Wisefund – eine weitere neue Plattform (mit Zinsen von bis zu 21 Prozent)

Und weiter geht es mit einer neuen Plattform, welche in Estland domiziliert ist (das Team sitzt jedoch in Lettland). Auf den ersten Blick sieht Wisefund aus wie Envestio oder Monethera (und auch das Cashback Programm ist gleich wie bei Envestio 😉 mehr dazu am Ende des Posts).

Auf den Zweiten gibt es jedoch einen gewaltigen Unterschied: während Envestio und Monethera die Kredit- und Risikoanalysen in house machen, lässt Wisefund dies von einer Firma namens Nord Capital Markets durchführen. Finde ich gut, dass man sich Experten know-how einkauft und nicht alles selber machen will. Leider finde ich nicht allzuviel über die Nord Capital Markets. Ich nehme an es handelt sich dabei um diese. Sollte zutreffen, da diese Firma seit 2009 operativ ist, scheint jedoch in der Hand von einer Person zu sein. Über die Expertise in der Kreditanalyse finde ich nichts. Wenn ich mir die Homepage anschaue, dann sieht das für mich eher nach einer Firma für Tradingstrategien aus. Es ist einfach schade, dass man die gemachten Aussagen auf der Homepage nicht nachvollziehen kann.

Registrierung und Einzahlung

Registrieren können sich aktuell volljährige Personen, welche im EU-Raum (+ Schweiz) wohnen und/oder ein Bankkonto in dieser Region besitzen. Die Erstellung eines Accounts ist einfach, man benötigt nachdem man die Emailadresse bestätigt hat ein Ausweisdokument, welches hochzuladen ist. Zudem wird noch ein Selfie zusammen mit dem Ausweisdokument verlangt (das ist immer meine grösste Schwierigkeit dies einigermassen akzeptabel zu fotografieren 😉 ). Nachdem die Unterlagen hochgeladen wurden, dauert es maximal 2 Arbeitstage bis die Identität bestätigt ist. Erst danach ist es möglich eine Einzahlung vorzunehmen. Bei den Einzahlungsdaten habe ich nicht schlecht gestaunt, das Konto von Wisefund ist bei der grössten Ungarischen Bank OTP (Wikipedia zu OTP), und man überweist nach Ungarn (IBAN beginnt mit HU für Ungarn). Das finde ich jetzt doch eine etwas spezielle Konstellation und ich werde dem auf den Grund gehen.

Projekte

Aktuell sind 3 Projekte gelisted, wovon eines scheinbar gerade vollständig finanziert wurde. Zinsen sind in der Bandbreite von 17.3 bis 19.7 Prozent angesiedelt, bei Laufzeiten von 4 bis 8 Monaten. Das Eisenbahnprojekt stammt aus der Schweiz, und so weit ich das sehe ist die Schuldnerfirma aktiv. Aber viel mehr kann ich da auch nicht in Erfahrung bringen. Ich versuche mal via Wisefund mit denen in Kontakt zu treten.

Aktuelle Projektpalette bei Wisefund

Mindestanlage und Buyback

Gemäss den FAQ von Wisefund beträgt die Mindestanlage 10 Euro pro Projekt und man kann höchstens 10 Prozent eines Projekts finanzieren. Auch gemäss FAQ werden Kredite, welche mehr als 60 Tage überfällig sind zurückgekauft. Hier verstehe ich das so, als dass nur das Kapital erstattet wird, keine aufgelaufenen Zinsen. Werde das noch nachfragen ob dem wirklich so ist.

Fazit und Cashback

Ihr seht, es sind noch einige Fragen offen, aber das ist normal bei neuen Plattformen. Der erste Eindruck ist sicher besser als bei Monethera, aber das war auch nicht so schwer 😉 Ich hoffe, dass ich bald die offenen Fragen klären kann und werde berichten. Falls ihr euch registrieren wollt, kriegt ihr mit diesem Link 0.5% Cashback für die ersten 270 Tage sowie 5 Euro Startbonus . Lasst euch gesagt sein, die Plattform ist taufrisch, das ist hochrisiko. Seid euch dem einfach bewusst, es gibt keine 20 Prozent Zinsen ohne erhebliches Risiko.

Ibanwallet: ein neuartiges Tagesgeldkonto

Im Bereich der Fintechs (wovon p2p ein Unterzweig darstellt) tut sich in der letzten Zeit so einiges was Arten von Tagesgeldkonten angeht. Wir haben da ja das bekannte Bondora Go & Grow, die etwas andere Art von Bondster sowie Mintos Invest & Access (welches ich noch nicht getestet habe). Jetzt kommt also noch Ibanwallet dazu.

Ibanwallet , ein alter Bekannter

2017 habe ich das erste Mal von Ibanwallet gehört, und zwar auf Seedrs, wo sich die Firma Kapital zur Umsetzung ihrer Pläne geangelt hat. Ich war damals mit den Gründern ( Daniel Suero Alonso und Marc-Anthony Hurr ) in Kontakt, habe jedoch schlussendlich nicht investiert. Warum weiss ich heute auch nicht mehr, es wird wohl keinen triftigen Grund dafür gegeben haben, ansonsten würde ich mich noch daran erinnern.

Zwei Jahre später ist es also soweit und das Produkt (oder das erste aus einer Palette?) ist ausgerollt und für die breite Masse verfügbar. Jetzt stellt sich die Frage, welche Dienstleistung hier angeboten wird (funktioniert übrigens als App oder via Webseite)…

Was ist Ibanwallet genau?

Im Namen verstecken sich zwei Worte: IBAN, also eine Bankkontonummer wie wir sie kennen und Wallet, also Brieftasche. Es handelt sich also um ein neuartiges Bankkonto, welches wir quasi wie unsere Brieftasche nutzen können. Wow ein Bankkonto (Ein- und Auszahlungen aber nur über das hinterlegte Referenzkonto), das haut mich jetzt erstmal nicht aus den Socken 😉 ABER, es gibt schon noch einige Features, welche interessant sind: Es werden 4 Varianten an „Konten“ angeboten: 1) ein Tagesgeldkonto mit einem Zinssatz von 2.5% pro Jahr, mit täglicher Zinszahlung sowie drei Konten, welche eher einem Termingeld (mit vorzeitiger Kündigungsmöglichkeit) ähneln. Dort gibt es Laufzeiten von 1 bis 5 Jahren sowie Zinsen von 3 bis 6%. Unten seht ihr die 3 Termingeldkonten.

Angebot an Termingeldern bei Ibanwallet

So wie ich das verstehe sind die Anlagen jederzeit kündbar, jedoch gegen Gebühr. Jegliche aufgelaufenen Zinsen bis zu 2.5% werden storniert, wenn die Anlage vorzeitig gekündigt wird. Sind beispielsweise nur 0.1% aufgelaufen, werden auch nur 0.1% storniert, man verliert also kein Kapital. Kündet man beispielsweise das einjährige Termingeld nach 11 Monaten, kriegt man 0.25% Zinsen (2.75% aufgelaufen minus 2.5%). Ist jetzt nicht sonderlich attraktiv, aber ganz ok wie ich finde. Liquidität hat halt ihren Preis. Ich habe Mitte Juli mal 550 Euro eingezahlt und das einfach auf dem Tagesgeldkonto liegen lassen. Ich kriege jetzt jeden Tag zwischen 3 und 4 Cent Zinsen.

Screenshot vom 25. Juli 2019

Nicht alle Welt, aber als Alternative Parkmöglichkeit für ein bisschen Cash ganz nett. Wir sind halt im p2p Bereich verwöhnt mit zweistelligen Zinsen, da sieht das natürlich nicht gut aus. Aber vergleicht man es realistisch, ist das keine üble Sache, vorallem mit der gegebenen Liquidität.

Registrierung und Startbonus

Die Registrierung dauert nur wenige Minuten. Es wird ein Identifikationsdokument, sowie eine Handynummer benötigt. Danach sieht man schon seine persönliche IBAN bei Ibanwallet und kann das Geld vom (persönlichen) Bankkonto her anweisen. Ich hatte das am Vormittag erledigt, und am Abend war das Geld drauf. Ging alles wirklich flott. Um die Auszahlung freizuschalten muss ein Beleg des Bankkontos (worauf die eigene Adresse ersichtlich ist), hinterlegt werden. Nutzt diesen Link zur Registrierung (das Feld promo code wird bei der Registrierung automatisch ausgefüllt, falls es leer sein sollte, kontaktiert mich) und ihr erhaltet 25 Euro Startbonus, sobald ihr 1’000 Euro eingezahlt habt (ich auch). Der Bonus ist frei verwendbar, und würde euch mit dem Tagesgeldkonto 5% Rendite im ersten Jahr sichern (2.5% auf 1000 Euro = 25 Euro plus 25 Euro Bonus).

Wie erwirtschaftet Ibanwallet das Geld um die Zinsen zu Zahlen?

Ibanwallet versteht sich als neuartiges und macht daher eigentlich nichts anderes als eine normale Bank. Was macht denn eine Bank? Ganz vereinfacht gesagt nimmt eine Bank Geldeinlagen an von Kunden (=Geld auf dem Bankkonto) und verleiht dieses dann wieder an Kunden, zum Beispiel als Hypothek. Die Differenz zwischen dem was auf den Bankeinlagen gezahlt wird an Zinsen und dem was aus den Hypotheken eingenommen wird, nennt sich Zinsdifferenzgeschäft und gehört der Bank, welche so Gewinn machen will. Das ist jetzt sehr vereinfacht ausgelegt und viele Punkte wurden nicht erwähnt (Fristentransformation, Reserven, Geldmengenmultiplikator blah blah und blah 😉 ). Das ist der ursprüngliche Zweck einer Bank.

Ibanwallet macht eigentlich nichts anderes, man nimmt Geld an und investiert es. Aber in was? Und jetzt wird es spannend: Ibanwallet investiert das Geld in p2p Kredite! Leider konnte ich noch nicht herausfinden wo und wie genau. Ich weiss lediglich, dass nur in besicherte Kredite (mit Buyback und/oder Immobilie oder sonstigen Assets) investiert wird. Hier versuche ich noch mehr zu erfahren, vor allem auch in Bezug auf die Liquditätssteuerung und so weiter. Ich glaube nicht, dass ich erfahren werde, wo genau in welche Kredite investiert wird 😉 Aber ich bleibe dran.

Fazit

Ich bin angetan von der einfachen Handhabung sowie der schlichten Homepage von Ibanwallet (gibt es übrigens auch als App). Es funktioniert alles reibungslos. Wenn man die Zinsen mit Tagesgeldkonten vergleicht, sind diese natürlich top, wenn auch nicht exorbitant. Was man aber vor einer Anlage bedenken sollte: Nie die komplette Liquidität dort parken, man muss sich bewusst sein, dass sich das Unternehmen in einen neuen Markt (p2p) bewegt und selbst taufrisch ist. Da können viele Risiken schlummern (operationelle, Marktrisiken etc). Möglich ist auch, dass das eingezahlte Geld in die gleichen p2p Kredite investiert wird, über welche man bereits via anderen Plattformen investiert ist. Nichts desto trotz kann man sich das ja mal anschauen. Das Team ist leider nicht auf der Webseite vertreten, was gemäss Aussagen der Firma momentan nicht geplant ist. Weiter oben seht ihr aber links zu den Gründern. Daniel ist ein Banker und Unternehmer und Marc-Anthony der Mathe und IT-Guy, passt also grundsätzlich von der Aufstellung, auch wenn das nichts heissen muss ;). Hier geht es zur Registrierung und dem 25 Euro Bonus (bei 1’000 Euro Investment)

Envestio – die Ruhe vor dem Sturm?

Gelegentliche Leser dieses Blogs wissen, dass ich werder mit Kritik noch Skepsis bei Envestio spare. Seit meinem letzten Post sind einige Wochen vergangen und das letzte Envestio Projekt kam Ende Mai und seither herrscht Funkstille. Zuerst dachte ich, dass es an der Sommerflaute liegen könnte, aber dafür ist es eigentlich noch etwas zu früh. Zudem findet man den CEO, Anton Kaletin, nicht mehr auf der Envestio Seite. Zudem höre ich immer wieder Gerüchte über eine angeblich fehlende VAT (MwSt) Nummmer. Das alles gepaart mit der Stille, macht doch etwas nachdenklich. Auf die Frage an Envestio, warum es keine neuen Projekte gibt, bekommt man folgende Antwort: “ At the moment there is a delay as we look forward to introducing a very big partner, with whom we plan to have a lot of common projects together, as the company will refer borrowers to us for mutual financing. At the moment the legal team is finalizing the agreement, and we hope to present the new partnership this week (or early July the latest). Once we do, we expect to increase the loan availability on the platform quite substantially (we have more than 10 000 000 EUR worth of projects pre-approved with them). Stay tuned.

Ok, man hat also andere Aktivitäten auf Eis gelegt, um den grossen Business Partner auf die Plattform zu bringen. Irgendwie verständlich, aber warum informiert man die Investoren nicht darüber? Es müssen ja keine Details genannt werden, aber einfach so mehrere Wochen nichts publizieren, finde ich nicht den richtigen Weg. Egal, wäre also das Rätsel wegen der ausbleibenden Kredite gelöst. Hoffen wir, dass wir die 10 Millionen Euro bald sehen 😉 Die anderen Fragezeichen bleiben jedoch bestehen.

Ich frage mich auch, welche Zinssätze da kommen werden. Der Vermittler möchte ja sicher auch ein Stück vom Kuchen haben. Ich habe etwas Geld abgezogen und dieses auch erhalten. Die Plattform ist also weiterhin operativ. Fast vergessen: Die Bankverbindung wurde (wieder) geändert. Die Zusammenarbeit mit der Meridian Trade Bank scheinbar beendet. Wobei ich eigentlich gedacht hätte, dass der Kontowechsel im Zusammenhang mit möglichen Geschäften mit dieser Bank stehen könnte. Hat sich wohl nicht materialisiert

Zum Schluss

Meine Skepsis kann ich leider nicht ablegen (auch wenn zwei Envestio Mitarbeiterinnen auf der P2P Conference in Riga waren, das werte ich sehr positiv übrigens), für mich ist das immer noch zu undurchsichtig. Ich bleibe mal dabei und beobachte weiter. Bin gespannt auf den neuen Business Partner. Für Neuinvestoren gibt es 5 Euro Startbonus plus 0.5% Cashback auf die Investitionen der ersten 270 Tage, wenn ihr euch mit diesem Link registriert. Falls ihr bei Envestio starten wollt, würde ich das nur mit einem geringen Betrag tun.

Monethera – eine Einführung (max 22% Zinsen)

Ende letzter Woche wurde ich auf Monethera aufmerksam und habe ein Konto eröffnet, auch wenn mir anfangs die Haare (die ich noch habe) zu Berge gestanden haben. Die Webseite scheint noch nicht ganz fertig zu sein, aber was wirklich störend war, dass die Texte nahezu 1:1 von Envestio kopiert schienen. Auch die erwähnten Mitarbeiter konnte ich online nicht wirklich ausfindig machen. Eine Management Struktur ist nicht vorhanden. Daher hatte ich einige Fragen an Monethera geschickt, welche ausführlich und professionell beantwortet wurden. Ich werde nachfolgend die einzelnen Themen abhandeln, aber zuerst auf die Registrierung eingehen.

Registrierung

Die Plattform steht eigentlich jedem Anleger über 18 Jahre zur Verfügung, ausser man wohnt in den USA, China oder den baltischen Staaten. Ich höre eure Fragezeichen bezüglich der baltischen Staaten. Das Bedarf weiterer Klärung, ich warte eine weitere Antwort ab und editiere hier, so bald ich diese habe. Bevor man Geld auf die Plattform schicken kann, muss man einen Personalausweis oder Identitätskarte hochladen, sowie eine Utility Bill (Stromrechnung oder so) oder einen Auszug vom Bankkonto. Bei mir ging die Verifizierung innerhalb einiger Stunden durch. Da die Plattform jetzt so langsam auf Blogs bekanntgemacht wird, könnte es etwas länger dauern.

Envestio Klon?

Das war mein erster Gedanke, als ich den Content der Seite gelesen hatte. Monethera erklärt das damit, dass sie jemanden engagiert haben die Texte zu Schreiben und dieser jemand hat scheinbar copy / paste betrieben und sich so schnell etwas Geld verdient ohne grossen Aufwand. Die Texte seien überprüft worden, aber verständlicherweise nicht mit anderen Plattformen abgeglichen worden. Verstehe, ärgerlicher Start. Auf jeden Fall werden die Texte überarbeitet. Es bestehen keine Verbindungen zu anderen Plattformen.

Management

Ich habe nach den Verantwortlichen gefragt, da ich im Handelsregister Estlands einen Andrei Bogdanov gefunden habe, welcher auf der Webseite nicht aufgeführt wird. Mir wurde dann mitgeteilt, dass Herr Bogdanov sowie Andris Taubris die beiden Unternehmer sind, welchen die Firma gehört. Letzterer ist auch der CEO, auch wenn das so noch nicht auf der Webseite ersichtlich ist. Auf jeden Fall habe ich Lebensläufe der Mitarbeiter erhalten. Bis Ende dieser Woche sollten auch diese auf der Webseite aufgeschaltet sein. Man bemüht sich hier etwas mehr Transparenz reinzubringen. Seien wir gespannt.

Registriert in Estland, Büro in Lettland

Registriert ist Monethera in Estland, hat seine Büros jedoch in Riga, Lettland. Das mutet erstmal etwas komisch an, ich gebe aber zu Bedenken, dass dies bei vielen weiteren p2p Plattformen genau gleich ist (Grupeer in Irland, Büros in Lettland. Iuvo Estland/Bulgarien. Robocash Kroatien/Russland etc). Das ist für mich kein Stressfaktor. Die Mindesteinlage beträgt 100 Euro.

Projekte

Aktuell sind 3 Projekte online mit Laufzeiten von 6 bis 12 Monaten und Zinsen von 18.2 bis 18.9 Prozent. Sieht sehr attraktiv aus. Das Projekt River Paradize wird teilweise via die Plattform finanziert, da der Schuldner nicht den vollständig notwendigen Kredit bei einer Bank finanzieren konnte (und Bankfinanzierungen aktuell sehr harzig laufen im Baltikum). Daher wird hier der Rest via p2p aufgenommen. Wir sind hier also defintiv im hochrisiko Bereich.

Eines der ersten Monethera Projekte: River Paradize

Buyback/Zinsen/Verzug

Monethera bietet einen sofortigen Buyback an, jedoch zu 5 Prozent Abschlag. Das erinnert mich doch an eine andere Plattform 😉 Zinsen werden monatlich gezahlt. Die Projekte sind endfällig. Was bei Verzug passiert, erschliesst sich mir noch nicht vollständig. Ich hoffe hier auf das Webseiten Update.

Meine Meinung zum Schluss

Die Plattform hatte wohl einen schlechten Start (Texte, Transparenz, etc). Ich hoffe die versprochenen Anpassungen kommen schnell. Ansonsten ist vielleicht das Anfangsvertrauen komplett verspielt. Das hätte man sicher besser machen können. Ich werde die Plattform nicht gleich abschreiben, rufe aber jeden der dort investiert zur Vorsicht auf. Es ist eine taufrische Plattform, die noch einige Arbeit vor sich hat. Also definitiv sehr hohes Risiko. Die Projekte scheinen attraktiv zu sein und die Rendite stimmt. Ich gehe langsam rein. Zweitmarkt und weitere Feature sind in Planung.

Ich versuche mir ein besseres Bild zu verschaffen und den CEO ans Telefon zu kriegen, so lässt sich sicherlich noch einiges klären. Auf jedenfall scheint mir die Plattform offen gegenüber Fragen zu sein. Hier geht es zu Monethera. Ihr kriegt 5 Euro Startgeld und 0.5% Cashback auf die Investitionen.

Bondster mit neuem (tagesgeldähnlichem) Kreditprodukt und getunter Autoinvest

Bondster wurde hier auf diesem Blog schon so einige Male erwähnt, und das hat auch seine Gründe: 1) Die Plattform kommt aktuell immer mit neuen Angeboten daher 2) Stehen hinter der Bondsterplattform gestandene Loan Originators und der für mich wichtigste Punkt in diesem Kontext auf die Plattform bezogen 3) Regionale Diversifikation, da die Plattform in Tschechien ansässig ist. Das heisst, dass etwaige Regulationsänderungen im Baltikum, Bondster nicht treffen werden. Stellt euch vor, im Baltikum werden die gängigen Buyback-Kredite verboten….. worst case, klar, ist nur ein Szenario, aber zeigt eben schon gut auf, warum eine regionale Diversifikation Sinn machen kann.

13% Kredite aus dem kasachischen Pfandhaus

Tezlombard bringt eine Art Pfandhauskredite auf Bondster. Die Kredite sind meistens mit Sachwerten wie Goldschmuck beleiht und das recht hoch. Die Kredite haben keine feste Laufzeit, können also theoretisch Jahre laufen und immer nur die Zinsen zahlen. Als Investor kriegt man bei solch einem Kredit ein 3 bis 4 Tagesfenster (alle 30 Tage), in welchem man, den Kredit zurückgeben kann. Dies ohne Kosten, man muss nur einfach das Zeitfenster im Griff haben, welches beim Kredit nach Investition erscheint. Sonst wartet man wieder maximal 30 Tage. Also kein „echtes“ Tagesgeldkonto wie beispielsweise bei Bondora, dafür erhält man den doppelten Zins (13% gegenüber 6.5%), ist aber weniger liquide. Vermutlich aber, geht man mit diesen Krediten auch ein höheres Risiko ein, denn Bondora ist seit mehr als 10 Jahren am Markt. Die Tezlombard Kredite rentieren wie gesagt mit 13%, sollte ein Kredit in den Buyback gehen nach 60 Tagen Überfälligkeit, wird für die Verzugsperiode auch ein Zinssatz von 13 Prozent angewendet. Das heisst also, dass diese Kredite taggenau verzinst werden, egal obs in den Buyback geht oder nicht.

Und auch der Autoinvest wurde überarbeitet

Der Autoinvest wurde um einige Einstellungen erweitert, ich fahre aber immernoch gleich weiter wie bis anhin. Aber ein sehr sehr cooles Feature finde ich die Diversification settings. Wenn ihr diese aktiviert, dann versucht der Autoinvest gleichmässig in alle aktiviverten Originatoren zu investieren. Das ist sehr nützlich. Ich lasse hier einen Test laufen, wie sich mein Portfolio in den nächsten Monaten entwickelt. Ich weiss aktuell nicht wie „stark“ diese angestrebte Verteilung beeinflusst. Was passiert zum Beispiel, wenn ein Originator keine Kredite mehr hat für eine längere Zeit? Bleibt dann sein Anteil in Cash oder wird auf die anderen gleichmässig verteilt?

Bondster Autoinvest, sehr gute neue Features

Und zum Schluss / Cashback

Bondster gefällt mir immer besser. Meine Verzugsquote ist nicht astronomisch und hält sich je nach Kreditvermittler in Grenzen, respektive ist vergleichbar mit Quoten auf anderen Plattformen. Natürlich ist mein Beobachtungszeitraum noch zu kurz für eine präzise Aussage. Aktuell bin ich mit der Plattform sehr zufrieden. Vermutlich bleibt Bondster nicht mehr lange ein Geheimtipp oder Nischenplattform 😉 Meiner Meinung nach, kann Bondster locker mit den baltischen Konkurrenten mithalten.

Für Neukunden besteht nach wie vor das 1% Cashback Angebot für die ersten drei Monate. Wenn ihr davon profitieren wollt, müsst ihr bei der Registrierung 4985 ins Feld Promocode eintragen. Hier geht es zur Registrierung. Der Cashback wird jeweils am 5. jedes Monats direkt eurem Konto gutgeschrieben. Das passiert aber erst, wenn ihr schon einen vollen Monat dabei wart.

Promocode bei Bondster für 1 Prozent Cashback während der ersten 3 Monate

Plattformen mit den aktuell höchsten Zinsen

Mir wurde vor einigen Tagen eine Leserfrage zugestellt und man wollte wissen, wo es aktuell die höchsten Zinsen gibt. Aber natürlich mit überschaubarem Risiko. Was ist überschaubares Risiko? Das weiss ich auch nicht, und ist wohl individuell bei jedem Investor. Wenn ich jetzt die Rendite von Deutschen Staatsanleihen als Beispiel heranziehe, dann stele ich it Erschrecken (naja nicht wirklich, denn ich wusste es bereits 😉 ), dass diese auf 10 Jahre etwa 0.2% negativ pro Jahr rentieren. Investiert man heute 1000 Euro, kriegt man in 10 Jahren 980 zurück. Aktuell der Preis für absolute Sicherheit. Obwohl absolute Sicherheit ist auch sowas was es nicht gibt. In der Finanzwelt trifft man bei Berechnungen oft den risikolosen Zinssatz an, welcher meistens die Rendite 10jähriger Staatsanleihen widerspigelt. In der Theorie zumindest können keine Staaten ausfallen, auch in der Realität ist der Ausfall deutscher Staatsanleihen sehr sehr unrealistisch, aber dennoch möglich.

Jetzt bin ich wieder etwas abgeschweift, aber ich finde das sind Informationen die es braucht. Stelle ich nun die theoretisch absolute Sicherheitsrendite von minus 0.2% pro Jahr ins Verhältnis zu den bestzahlenden Plattformen im p2p Bereich, welche bis zu 22% bezahlen, dann wird mir mein Risiko dort versus den Staatsanleihen um 22.2% besser verzinst. Das ist ein enormer Credit Spread und stellt wohl den oberen Rand des Risikospektrums dar. In diesem Kontext ist überschaubares Risiko wohl eher am unteren Rand angesiedelt (1 bis 2% vielleicht), aber sicher nicht im p2p Sektor und schon gar nicht im Bereich von über 20 Prozent Rendite. Wie gesagt, überschaubares Risiko ist für jeden Investor anders und hängt grundlegend an 2 Faktoren: 1) Die Riskofähigkeit, also die Antwort auf die Frage, ob es einem in Schwierigkeiten bringt, wenn das investierte Geld weg ist. 2) Die Risikotoleranz, die stellt sich sobald die Risikofähigkeit gegeben ist. Aber was nutzt es einem vorsichtigen Investor, wenn er zwar auf das Geld verzichten könnte, dafür aber schlaflose Nächte hat und ständig die Plattformen checkt um nachzusehen, ob das Geld noch da ist. Aber kommen wir nun zu der Übersicht.

Crowdestor zahlt aktuell am besten

Es sind jetzt einige Projekte gekommen bei Crowdestor, welcheh mit 21 Prozent verzinst wurden und akzeptable Laufzeiten von +/- 1 Jahr auf.. Am Montag (10. Juni) Abend um 20 Uhr kommt das nächste Immobilienprojekt, welches mit 21 Prozent verzinst wird. Ein Betrag von 730k Euro wird gesucht. Ich denke, dass Projekt wird innerhalb von 48 Stunden gefüllt sein.

Der nächste Streich von Crowdestor

Kuetzal – die jüngste Plattform in der Auswahl

Auch Kuetzal hat teilweise Projekte, welche mit 21 Prozent verzinst werden. Aber diese füllen sich nur schleppend (was für den Investor irrelevant ist am Anfang, da bereits nach dem Investieren verzinst wird). Daher hat Kuetzal auch einen Sign up Bonus für Neuinvestoren (15 Euro) sowie Cashback (0.5%) eingeführt. Hier gibt es mehr zu Kuetzal (inklusive links und promo code).

Envestio – da geht alles schnell weg

Bei Envestio gehen die Projekte meistens weg wie warme Semmeln. Ein Projekt wie bei Crowdestor wäre innerhalb von 2 bi 3 Stunden komplett finanziert. Auch wenn Envestio weniger Zins zahlt momentan, also auch schon. Sum um die 17 bis 18 Prozent dürfte erwaret werden. Vor einem Investment sollte man sich vielleicht meine Artikel (hier, hier und hier) zur Platform durchlesen.

Und da wäre noch Bulkestate

Zuerst wollte ich Bulkestate nicht in diese Aufzählung aufnehmen. Aber mit 17% Zinsen, passt sie irgendwie schon noch rein. Kleinere Projekte werden in der Regel innerhalb von MInuten finanziert. Grössere Geschichten wie das 1.7 Millionen Projekt, welches aktuell in Zeichnung steht, dauert jetzt schon mehr als 2 Wochen. Etwas überraschend für mich. Aber schlussendlich wird auch dieses finanziert werden, da es wohl noch einige grosse Investoren gibt, welche am Schluss den Pott voll machen.

Zum Schluss….

Ich frage mich wirklich, warum die Projekte bei Envestio am schnellsten finanziert werden (liegt es am Cashback?). An dem Mindestinvest von 1 Euro kann es ja nicht liegen, sonst bräuchte es für diese Summen massiv viele Investoren, und sie haben gemässe Webseite etwa 7k Investoren aktuell. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es bei Crowdestor und Bulkestate länger dauert, weil das Mindestinvest 50 Euro ist. Bei Kuetzal liegt das Minimum noch bei 100 Euro, was für einige Anleger zu viel ist 😉 Ich glaube der Grund für die langsame Finanzierung dort ist eher, dass die Plattform relativ neu gestartet ist. Viele Fragen, keine Antworten, eigentlich solltet ihr meinen Blog nicht lesen 😉 hahaha. Scherz. Manchmal kann ich auch nur spekulieren. Für mich ist neben Bulkestate auch Crowdestor am vertrauenswürdigsten von allen 4 Plattformen. Das heisst aber nicht, dass sie weniger riskant sind. Früher oder später werden Ausfälle kommen, das ist sicher.

Auf jeden Fall ist bei den obigen Plattformen noch kein Projekt in Verzug. Zumindest ist es das, was die Plattformen mir kommunizierten. Oder habt ihr Verzögerungen?

Envestio – Update und Cryptomining Kredite unter der Lupe

Es ist nun etwa ein halbes Jahr her, seit meinem letzten Envestio Bericht. Wer meine letzten Berichte (hier und hier) gelesen hat, wird sich erinnern, dass ich der Plattform durchaus auch kritisch gegenüber stehe. Die Entwicklung der letzten Monate hat mich jedoch etwas positiver gestimmt. Die Zahlungen sind pünktlich gekommen, da sollte man nicht meckern. Aber eben das ist so ein Punkt, den ich weiterhin komisch finde: keine Verzögerungen (oder hattet ihr welche?). Das bringt mich einfach wieder zu dem Punkt, dass ich nicht glaube, dass jede Rückzahlung direkt vom Konto des Schuldners getilgt wird. Ich könnte mir vorstellen, dass die Kunden eine Kreditlimite haben und dann auch Amortisationen durch diese gedeckt werden könnten. Bei gewissen Projekten sieht man in den Details die Kreditlimite einer Firma. Aber eben, das ist nur Spekulation meinerseits. Wichtig wäre für mich, dass wir neben den bekannten Projekten, mal einige ganz neue sehen würden. Die meisten Projekte auf der Plattform kann ich wenig beurteilen, da mir das Know-how in diesen Bereichen fehlt. Ich habe keine Ahnung wie lukrativ der Verkauf von Dosenfisch oder Holzpellets ist 😉 Daher habe ich mir mal ein Projekt ausgesucht, welches man eher überprüfen kann, oder zumindest die Plausibilität eher verifizieren kann.

Krypto Mining Projekte

Zuerst möchte ich nur kurz erläutern, was Kryptomining ist, allerdings bin ich kein Experte und meine Erklärung ist wohl eher etwas oberflächlich. Mining bestätigt eigentlich die Transaktionen in einem Netzwerk, wenn im Beispiel von Ethereum jemand etwas ETH an eine andere Person schickt. Die Miner führen die Transaktion durch und bestätigen diese auf der Blockchain. Für dies erhalten Sie für jeden gefundenen Block (ein Block enthält die Transaktionen einer Zeitspanne) aktuell 2 ETH (circa 400 USD momentan). Auf dem Ethereum Netzwerk laufen viele grandiose Anwendungen, wie beispielsweise Blockimmo, über welche ich bereits berichtet hatte.

In den letzten Wochen sind gleich zwei dieser Projekte auf der Plattform mit einem Gesamtvolumen von über 1 Million Euro erschienen. In der Projektbeschreibung wird angegeben, dass der Schuldner einen Auftrag erhalten hat um diverse Grafikkarten zu einem Mining Rig (Wikipedia) zusammenzubauen. Der Endkunde will damit dann Kryptomining betreiben. Zumindest verstehe ich dies so. Zuerst dachte ich mir, dass kan ja nicht sein, dass solche Karten so teuer sind. Aber tatsächlich kosten GTX 1080ti Grafikkarten um die 900 USD pro Stück, eigentlich erstaunlich, da man ja eigentlich für dieses Geld einen passablen Laptop kriegt. Aber egal, das ist wahrscheinlich Äpfel mit Birnen verglichen. Das schöne am Mining ist, dass man die Profibitabilität davon errechnen kann. Genau das habe ich getan mit Hilfe der Website whattomine.com berechnet. Ich war gnädig und habe Stromkosten von 0.05 USD pro Kilowattstunde benutzt, was ein sehr tiefer Wert ist. Mined man Ethereum, dann liefert eine Karte netto 61 cent pro Tag, bis sich 900 USD amortisiert haben, dauerts also etwa 1475 Tage. Ich finde das jetzt nicht eine allzu tolle Ausgangslage. Natürlich gibt es profitablere Tokens dafür, aber die haben dann nicht die entsprechende Marktkapitalisierung und Handelsvolumen, dass man diese gut verkaufen könnte. Zudem sind diese Resultate Stichtag bezogen, das Mining wird tendenziell schwieriger, respektive benötigt mehr Rechenpower. Solange der Schwierigkeitsgrad langsamer steigt als der Kurs, ist es gut für die Profitabilität.

Auszug von whattomine.com mit 0.05 USD Stromkosten sowie der Nutzung einer GTX 1080ti Grafikkarte

Mining ist nicht per se unprofitabel, aber es gibt effizientere Grafikkarten oder FPGA, welche besser geeignet sind. Update 2. Juni: Seit Wochen steigt die Mining Profitabilität, was ein gutes Omen für die Mining Projekte darstellt. Die Renditen steigen also und gibt mir ein besseres Gefühl für diese Projekte. Bei Interesse könnt ihr euch die Profitabilitätsentwicklung hier anschauen: https://bitinfocharts.com/comparison/ethereum-mining_profitability.html#6m

Fazit

Momentan läuft alles im Envestio Land, ich finde jedoch, man sollte sich genau überlegen in welche Projekte man investiert. Daher hat es mich gefreut zu sehen, dass die Kryptoprojekte deutlich langsamer finanziert wurden als andere. Das zeigt, es findet bereits eine diversifizierung innerhalb der Projekte statt. Grundsätzlich finde ich die Idee von Envestio genial: man will Firmen bei der Finanzierung unterstützen, was der Wirtschaft gut tut und wiederum Arbeitsplätze schafft und sichert. Auch für die Investoren ist es gut, einerseits etwas sinnvolles mit dem Geld zu unterstüzten und dafür noch fürstliche Zinsen erhalten. Aber eben, denkt dran, hohe Zinsen gibt es nur mit hohem Risiko 😉

Neuinvestoren kriegen 0.5% Cashback sowie 5 Euro Startgeld, wenn ihr euch über diesen Link registriert. Es gibt nicht immer gleich neue Projekte und wenn eins kommt, dann sind diese meistens relativ schnell finanziert. Es ist wohl am besten, wenn ihr mal etwas Geld auf die Plattform einzahlt und wartet bis etwas kommt.

Die Plattformen spüren den Frühling (und auch Sommer): Boni, Cashback und Infos

Momentan häufen sich die Frühlingsangebote für Neuinvestoren auf diversen Plattformen (und haben diese teilweise bis Ende Sommer verlängert) . Andere bieten keine Boni, jedoch haben diese viele neue lukrative Kredite und Projekte angekündigt.

Kuetzal mit Bonus für Neuinvestoren und Cashback

Über Kuetzal habe ich vor einigen Wochen meinen ersten Bericht veröffentlicht. Unterdessen habe ich die nächsten Zinszahlungen pünkltich erhalten. Von daher alles gut, aber es ist natürlich noch zu früh für eine richtige Einschätzung. Neuinvestoren kriegen 10 Euro Startbonus, sowie 0.5% Cashback auf die Investitionen der ersten 6 Monate. Um in den Genuss davon zu kommen meldet euch über diesen Link an, und drückt auf register. Beim Feld Promo Code gebt ihr P2PHERO ein. Nachdem ihr die ersten 100 Euro investiert habt, werden euch 15 Euro als Startbonus, sowie 0.5% eurer Investments direkt auf das Investorenkonto gutgeschrieben. Zusätzlich gibt es ab dem 1 . Juni noch extra Cashback ab 1000 Euro Investments. Ich verstehe das so, dass der Cashback pro Projekt berechnet wird, nicht kummuliert:

Kueztal Sommeraktion (zusätzlich zum Startbonus) #Cashbackmarathon

Lenndy mit Startbonus

Ich habe Lenndy eigentlich immer gemocht und habe auch gute Erfahrungen mit der Plattform gemacht. Leider gingen die Weiterentwicklungen nur schleppend voran und die Investitionen via Paysera haben einige Leute von der Plattform ferngehalten. Mittlerweile kann man sich den Umweg via Paysera schenken und direkt Geld auf das Lenndy Investorenkonto einzahlen. Falls ihr die Plattform nun in euer Repertoire aufnehmen wollt, kriegt ihr noch 10 Euro Startbonus, wenn ihr diesen Link zur Registrierung nutzt. Die Plattform bietet Kredite mit Buyback (aber nicht ausschliesslich) und einen Autoinvest. Der Autoinvest investiert aber nur in neu platzierte Kredite, nicht auf schon bestehende und noch nicht vollends finanziert (diese Info nur so am Rande). In den nächsten Wochen werde ich mal ein Update zu Lenndy veröffentlichen.

Bulkestate mit vielen neuen Projekten

Bulkestate bietet zwar keinen Cashback, dafür aber attraktive Zinsen auf ihre Immobilienprojekte. Und man hat mir für die nächsten Monate viele solcher Projekte angekündigt. Drei meiner bisherigen Projekte sind bereits zurückgezahlt (und viele der Plattform) und zwar pünktlich. Einige weitere folgen hoffentlich bald 😉 Ich bin zufrieden. Aktuell ist ein Projekt in Zeichnung, aber das wird bald voll sein, schätze ich. Bald folgen weitere mit attraktiven Zinsen. Hier geht es zu Bulkestate.

Crowdestor senkt Mindestinvestment

Auch kein Cashback, aber dennoch eine gute Nachricht. Das Mindestinvestment pro Kredit beträgt neu nur noch 50 Euro, anstelle von 100 Euro. Das heisst, jetzt könnt ihr euer Investment besser diversifizieren über mehr Projekte. Und Möglichkeiten bietet Crowdestor aktuell genug. In Sachen Zinsen ist Crowdestor aktuell top, 21 Prozent habe ich gerade gesehen. Und es folgen wöchentlich neue, aber man muss schnell sein. Daher Geld auf der Plattform deponieren, es wird schnell gebraucht 😉 Hier geht es zur Plattform.

Neuestes Crowdestorprojekt

Einsteigen bei Neofinance und 25 Euro erhalten

Die lithauische Plattform Neofinance, welche meines Erachtens sehr professionell agiert, bietet Neuinvestoren aus der EU 25 Euro Startbonus. Mit diesem Link registrieren.

Bondster: Update, keine Fees mehr, bis zu 13.5% Zinsen und Autoinvest

Ich bin ja seit Quartal 4 2018 bei Bondster investiert, eigentlich ist es etwas zu früh für ein Update. Aber es gibt viele Neuerungen, welche ich euch nicht vorenthalten möchte. Zudem haben viele Investoren scheinbar Mühe den Autoinvest zu konfigurieren, das ging mir genau gleich, daher werde ich auch noch auf den AI eingehen. Beginnen wir aber mit den erfreulichen News:

Keine Gebühren mehr für Euro Anlagen

Bis vor einigen Tagen war es so, dass auf Euroinvestments (nach den ersten 3 Monaten) Gebühren angefallen sind (ich gehe jetzt nicht mehr auf die Details ein, da es Schnee von Gestern ist). Seit Donnerstag ist das nicht mehr der Fall auf Euro Investments (und Neuinvestoren kriegen immernoch 1% Cashback, siehe Ende des Posts) . Bei den Tschechischen Kronen besteht die Gebühr aber weiterhin. Das ist schonmal der erste Punkt, welcher die Rendite verbessert. Der nächste folgt sogleich:

Kredite mit bis zu 13.5% Verzinsung und Buyback

Bondster ist wirklich gut darin neue Loan Originator zu finden, welche in ihr Risikomodel passen. Lime aus Polen wurde diese Woche auf die Plattform aufgeschaltet und startete gleich mit einer Serie an 13% Krediten. Es hat immernoch genügend davon, es waren auch nicht wenige 😉 Danach hat Stikcredit aus Bulgarien gleich noch nachgelegt und Kredite mit 13.5% auf die Plattform gestellt. Davon scheint es aktuell nicht mehr soviele zu geben. Natürlich handelt es sich bei diesen Kreditvermittlern und relativ neue Unternehmen. Wer es lieber etwas konservativer angeht, für den gibt es auch Kredite von Unternehmen mit einem längeren Track Record, aber natürlich weniger Zins und längeren Laufzeiten. Die beiden neuen Originatoren haben nur Laufzeiten von bis zu einem Monat.

Der Autoinvest – weniger ist mehr

Ich gebs zu, auch ich bin am Anfang am Autoinvestor gescheitert und habe ihn nicht zum Laufen gekriegt. Ich denke Bondster hat den Autoinvest mit guten Absichten so entwickelt, damit der User ihn so genau steuern können wie sie wollen. Daher die vielen Einstellungsmöglichkeiten. Leider war es bei mir auch der Fall, dass ich mit einer Feinsteuerung ins Leere gelaufen bin. Es hat also nicht funktioniert. Was funktioniert hat waren einfache Einstellungen, und die reichen meiner Meinung nach auch. Ich habe nur die Währung, den Mindestzinssatz, Originator sowie maximale Laufzeit eingestellt und jeden Kredit auf maximal 10 Euro begrenzt. Ihr seht die Einstellungen folgend

Beispiel eines Bondster Autoinvests

Sobald ihr save drückt, kommt ihr in die Übersicht aller Autoinvests, welche ihr habt. Und dort wartet auch noch ein wichtiges Detail auf euch: Found loans zeigt bei meinen Einstellungen 292 investierbare Kredite an (die gewählten Originatoren sind Lime und Stik) . So seht ihr, ob etwas an euren Einstellungen nicht stimmt, oder ob es einfach keine passenden Kredite hat. Wenn euch immer 0 Kredite angezeigt wird, könnt ihr das Ausschlussverfahren anwenden. Also nach jedem neu hinzugefügtem Kriterium speichern und die Anzahl Kredite checken. So seht ihr wo das Problem liegt. Meiner Meinung nach genügen aber meine gewählten Kriterien für den Autoinvest. Aber hier sind die Präferenzen wohl verschieden 😉

Fazit

Die erwähnten Neuerungen machen Bondster meiner Meinung nach attraktiver als zuvor. Zinsen für Kurzläufer bis zu 13.5 Prozent können sich sehen lassen. Zudem mag ich immer mehr die regionale Diversifikation, welche Bondster als tschechische Plattform bietet.

Neuinvestoren (sowie ich) kriegen auf ihre Investitionen 1% Cashback, wenn ihr bei der Registrierung (link folgen), 4985 im Feld Promo Code eingebt. Das gilt für die ersten drei Monate nach Anmeldung. Der Cashback wird jeweils am 5. eines Monats für den vergangenen Monat direkt eurem Investorenkonto gutgeschrieben.

Blockimmo: Crowdfunding auf der Blockchain

Wie ihr ja wisst, teste ich gerne neue Plattformen (und auch sonst vieles, was neu ist 😉 ). Und heute geht es um Blockimmo. Allein der Name deutet ja eigentlich schon an, worum es geht: Blockchain und Immobilien. Gerne stelle ich euch die Plattform näher vor, denn ich konnte diese bereits live testen auf einem dummy Projekt.

Grundsätzliche Infos

Blockimmo nutzt die Ethereum Blockchain, welche Tokens, Smart Contracts (Skripts, welche bestimmte Transaktionen ausführen, und mit welchen man interagieren kann) und dapps (dezentralisierte Applikationen) beheimatet. Ich gehe jetzt nicht auf die Details ein, denn dies würde den Rahmen sprengen (und ein Experte in diesem Thema bin ich auch nicht 😉 ), bei Interesse lest die verlinkten Artikel. Ein gewisses Verständnis für Blockchain sollte man mitbringen, wenn man die Plattform von Blockimmo nutzen möchte. Das soll Neulinge jedoch nicht davon abhalten, mit etwas Übung geht alles reibungslos.

Am 1. März 2019 wurde ein Teil einer Geschäftsliegenschaft im Kanton Zug über die Blockchain an vier Investoren verkauft (Artikel in Englisch). Das war die erste live Transaktion einer Immobilie über die Blockchain (zumindest in Europa, mit Grundbucheintrag). Ich konnte danach dann im Dummy Projekt «Zendo» mitwirken. Bin eher zufällig darüber gestolpert, aber fand es interessant und habe es ausprobiert. Da es sich um einen Test handelte, wurden die Investitionen (verdoppelt!) nach einer Woche zurückgezahlt. Ich musste dabei wieder mit dem Smart Contract interagieren. Detaillierte Infos zu diesem Projekt, findet ihr hier (Artikel in Englisch). Das ist eben das schöne an der Blockchain, man kann jede Transaktion nachvollziehen.

Was ist der Vorteil von Blockimmo gegenüber p2p Investitionen in Immobilien?

Der Hauptunterschied besteht darin, dass man via Blockimmo (fast) direkt im Grundbuch als Eigentümer eingetragen ist. Momentan sind Bestrebungen in Gang, auch das Grundbuch auf die Blockchain zu bringen. Bis es so weit ist, werden die Immobilien von Blockimmo via einen Dachfonds (domiziliert in Liechtenstein) erworben. Jede Immobilie wird dann in einem separaten Subfonds gehalten, worauf die Tokenholder Anspruch haben. Es ist also genau so wie wenn man einen Fondsanteil eines Investmentfonds erwirbt. Das sieht bei den meisten p2p Plattformen anders aus. Dort ist man entweder Gläubiger oder hält einen Anteil an einem Konstrukt, welches die Immoblie besitzt (wobei auch das kein rechtlich direkter Anspruch ist). Ausnahmen bilden hierzu Plattformen wie zum Beispiel Crowdhouse, wo man im Grundbuch als (Mit)-Eigentümer eingetragen wird. Dafür sind aber sehr hohe Mindestanlagen (100k aufwärts) notwendig, da solche Eintragungen hohe administrative Aufwände nach sich ziehen (plus ist die Investition eher illiquid). Bei Blockimmo wird das direkt via Blockchain abgewickelt. Das bedingt jedoch, dass die Behörden mitspielen. Aktuell ist dies nur im Kanton Zug (Schweiz) möglich. Der Kanton, mit gleichnamiger Kantonshauptstadt, wird nicht umsonst Crypto Valley (in Anlehnung an Silicon Valley) genannt. Zudem sind Anlagen bei Blockimmo in Zukunft ab etwa CHF 100 möglich. Also kleine Investmentsumme und trotzdem der Vorteil von direktem (Teil)-Besitz. Übrigens: Die Übertragung von Sachwerten auf Tokens wird Tokenisierung genannt. Vielleicht habt ihr schon den Begriff Security Tokens gehört, das sind Tokens, welche mit einem effektiven Anteilsrecht verknüpft sind. Davon gibt es jedoch nur sehr wenige, da die entsprechend notwendige Regulierung erst in sehr wenigen Bereichen besteht.

Wer kann investieren? Wie hoch ist die Rendite? Ausschüttungen?

Grundsätzlich kann jede Person einen Account auf der Plattform machen und investieren, sofern man die KYC und AML Überprüfungen besteht. Da es ausländischen Investoren in der Schweiz verboten (oder Begrenzungen bestehen) ist, in Wohnliegenschaften zu investieren, werden solche Projekte nur Schweizern angezeigt. Gewerbliche Immobilien sind jedoch für alle Investoren (weltweit) zugänglich. Einzig US Investoren sind beschränkt, dort werden nur accredited Investors zugelassen (dies bedingt weitere Prüfungen). Diese Ausgangslage ist eventuell für europäische p2p Anleger interessant, welche gerne in der Schweiz oder in CHF anlegen würden (erstaunlicherweise erhalte ich sehr viele Anfragen bezüglich Anlagen in der Schweiz durch Europäer. Es scheitert dann immer am fehlenden Bankkonto, hier aber nicht, weil es keins braucht).

Die Rendite des ersten Projekts war mit 4.02 Prozent pro Jahr angegeben (erwartete Rendite), welche quartalsweise ausgeschüttet wird an die Investoren. Hier geht es um die Ausschüttungsrendite, ein allfälliger Wertzuwachs ist darin nicht inbegriffen. Es kann auch sein, dass die effektiven Ausschüttungen tiefer sind, falls es zu zeitweisen Leerständen oder anderen Problemen kommen sollte. Abschliessend würde ich schätzen, dass man im Schweizer Immobilienmarkt aktuell Ausschüttungen im Bereich von 3 bis 6 Prozent erwirtschaften kann, wo bei sich die Mehrheit wohl eher im Bereich von 3.5 bis 5% ansiedeln wird. Scheinbar sollen künftig auch noch Entwicklungsprojekte über die Plattform finanziert werden, ich habe keine Ahnung, wie hoch die Renditen da sind. Wir werden es erfahren ;). Ich warte jetzt einfach mal auf das erste Projekt, welches durch die Crowd gekauft wird.

Was braucht man, um bei Blockimmo mitzumachen?

Als erstes solltet ihr euch ein bisschen mit der Ethereum Blockchain auskennen und eine Vorstellung davon haben, was ein Smart Contract ist und was er +/- kann. Danach benötigt ihr einen dapp-fähigen Browser (Brave, oder Chrome/Opera mit Metamask plugin) sowie eine Ethereum Wallet. Ich habe die App «Trust Wallet» genutzt, da man dort eine neue Ethereum Wallet eröffnen (oder eine bestehende importieren) kann, sowie ein dapp-fähiger Browser bereits integriert ist. Wenn ihr das habt, könnt ihr euch bei Blockimmo registrieren. Ihr müsst eure Ethereum Wallet Adresse angeben, sowie eure Kontaktdaten. Danach müsst ihr einen KYC check machen lassen. Dafür werden Ausweisdokumente benötigt. Falls ihr grosse Summen anlegen wollt, gibt es noch einen Videochat. Danach gibt es noch einen AML check (Bekämpfung der Geldwäscherei, passiert automatisch). Sobald ihr freigeschaltet seid, könnt ihr euch mit eurem dapp-fähigen Browser einloggen. Das Einloggen passiert automatisch, sobald ihr auf «login» drückt. Der Browser und die Webseite von Blockimmo checken dann die Berechtigung ab. Wie es technisch ganz genau funktioniert, fragt ihr am besten die Blockimmo Jungs ;). Ab diesem Stadium kann man dann seine Kryptowährungen in Immobilien investieren. Aktuell werden ETH, XCHF sowie DAI unterstützt.

Dummy Projekt „Zendo“

Wie funktioniert das Anlegen genau?

Ihr könnt euch die Projekte auf Blockimmo.ch ansehen und findet (wenn ihr eingeloggt seid) auch Bewertungen von Gutachtern und viele weitere Informationen zur Investitionsfindung. Entschliesst ihr euch für ein Investment, dann einfach auf den «Invest» button klicken. Danach könnt ihr die Höhe eures Anlagebetrages festlegen. Und jetzt kommt der Unterschied. Um das Geld effektiv zu investieren, müsst ihr eine Transaktion auf der Blockchain auslösen und bestätigen. Das heisst im Browser werdet ihr gefragt, ob ihr das Geld verschieben möchtet und wenn ihr ja klickt, dann passiert das auch auf der Blockchain in den nächsten Sekunden/Minuten. Eure Cryptos befinden sich nun im Smart Contract. Jegliche Transaktion auf der Blockchain kostet euch eine minime Sendungsgebühr. Das bedingt, dass ihr immer etwas Ethereum in eurer Wallet habt und lasst. Sobald das Projekt finanziert wurde, werdet ihr aufgefordert eure Token (es gibt für jedes Projekt einen neuen Token) zu «claimen», das heisst ihr holt diese aus dem Smart Contract in eure Wallet (kostet etwa 1 cent). Das selbe Vorgehen wird dann auch notwendig um eure Dividenden/Ausschüttungen abholen zu können.

Fazit

Wow, mal etwas ganz anderes 😉 Ich finde diese Möglichkeit der Geldanlage wirklich toll. Es ist nicht ganz so schwierig wie es vielleicht tönt vom Beschrieb her, aber man muss sich damit auseinandersetzen. Ich habe jedoch die Registrierung innerhalb von 15 Minuten geschafft und war am nächsten Tag freigeschaltet.

Die Investitionsmöglichkeiten sind momentan auf den kleinen Kanton Zug beschränkt, in welchem die Immobilienpreise (aufgrund tiefer Steuern) relativ hoch sind. Sollte der Steuervorteil einmal wegfallen, wird sich das auch in niedrigeren Immobilienpreisen manifestieren. Zudem sind die Immobilienpreise in der ganzen Schweiz aufgrund tiefer oder sogar negativer Zinsen in den letzten Jahren förmlich explodiert. Das sollte man sich einfach vor Augen halten bei einer Anlage.

Abschliessend bleibt mir nur etwas zu sagen, geschätzte LeserInnen: Die Zukunft hat begonnen!