Bondster: Update, keine Fees mehr, bis zu 13.5% Zinsen und Autoinvest

Ich bin ja seit Quartal 4 2018 bei Bondster investiert, eigentlich ist es etwas zu früh für ein Update. Aber es gibt viele Neuerungen, welche ich euch nicht vorenthalten möchte. Zudem haben viele Investoren scheinbar Mühe den Autoinvest zu konfigurieren, das ging mir genau gleich, daher werde ich auch noch auf den AI eingehen. Beginnen wir aber mit den erfreulichen News:

Keine Gebühren mehr für Euro Anlagen

Bis vor einigen Tagen war es so, dass auf Euroinvestments (nach den ersten 3 Monaten) Gebühren angefallen sind (ich gehe jetzt nicht mehr auf die Details ein, da es Schnee von Gestern ist). Seit Donnerstag ist das nicht mehr der Fall auf Euro Investments (und Neuinvestoren kriegen immernoch 1% Cashback, siehe Ende des Posts) . Bei den Tschechischen Kronen besteht die Gebühr aber weiterhin. Das ist schonmal der erste Punkt, welcher die Rendite verbessert. Der nächste folgt sogleich:

Kredite mit bis zu 13.5% Verzinsung und Buyback

Bondster ist wirklich gut darin neue Loan Originator zu finden, welche in ihr Risikomodel passen. Lime aus Polen wurde diese Woche auf die Plattform aufgeschaltet und startete gleich mit einer Serie an 13% Krediten. Es hat immernoch genügend davon, es waren auch nicht wenige 😉 Danach hat Stikcredit aus Bulgarien gleich noch nachgelegt und Kredite mit 13.5% auf die Plattform gestellt. Davon scheint es aktuell nicht mehr soviele zu geben. Natürlich handelt es sich bei diesen Kreditvermittlern und relativ neue Unternehmen. Wer es lieber etwas konservativer angeht, für den gibt es auch Kredite von Unternehmen mit einem längeren Track Record, aber natürlich weniger Zins und längeren Laufzeiten. Die beiden neuen Originatoren haben nur Laufzeiten von bis zu einem Monat.

Der Autoinvest – weniger ist mehr

Ich gebs zu, auch ich bin am Anfang am Autoinvestor gescheitert und habe ihn nicht zum Laufen gekriegt. Ich denke Bondster hat den Autoinvest mit guten Absichten so entwickelt, damit der User ihn so genau steuern können wie sie wollen. Daher die vielen Einstellungsmöglichkeiten. Leider war es bei mir auch der Fall, dass ich mit einer Feinsteuerung ins Leere gelaufen bin. Es hat also nicht funktioniert. Was funktioniert hat waren einfache Einstellungen, und die reichen meiner Meinung nach auch. Ich habe nur die Währung, den Mindestzinssatz, Originator sowie maximale Laufzeit eingestellt und jeden Kredit auf maximal 10 Euro begrenzt. Ihr seht die Einstellungen folgend

Beispiel eines Bondster Autoinvests

Sobald ihr save drückt, kommt ihr in die Übersicht aller Autoinvests, welche ihr habt. Und dort wartet auch noch ein wichtiges Detail auf euch: Found loans zeigt bei meinen Einstellungen 292 investierbare Kredite an (die gewählten Originatoren sind Lime und Stik) . So seht ihr, ob etwas an euren Einstellungen nicht stimmt, oder ob es einfach keine passenden Kredite hat. Wenn euch immer 0 Kredite angezeigt wird, könnt ihr das Ausschlussverfahren anwenden. Also nach jedem neu hinzugefügtem Kriterium speichern und die Anzahl Kredite checken. So seht ihr wo das Problem liegt. Meiner Meinung nach genügen aber meine gewählten Kriterien für den Autoinvest. Aber hier sind die Präferenzen wohl verschieden 😉

Fazit

Die erwähnten Neuerungen machen Bondster meiner Meinung nach attraktiver als zuvor. Zinsen für Kurzläufer bis zu 13.5 Prozent können sich sehen lassen. Zudem mag ich immer mehr die regionale Diversifikation, welche Bondster als tschechische Plattform bietet.

Neuinvestoren (sowie ich) kriegen auf ihre Investitionen 1% Cashback, wenn ihr bei der Registrierung (link folgen), 4985 im Feld Promo Code eingebt. Das gilt für die ersten drei Monate nach Anmeldung. Der Cashback wird jeweils am 5. eines Monats für den vergangenen Monat direkt eurem Investorenkonto gutgeschrieben.

Blockimmo: Crowdfunding auf der Blockchain

Wie ihr ja wisst, teste ich gerne neue Plattformen (und auch sonst vieles, was neu ist 😉 ). Und heute geht es um Blockimmo. Allein der Name deutet ja eigentlich schon an, worum es geht: Blockchain und Immobilien. Gerne stelle ich euch die Plattform näher vor, denn ich konnte diese bereits live testen auf einem dummy Projekt.

Grundsätzliche Infos

Blockimmo nutzt die Ethereum Blockchain, welche Tokens, Smart Contracts (Skripts, welche bestimmte Transaktionen ausführen, und mit welchen man interagieren kann) und dapps (dezentralisierte Applikationen) beheimatet. Ich gehe jetzt nicht auf die Details ein, denn dies würde den Rahmen sprengen (und ein Experte in diesem Thema bin ich auch nicht 😉 ), bei Interesse lest die verlinkten Artikel. Ein gewisses Verständnis für Blockchain sollte man mitbringen, wenn man die Plattform von Blockimmo nutzen möchte. Das soll Neulinge jedoch nicht davon abhalten, mit etwas Übung geht alles reibungslos.

Am 1. März 2019 wurde ein Teil einer Geschäftsliegenschaft im Kanton Zug über die Blockchain an vier Investoren verkauft (Artikel in Englisch). Das war die erste live Transaktion einer Immobilie über die Blockchain (zumindest in Europa, mit Grundbucheintrag). Ich konnte danach dann im Dummy Projekt «Zendo» mitwirken. Bin eher zufällig darüber gestolpert, aber fand es interessant und habe es ausprobiert. Da es sich um einen Test handelte, wurden die Investitionen (verdoppelt!) nach einer Woche zurückgezahlt. Ich musste dabei wieder mit dem Smart Contract interagieren. Detaillierte Infos zu diesem Projekt, findet ihr hier (Artikel in Englisch). Das ist eben das schöne an der Blockchain, man kann jede Transaktion nachvollziehen.

Was ist der Vorteil von Blockimmo gegenüber p2p Investitionen in Immobilien?

Der Hauptunterschied besteht darin, dass man via Blockimmo (fast) direkt im Grundbuch als Eigentümer eingetragen ist. Momentan sind Bestrebungen in Gang, auch das Grundbuch auf die Blockchain zu bringen. Bis es so weit ist, werden die Immobilien von Blockimmo via einen Dachfonds (domiziliert in Liechtenstein) erworben. Jede Immobilie wird dann in einem separaten Subfonds gehalten, worauf die Tokenholder Anspruch haben. Es ist also genau so wie wenn man einen Fondsanteil eines Investmentfonds erwirbt. Das sieht bei den meisten p2p Plattformen anders aus. Dort ist man entweder Gläubiger oder hält einen Anteil an einem Konstrukt, welches die Immoblie besitzt (wobei auch das kein rechtlich direkter Anspruch ist). Ausnahmen bilden hierzu Plattformen wie zum Beispiel Crowdhouse, wo man im Grundbuch als (Mit)-Eigentümer eingetragen wird. Dafür sind aber sehr hohe Mindestanlagen (100k aufwärts) notwendig, da solche Eintragungen hohe administrative Aufwände nach sich ziehen (plus ist die Investition eher illiquid). Bei Blockimmo wird das direkt via Blockchain abgewickelt. Das bedingt jedoch, dass die Behörden mitspielen. Aktuell ist dies nur im Kanton Zug (Schweiz) möglich. Der Kanton, mit gleichnamiger Kantonshauptstadt, wird nicht umsonst Crypto Valley (in Anlehnung an Silicon Valley) genannt. Zudem sind Anlagen bei Blockimmo in Zukunft ab etwa CHF 100 möglich. Also kleine Investmentsumme und trotzdem der Vorteil von direktem (Teil)-Besitz. Übrigens: Die Übertragung von Sachwerten auf Tokens wird Tokenisierung genannt. Vielleicht habt ihr schon den Begriff Security Tokens gehört, das sind Tokens, welche mit einem effektiven Anteilsrecht verknüpft sind. Davon gibt es jedoch nur sehr wenige, da die entsprechend notwendige Regulierung erst in sehr wenigen Bereichen besteht.

Wer kann investieren? Wie hoch ist die Rendite? Ausschüttungen?

Grundsätzlich kann jede Person einen Account auf der Plattform machen und investieren, sofern man die KYC und AML Überprüfungen besteht. Da es ausländischen Investoren in der Schweiz verboten (oder Begrenzungen bestehen) ist, in Wohnliegenschaften zu investieren, werden solche Projekte nur Schweizern angezeigt. Gewerbliche Immobilien sind jedoch für alle Investoren (weltweit) zugänglich. Einzig US Investoren sind beschränkt, dort werden nur accredited Investors zugelassen (dies bedingt weitere Prüfungen). Diese Ausgangslage ist eventuell für europäische p2p Anleger interessant, welche gerne in der Schweiz oder in CHF anlegen würden (erstaunlicherweise erhalte ich sehr viele Anfragen bezüglich Anlagen in der Schweiz durch Europäer. Es scheitert dann immer am fehlenden Bankkonto, hier aber nicht, weil es keins braucht).

Die Rendite des ersten Projekts war mit 4.02 Prozent pro Jahr angegeben (erwartete Rendite), welche quartalsweise ausgeschüttet wird an die Investoren. Hier geht es um die Ausschüttungsrendite, ein allfälliger Wertzuwachs ist darin nicht inbegriffen. Es kann auch sein, dass die effektiven Ausschüttungen tiefer sind, falls es zu zeitweisen Leerständen oder anderen Problemen kommen sollte. Abschliessend würde ich schätzen, dass man im Schweizer Immobilienmarkt aktuell Ausschüttungen im Bereich von 3 bis 6 Prozent erwirtschaften kann, wo bei sich die Mehrheit wohl eher im Bereich von 3.5 bis 5% ansiedeln wird. Scheinbar sollen künftig auch noch Entwicklungsprojekte über die Plattform finanziert werden, ich habe keine Ahnung, wie hoch die Renditen da sind. Wir werden es erfahren ;). Ich warte jetzt einfach mal auf das erste Projekt, welches durch die Crowd gekauft wird.

Was braucht man, um bei Blockimmo mitzumachen?

Als erstes solltet ihr euch ein bisschen mit der Ethereum Blockchain auskennen und eine Vorstellung davon haben, was ein Smart Contract ist und was er +/- kann. Danach benötigt ihr einen dapp-fähigen Browser (Brave, oder Chrome/Opera mit Metamask plugin) sowie eine Ethereum Wallet. Ich habe die App «Trust Wallet» genutzt, da man dort eine neue Ethereum Wallet eröffnen (oder eine bestehende importieren) kann, sowie ein dapp-fähiger Browser bereits integriert ist. Wenn ihr das habt, könnt ihr euch bei Blockimmo registrieren. Ihr müsst eure Ethereum Wallet Adresse angeben, sowie eure Kontaktdaten. Danach müsst ihr einen KYC check machen lassen. Dafür werden Ausweisdokumente benötigt. Falls ihr grosse Summen anlegen wollt, gibt es noch einen Videochat. Danach gibt es noch einen AML check (Bekämpfung der Geldwäscherei, passiert automatisch). Sobald ihr freigeschaltet seid, könnt ihr euch mit eurem dapp-fähigen Browser einloggen. Das Einloggen passiert automatisch, sobald ihr auf «login» drückt. Der Browser und die Webseite von Blockimmo checken dann die Berechtigung ab. Wie es technisch ganz genau funktioniert, fragt ihr am besten die Blockimmo Jungs ;). Ab diesem Stadium kann man dann seine Kryptowährungen in Immobilien investieren. Aktuell werden ETH, XCHF sowie DAI unterstützt.

Dummy Projekt „Zendo“

Wie funktioniert das Anlegen genau?

Ihr könnt euch die Projekte auf Blockimmo.ch ansehen und findet (wenn ihr eingeloggt seid) auch Bewertungen von Gutachtern und viele weitere Informationen zur Investitionsfindung. Entschliesst ihr euch für ein Investment, dann einfach auf den «Invest» button klicken. Danach könnt ihr die Höhe eures Anlagebetrages festlegen. Und jetzt kommt der Unterschied. Um das Geld effektiv zu investieren, müsst ihr eine Transaktion auf der Blockchain auslösen und bestätigen. Das heisst im Browser werdet ihr gefragt, ob ihr das Geld verschieben möchtet und wenn ihr ja klickt, dann passiert das auch auf der Blockchain in den nächsten Sekunden/Minuten. Eure Cryptos befinden sich nun im Smart Contract. Jegliche Transaktion auf der Blockchain kostet euch eine minime Sendungsgebühr. Das bedingt, dass ihr immer etwas Ethereum in eurer Wallet habt und lasst. Sobald das Projekt finanziert wurde, werdet ihr aufgefordert eure Token (es gibt für jedes Projekt einen neuen Token) zu «claimen», das heisst ihr holt diese aus dem Smart Contract in eure Wallet (kostet etwa 1 cent). Das selbe Vorgehen wird dann auch notwendig um eure Dividenden/Ausschüttungen abholen zu können.

Fazit

Wow, mal etwas ganz anderes 😉 Ich finde diese Möglichkeit der Geldanlage wirklich toll. Es ist nicht ganz so schwierig wie es vielleicht tönt vom Beschrieb her, aber man muss sich damit auseinandersetzen. Ich habe jedoch die Registrierung innerhalb von 15 Minuten geschafft und war am nächsten Tag freigeschaltet.

Die Investitionsmöglichkeiten sind momentan auf den kleinen Kanton Zug beschränkt, in welchem die Immobilienpreise (aufgrund tiefer Steuern) relativ hoch sind. Sollte der Steuervorteil einmal wegfallen, wird sich das auch in niedrigeren Immobilienpreisen manifestieren. Zudem sind die Immobilienpreise in der ganzen Schweiz aufgrund tiefer oder sogar negativer Zinsen in den letzten Jahren förmlich explodiert. Das sollte man sich einfach vor Augen halten bei einer Anlage.

Abschliessend bleibt mir nur etwas zu sagen, geschätzte LeserInnen: Die Zukunft hat begonnen!

Crowdestor: Viele neue Projekte und Einführung des Buyback Funds

Vor etwas mehr als einem Jahr ist Crowdestor gestartet und nimmt so langsam aber sicher Fahrt auf. Das erste Projekt ist mittlerweile zurückgezahlt worden (nebst einigen anderen) und es stehen aktuell 3 investierbare Projekte zur Verfügung. Ein viertes folgt am Mittwoch Vormittag, mehr dazu aber weiter unten. Der Plattform (oder eher dem ersten Projekt) stand ich ja doch kritisch gegenüber. Dies hat sich mit der Zeit etwas gelegt. Die Projekte sind sicher im Bereich der risikoreicheren Anlagen in p2p anzusiedeln, dafür werden auch sehr gute Zinsen gezahlt (ähnlich sehe ich Envestio sowie Kuetzal. Die Zinsen laufen bereits nach Gebotsabgabe auf, was ein weiterer Vorteil ist. Unweigerlich wird es irgendwann bei solchen Projekten zu Zahlungsschwierigkeiten kommen. Um dem entgegenzutreten wurde, meiner Ansicht nach, der Buyback Fund ins Leben gerufen.

Buyback Guarantee Fund

Am 1. März liess Crowdestor verlauten, dass sie einen Buyback guarantee Fund eröffnet und diesen initial mit 50k Euro versorgt haben. Weiter wird von jedem Projekt etwa 1 bis 2 Prozent der Gebühren (Lendy, vormals Saving Stream hat auch so einen Fund und untergegangen sind sie trotzdem), welche Crowdestor erhält, in den Fund fliessen und diesen so weiter äuffnen. Man schätzt, dass dieser bis Ende 2019 etwa über 100k Euro verfügen wird. Dafür müssten bei 1 Prozent etwa 5 Millionen und bei 2 Prozent 2.5 Millionen Euro in neuen Projekten finanziert werden. Tönt nach viel, ist aber durchaus realistisch würde ich sagen. Schaut man sich die Kadenz sowie die Grösse der Projekte an, sollte das Ziel erreicht werden können. Meiner Ansicht nach ist einfach fraglich, wieviel das dann wirklich nützt, wenn ein oder mehrere Projekte in Schwierigkeiten geraten. 100k versus 500k machen halt nur 20 Prozent aus. Das mag genügen, wenn man davon ausgeht, dass ein Projekt erst nach einigen Monaten in Schwierigkeiten gerät und noch Sicherheiten vorhanden sind. Hoffen wir, dass wir das nicht so genau rausfinden werden müssen 😉 Weiter sind mir die Regeln des Funds auch nicht ganz klar, wer, wann und wieviel erhält. Ich erhoffe mir da noch ein wenig Klarheit.

Neues Projekt am Mittwoch zu 19 Prozent

Am Mittwoch Vormittag kommt ein richtiger Brocken auf die Plattform. 520k Euro, zu 19 Prozent verzinst und mit sehr kurzer Laufzeit von nur 9 Monaten (ich vermute, dieses wird extrem schnell voll investiert sein) . Ich habe noch keine weiteren Informationen dazu, es schaut aber nach einem Immobilienprojekt in Riga aus (siehe unten). Hier geht es zu Crowdestor.

Das neuste Crowdestor Projekt

Kuetzal – eine neue Plattform mit sehr hohen Zinsen (22% und Cashback)

Kuetzal, was ist denn das für ein Name, dachte ich mir beim ersten Lesen. Der Name kommt von einem Vogel, welcher bei den Azteken und Maya’s als heilig angesehen wurde (Quetzal – hier der Link zu Wikipedia für alle angehenden Ornitologen 😉 ). Der Vogel steht noch für weitere Eigenschaften wie Vertrauen, Brillianz und so weiter. Zudem wollte sich die Plattform von den vielen Mitbewerbern differenzieren, welche Crowd, Lend, Fund und so weiter im Namen haben. Ich glaube diese Differenzierung ist wirklich gelungen, aber ich assoziere halt Kuetzal nicht mit einer p2p Plattform. Warum man den Vogelnamen noch etwas abgewandelt hat und mit K schreibt, liegt darin begründet, dass sich die Plattform auf Europa fokussiert und man die Schreibweise Kuetzal anstelle von Quetzal eher europäisch erarchtet. Dem stimme ich zu, wobei bei so einem exotischen Namen hätte das nun auch keine Rolle mehr gespielt 😉

Die Plattform hat ihren Sitz in Talinn, Estland und wurde von drei Jungunternehmern gegründet. Die Zinsen sind je nach Projekt unterschiedlich und gehen bis 22%. Die Plattform hat einige sonder Features, welche ich euch gerne kurz vorstellen werde.

Kuetzal Care und der Buyback

Neue Plattformen bekunden meistens Mühe die ersten Projekte finanziert zu kriegen, was wiederum für die Investoren unschön ist, da das Investment unverzinst rumliegt. Bei Kuetzal ist das anders, hier wird das Geld gleich verzinst, nachdem man das Geld angelegt hat (Mindestanlage 100 Euro pro Projekt, Zinsen monatlich). Das ist der eine Teil von Kuetzal Care. Der andere Teil garantiert, dass das Projekt vollständig finanziert wird. Dies durch Kreditlinien bei Banken und Zusagen von Grossinvestoren. Der Buyback funktioniert etwas anders als gewohnt und steht nicht bei jedem Projekt zur Verfügung (sieht man in der Tabelle zu den Projektdetails, wenn man drauf klickt). Steht ein Buyback zur Verfügung, kann man seinen Anteil am Projekt jederzeit zu 90 Prozent zurückgeben, nimmt so also einen Abschlag von 10 Prozent in Kauf. Das heisst bei einem Projekt mit um die 20 Prozent Verzinsung, kann man nach 6 Monaten verkaufen und die bereits erhaltenen Zinsen, würden den Abschlag decken. Die Funktionsweise kennen wir bereits von Envestio.

Kuetzal Projekte
Auswahl zu aktuellen Projekten bei Kuetzal

Ganz neu Cashback und Signup Bonus

Meldet ihr euch mit einem Kuetzal link (wie dieser) auf dieser Seite bei der Plattform an (rechts oben auf register clicken), erhaltet ihr 0.5% Cashback auf eure Investitionen der ersten 6 Monate. Dieses Angebot gilt bis auf weiteres. Zusätzlich gibt es noch ein Spezialangebot: Sign up Bonus von 15 Euro, wenn ihr bei der Registrierung im Feld Promo Code P2PHERO eintragt. Und obendrauf gibt es bis zum 31. August den Cashbackmarathon für grössere Investitionen (siehe unten). Ich interpretiere das so, dass der Cashback pro Gebot zählt, nicht in der Summe.

Cashbackmarathon vom 1. Juni bis zum 31. August 2019 bei Kuetzal

Fazit

Ihr seht, die Plattform macht also einiges ziemlich anders, als wir das kennen. Das muss nichts schlechtes sein. Mir fehlt bei den Projekten etwas der rote Faden, die Plattform wirbt damit Ideen zu finanzieren und nicht Sektoren. Finde ich ja ok, aber dann fehlt mir ein wenig die Fokussierung auf Kernkompetenzen. Auf der anderen Seite ist es beruhigend zu sehen, dass Banken und Grossinvestoren Kapital für die Finanzierung garantieren. Ohne tiefgehende Prüfungen würden diese Institute das nicht machen. Es wurde auch noch kein Projekt zurückbezahlt, das heisst eine abschliessende Einschätzung ist aktuell nicht möglich. Sicher ist, dass Investitionen hier stark risikobehaftet sind (wie bei Envestio oder Crowdestor aktuell). Meine Zinsen habe ich schön wie erwartet nach einem Monat erhalten und erwarte nun, dass es so weitergeht. Hier geht es zu Kuetzal.