattform kommt, ein Gebotslimit eingeführt haben. Das heisst die Investoren können während der ersten 3 Stunden nur bis zum Limit bieten können. Das Limit ist meistens etwa ein 150gstel des Kreditvolumens, so ist garantiert, dass mindestens 150 Investoren zum Zug kommen. Wer halt nur Abends ins Internet gehen kann, ist hier im Nachteil und kann sich nur via Zweitmarkt eindecken.

Ausfälle/Defaults

Bis dato ist es noch zu keinem Ausfall gekommen, aber der Dezember wird ein spannender Monat werden, da viele Kredite das Ende der Laufzeit erreicht haben werden. Da gibt es für die Kreditnehmer die Möglichkeit den Gegenstand auszulösen, oder den Kredit zu verlängern in dem die Zinsen wieder voraus gezahlt werden.

Fazit nach 2 Monaten

Die Macher von Collateral haben viel überlegt, als sie die Plattform aufgesetzt haben, leider kommt es bei grossem Investorenansturm teilweise zu technischen Problemen und es ist manchmal nicht möglich zu Investieren (ist mir 1mal passiert). Die Mitarbeiter sind aber bestrebt solche Widrigkeiten zu vermeiden. Mein Geld habe ich übrigens via Kreditkarte und Currencyfair (gibt Willkommensbonus von EUR 30) eingezahlt. Dazu weist man das Geld an, danach geht man in seinen Account und meldet die Einzahlung. Ich weiss nicht wie, aber Collateral findet die Einzahlung so sehr schnell und das Geld wird gutgeschrieben.

Mal schauen was die Zukunft bringt, aber ich bin positiv eingestellt und werde noch viel Freude an Collateral haben.