Estateguru – es kommt Bewegung in die Sache (Auslandsexpansion)

Es läuft auch im November rund für Estateguru. Diesen Monat könnten Projekte im Wert von circa 2 Millionen Euro oder mehr finanziert werden. Aber das ist nicht der Grund für diesen Bericht. Nachdem bereits zwei Projekte in Lettland realisiert wurden, steht die weitere Auslandsexpansion scheinbar vor der Türe. Das ist der Grund für diesen Bericht.

Expansion nach Lettland, Litauen und Irland

Wie bereits geschrieben, sind die ersten beiden lettischen Projekte über die Bühne gegangen. Es handelte sich hierbei um das gleiche Projekt, welches bisher in 2 Tranchen finanziert wurde, und eine dritte soll noch ausstehen. Leider gibt es bei diesem Projekt Zahlungsverzögerungen, aber mehr dazu lest ihr unten im Abschnitt „Es ist Zeit zur Kritik“.

Lettland und Litauen liegen als Nachbarländer auf der Hand für eine Expansion. Aber Irland? Woher kommt jetzt bloss diese Insel auf den Radar von Estateguru? Ich kann hier nur mutmassen, dass dies etwas mit dem Brexit Votum zu tun hat, denn vor dem Brexit Debakel hatte Estateguru pläne zur Expansion nach Grossbritannien. Diese wurden aber verworfen. Ich vermute, dass Irland gewählt wurde, da dieses Land gute steurliche Rahmenbedingungen hat und die Poltik den Firmen und der Gesamtwirtschaft wohlgesonnen ist. Zudem wird eine offene Kultur gepflegt, in der auch neue Geschäftsmodelle akzeptiert werden. Ich bin kein Irlandkenner, aber es gibt wohl gute Gründe dafür, dass sich dort viele Firmen niederlassen oder Ihre Europahauptniederlassungen dort ansiedeln.

Seien wir also gespannt darauf, wie sich Estateguru entwickelt, und ob wir in Zukunft mehr Projekte zur Verfügung haben werden. Im Moment hat es übrigens 2 Projekte, welche noch nicht vollständig finanziert wurden.

Es ist Zeit für Kritik

Wie oben beschrieben, hat das erste lettische Projekt Mühe mit pünktlichen Zinszahlungen. Die Erste Zahlung wäre am 9. Oktober fällig gewesen, und wurde am 20. Oktober beglichen. Die Novemberrate ist seit dem 9. auch immer noch ausstehend. Das ist eigentlich nicht mein Hauptproblem, denn mit solchen Sachen und Ausfällen muss bei zweistelligen Zinssätzen gerechnet werden. Was mich wirklich nervt ist, die Haltung vom Estateguru Support, der sich nicht die Mühe macht auf Anfragen zu Antworten, welche diesen Kredit betreffen. Ich hatte das letzte Mal angefragt wie der Status sei und kriegte nur nach mehrmaligem Nachfragen eine Antwort. Und jetzt schon wieder dasselbe. Am Sonntag Abend Nachgefragt und bis Mittwoch Mittag keine Antwort. Also habe ich nochmals geschrieben…. Mir ist bewusst, dass ich keine Antwort innerhalb von 12 Stunden erwarten kann, aber sorry, wenn es mehr als 2 Arbeitstage dauert, dann habe ich schon meine Zweifel an deren Support. Ich finde hier die Informationspolitik einfach schlecht. Viventor und Mintos als Beispiele machen das aus meiner Sicht besser, ich kriege Antworten innerhalb von einem Arbeitstag, was tip top ist. Mir ist auch klar, dass Estateguru in obigem Fall vielleicht auch keine Informationen hat, da sie den Schuldner nicht erreichen konnten, oder was auch immer. ABER eine kurze Rückmeldung an einen Investor wäre wohl das Mindeste. Eine Nachricht wie „wir sind dran und informieren Ende Woche“ würde aus meiner Sicht schon genügen. Ich habe das dem Support auch schon mehrfach mitgeteilt und erhielt die Bestätigung, dass sie das in Zukunft machen werden…. Fehlanzeige, bis jezt.

Ich hoffe mal unsere Gurus sind zu beschäftigt mit der Prüfung von neuen Projekten und Antworten darum nur spärlich. Ich mag die Plattform trotzdem, aber im Bereich des Supports besteht Luft nach oben.

So, jetzt habe ich meinen Ärger kund getan und hoffe auf Besserung 😉

 

 

 

Wieviel sollte man bei p2p investieren?

Ja liebe Leser, diese Frage höre ich des öfteren und für einmal werde ich keinen Bericht zu einer Plattform schrieben, sondern versuchen eine Antwort auf diese wichtige Frage zu geben.

p2p ist Hochrisiko

Zuerst muss man sich darüber im Klaren sein, dass p2p Anlagen in die Sparte Hochrisiko gehören. Zweistellige Renditen gibt es nicht ohne entsprechendes Risiko. Da ändert auch das vermeindliche Wundermittel namens buyback nichts daran. Der buyback ist nur soviel Wert, wie derjenige der in anbietet und ist eng an dessen finanzielle Gesundheit gebunden. Geht der Buybackgeber bankrott, ist die Garantie futsch.

Andererseits muss man sich auch vor Augen halten, dass die meisten Plattformen noch relativ jung sind, und eine entsprechende Regulierung in diesem Bereich seitens der Behörden noch viel zu tun ist. Man verfügt hier also noch über sehr wenig Langzeiterfahrung.

Die Asset Allocation ist das A und O der Vermögensanlage

Was ist eine Asset Allocation? So bezeichnet man die Verteilung seines Vermögens oder Investmentkapitals auf die verschiedenen Assetklassen (Renten, Aktien, Immobilien etc). Es gibt Studien die belegen, dass die Auswahl der Asset Allocation gegen 80 Prozent der Rendite eines Portfolios ausmachen. Die gewählte Strategie ist also immens wichtiger als taktische Spielereien (Aktienquotenübergewichtung etc).

Und wie kommt man jetzt zur richtigen Asset Allocation für einen selbst? Das ist eine gute Frage und hängt zu einem grossen Teil von 2 Faktoren ab:

  1. Risikofähigkeit
  2. Risikotoleranz

Und was heisst das nun auf deutsch? Unter Risikofähigkeit beantwortet die Frage wieviel Risiko mit seinen Anlagen tragen kann. Dies wird abgeleitet aus dem vorhandenen Vermögen und den laufenden Verpflichtungen gegenübergestellt. Das heisst, man schaut wieviel Geld man verlieren kann, ohne dabei in Probleme zu geraten.

Die Risikotoleranz beantwortet die Frage nach dem wieviel Risiko man tragen will. Wobei man hier natürlich von der Risikofähigkeit abhängig ist. Sollte man nur wenige Risiken eingehen, da man gemäss der Risikofähigkeit nur einen kleinen Spielraum hat.

Und was heisst das nun in Bezug auf p2p?

Und jetzt kommt die Antwort, auf die ihr lange gewartet habt: Das kommt darauf an! Ich weiss das ist jetzt die vage Antwort die ihr nicht möchtet, aber die Antwort ist zu individuell als das man eine allgemeingültige Antwort geben könnte. Ich versuch es trotzem:

Aufgrund der erhöhten Risiken würde ich maximal 20 Prozent des Vermögens in p2p Kredite investieren. Man sollte auch nicht gleich mit 20 Prozent beginnen, sondern diesen Wert (sofern man dieses Risiko überhaupt tragen kann/will) langsam aufbauen und die Plattformen erstmal erforschen. Eine gute Diversifikation über mindestens 5 Plattformen (eher mehr) ist hier anzustreben. So würde auch der Bankrott einer Plattform einen kleineren Einfluss auf die gesamte p2p Anlage haben.

Ich hoffe ich konnte euch hier wenigstens ein bisschen helfen, falls ihr weitere konkrete Fragen habt, dann nutzt das Kontaktformular.  Falls ihr euch jetzt fragt, welche Plattform man nutzen sollte, dann schaut euch mal meine Beiträge an, es hat sicher etwas für euch darunter.

iuvo group – junge p2p plattform mit buyback

Auf meiner Suche nach weiteren p2p Plattformen, bin ich vor einigen Wochen auf die iuvo group gestossen, welche ich als interessant einstufte, da die Firma in Bulgarien domiziliert war und man so die Abhängigkeit von baltischen Plattform hätte reduzieren können. Warum hätte? Weil die Plattform jetzt nach Estland, Tallinn umgezogen ist. Hier hat iuvo einen Vorteil verspielt. Ich nehme an, der Umzug hatte regulatorische Gründe. Es handelt sich um eine junge Plattform, welche erst im Juli 2016 ihren Betrieb aufgenommen hatte.

Einzahlung und Investitionswährungen

Zur Einzahlung kann man aus drei Bankkonten auswählen, zwei in Euro (eines in Bulgarien und eines in Estland), oder auf ein BGN (bulgarische Lew) Konto in Bulgarien. Man könnte also über eine weitere Währung die Anlagen diversifizieren. Natürlich holt man sich so auch das Währungsrisiko gegenüber dem Lew ins Portfolio.

Buyback und Zinsen

Auch diese Plattform bietet auf den unbesicherten Konsumkrediten einen buyback an. Anders als bei anderen Plattformen mit buyback, zahlt die Plattform nur das Kapital zurück bei Krediten, die 30 Tage überfällig sind, aber nicht die Zinsen, was etwas schade ist. Es hat jedoch einen Vorteil, man kann überfälige Kredite kaufen, und erhält (sofern der Kreditnehmer zahlt) die Zinsen für die gesamte Kreditlaufzeit. Es ist also möglich, zum Beispiel einen Kredit zu kaufen und am nächsten Tag die Zinsen für 25 Tage zu erhalten. Verlockend eigentlich. Im schlechtesten Fall macht man keine Rendite und erhält das Kapital zurück.

Die Zinssätze auf den Krediten beginnen bei 5 Prozent und gehen hoch bis 12 Prozent. Die Laufzeiten sind von wenigen Tagen bis maximal 30 Tagen festgesetzt.

Kreditvermittler

Iuvo geht einen ähnlichen Weg wie Mintos und Viventor, und versucht neue Kreditvermittler (Loan Originators) für die Plattform zu gewinnen. Bis jetzt gibt es erst wenige, der grösste ist der bulgarische Kreditvermittler easycredit, der Kredite in BGN anbietet.

Fazit

Die Plattform hat einige Features (Kredite mit Buyback und Zinsen für gesamte Kreditlaufzeit sowie Zeitmarkt) die mir gefallen und die Plattform interessant machen. Auch die Möglichkeit in einer anderen Währung wie Euro anzulegen finde ich gut. Ich habe den BGN nicht genauer angeschaut, und habe keine Prognose dazu. Von daher mahne ich zur Vorsicht. Ich werde die Plattform weiter testen und euch meine Erfahrungen mitteilen.

Oktoberrückblick – es ist viel passiert

Meine Lieben Leser, es ist viel passiert im vergangenen Monat. Gerne möchte ich euch einige Updates zu verschiedenen Plattformen geben:

Bondora – kein manueller Primärmarkt mehr

Bondora hat im Oktober bekannt gegeben, dass es ab November keinen manuellen Erstmarkt mehr geben wird. Das heisst den Investoren bleibt die Möglichkeit per Bondora Portfolio Manager anzulegen, und somit jegliche Kontrolle über die Gebote abzugeben. Der Portfoliomanager kennt auch nur 3 Profile. Ich finde das keine gute Entwicklung.

Die zweite Möglichkeit besteht darin, die API Schnittstelle zu nutzen, um so bieten zu können. Die meisten p2p Anleger dürften aber nicht über genügend Programmierkenntnisse verfügen (mich eingeschlossen), um diesen Weg nutzen zu können. Es gibt verschiedene Anbieter, welche auch API Plugins für zB Firefox anbieten. Eines davon kann auf dieser Seite, beim Oktaeder runtergeladen werden.

Wenn ihr euch fragt, warum ihr auf meiner Seite keinen Bericht zu Bondora findet, ja ich sags mal so, ich bin nicht so begeistert davon, und habe meine Investments dort aufgelöst.

Viventor begegnet der Investorennachfrage mit neuem Kreditanbieter

Es gibt aber auch erfreuliche Nachrichten aus dem p2p Universum. Allen voran Viventor, diese Plattform arbeitet unentwegt daran, seinen Investoren mehr bieten zu können. Nachdem der Plattform in den letzten Wochen massive Mittel zugeflossen sind, wurde es für die Investoren schwierig genügend Kredite zu finden, um das vorhandene Geld investieren zu können.

Viventor hat kurzerhand einen neuen Kreditanbieter „cochego“ auf die Seite gepackt. Es handelt sich dabei um Konsumkredite, welche mit einem Fahrzeug besichert sind. Der Name liegt also sehr nahe am Produkt, da coche zu deutsch Auto heisst. Also etwas salopp übersetzt „Auto, und los“. Die Kredite sind mit 11% p.a verzinst.

Estateguru bringt neue Projekte im Wert von rund 1.5 Millionen

Genau wie im Vormonat hat Estateguru wieder Projekte im Wert von etwa 1.5 Millionen Euro über die Plattform finanziert. Das beachtliche dabei ist, dass dies jetzt mit massiv weniger Projekten geschehen ist. Das grösste Projekt diesen Monat war 500k Euro gross. Noch erstaunlicher ist, dass dieses Projekt nach etwa 12 Stunden bereits finanziert war. Ich sehe Estateguru ist auf gutem Weg. Braucht aber geduldige und zugleich schnelle Investoren, da die Projekte sehr schnell voll sind. Manchmal werden diese auch einen Tag vorher angekündigt.

Mintos bringt wieder viele Kredite mit Buyback, und höhere Zinsen

Ich denke für das Mintos Management und seine Mitarbeiter war der Oktober ein heisser und arbeitsreicher Monat. Zuerst kamen Betrugsvorwürfe zu Tage, danach wurden wieder viele payday loans mit 12% und mehr Verzinsung auf die Plattform gestellt.

Wie gesagt, ich investiere weiter bei Mintos und gehe davon aus, dass mein Geld dort sicher ist.

Eine neue Plattform am p2p Himmel – Swaper (sind wir nicht alle ein bisschen Twino?)

Zu guter letzt möchte ich euch noch auf swaper aufmerksam machen. Hier kommt ihr zu meinem Artikel über diese neue p2p Plattform.

 

Swaper – eine neue p2p Plattform mit buyback

So, schon vor zu langer Zeit hatte ich einen Bericht über eine neue p2p Plattform mit Buyback angekündigt. Jetzt ist es soweit swaper.com. Die Plattform befindet sich (leider wie viele andere) in Lettland, also im Baltikum. Eine regionale Diversifikationsmöglichkeit fällt also schonmal weg. Aber falls die Plattform was taugen sollte, ist das ja egal, und könnte eine andere Plattform ablösen, mit der man nicht mehr so zufrieden ist. Die Zeit wird es zeigen wie sich swaper schlägt, denn die Plattform ist erst etwa 2 Monate alt.

Wer kann sich registrieren?

Gemäss den FAQ kann sich jeder registrieren, der mindestens 18 Jahre alt ist und über ein Bankkonto in der EU verfügt. Die Information ist nicht ganz treffend, denn Schweizer Anleger mit Konto in der Schweiz sind nicht ausgeschlossen und können sich registrieren und anlegen. Nebenbei bemerkt, die Schweiz ist nicht Mitglied der EU, aber das ist wohl Haarspalterei meinerseits.

Ein wichtiger Punkt noch: Das Investorenkonto kann erst genutzt werden, sobald eine Zahlung darauf gemacht wurde und das Geld gutgeschrieben wurde.

Wer steht hinter swaper? Aus welchen Ländern kommen die Kredite?

Hier bin ich nicht ganz sicher, denn es ist nicht explizit auf der Webseite festgehalten, aber ich gehe stark davon aus, dass der georgische Kreditanbieter/Vermittler wandoo finance dahinter steht.

Kredite gibt es aus Lettland, Polen sowie Georgien. Wobei georgien natürlich den grössten Anteil an den Krediten ausmacht.

Verzinsung, Laufzeit und der Buyback

Die Verzinsung beträgt für georgische Kredite 12% pro Jahr und die Laufzeiten beginnen bei 30 Tagen. Sollte der Kredit nicht zahlen und die Laufzeit nicht verlängern, greift der Buyback. Der Kredit wird zurückgekauft, und die Zinsen ausbezahlt. Der Buyback greift nach 30 Tagen, die der Kredit überfällig ist. Das Minimuminvestment beträgt 10 Euro. Alles ein bisschen wie bei Twino, nicht? Ja dann lest weiter 😉

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Sind wir nicht alle ein bisschen Twino?

Wahrscheinlich nicht, obwohl die Ähnlichkeiten der Mechanismen (Laufzeiten, Buyback etc) sehr stark an Twino vor dem Websiteupdate nicht von der Hand zu weisen sind. Es sieht eher danach aus, dass Mitarbeiter von Twino den Weg zu swaper gefunden haben. Ein Nachteil von Swaper ist sicherlich, dass es noch keinen Autoinvest gibt. Gemäss Aussage der Plattform, sollte dieser aber in den nächsten Wochen kommen. Sollte man mehr als 3000 Euro investieren, besteht die Möglichkeit der Aufnahme in den Kreis der VIP Investoren, welche dann 14% Verzinsung erhalten.

Fazit

Ich werde die Plattform weiter testen und euch berichten, wie meine Erfahrungen sind. Bis dahin kann nich nur sagen, dass die Bedienung einfach gehalten ist und der Support zügig und lösungsorientiert arbeitet.

Bei Fragen einfach posten, happy Investing.

 

 

 

Mintos – Betrugsvorwürfe

Liebe Leser meines Blogs, ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich diesen Artikel veröffentlichen soll. Sind die folgenden Anschuldigungen falsch, dann habe ich den Gerüchten weiteren Nährboden geliefert. Ich finde jedoch, dass jeder Investor über diese Vorwürfe informiert werden sollte, damit man sich ein eigenes Bild davon machen kann und sein weiteres Vorgehen definieren kann. Meine Einschätzung findet ihr am Schluss.

Unter diesem blog wurden massive Vorwürfe gegen Mintos erhoben. Zusätlich wurde der link in einem deutschen p2p Forum geteilt und es ist eine hitzige Diskussion entbrannt. Weiter wurde das ganze auch in einem englischen p2p Forum geteilt. Es geht darum, dass Mintos für die buyback Kredite haftbar sein soll, was widerlegt wurde. Weiter wurde gemutmasst, dass Mogo, Hipokredit, Banknote, Lendo etc alle von der gleichen Person kontrolliert werden, welche auch scheinbar der Besitzer von Mintos sein soll. Macht euch ein eigenes Bild und entscheidet wie ihr weiterverfahren wollt.

Meine Meinung zu den Vorwürfen

Ich glaube, dass es noch kein Beweis für einen Betrug ist, wenn eine Person mehrere Firmen kontrolliert, die miteinander Geschäfte machen. Das gibt es in der Privatwirtschaft zu genüge. Ein anderer heikler Punkt ist aber, wenn alle Firmen verbunden sind, könnte ein Ausfall einer Firma evtl. eine Kettenreaktion nach sich ziehen und andere Firmen in den Abgrund reissen.

Für mich sind noch zu wenige Beweise (oder gar keine) erbracht worden, dass etwas nicht in Ordnung ist. Die ganze Aktion mutet für mich etwas komisch an. Es könnte genau so sein, dass alles haltlose Beschuldigungen von einem ex-Mitarbeiter, einem Konkurrenten oder sonstwem sind.

Bis es weitere Beweise gibt, halte ich an meinen Investments fest und freue mich auf Schnäppchen auf dem Zweitmarkt. Das ist keine Aufforderung, dass ihr das selbe tut. Jeder sollte für sich entscheiden, was in dieser Angelegenheit das beste für sich selbst ist. Es gibt auch noch andere Plattformen, wie zum Beispiel Viventor, wo mabn vom buyback profitieren kann.

Falls ihr das Ganze mit mir besprechen wollt, kontaktiert mich über das Kontaktformular.

 

crowdo – eine indonesische p2p Plattform

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Heute mal eine etwas exotische, aber nicht minder interessante p2p Plattform. Crowdo ist eine p2p Plattform aus Indonesien. Ich war froh mal eine Plattform zu finden, die nicht im Baltikum angesiedelt ist, zu finden. So eine Plattform sehe ich als Diversifikation, einerseits regional und andererseits auch in der Währung. Angelegt wird in IDR (indonesische Rupiah).

Anmeldung und Überweisung

Die Anmeldung ist einfach, Daten eingeben und Ausweis hochladen (der Reisepass wird für ausländische Investoren verlangt, ID reicht nicht). Man wird dann innert weniger Tage freigeschaltet und kann loslegen.

Das Geld kann man günstig mit Transferwise auf die Reise schicken. Currencyfair hingegen bietet keine Überweisungen in IDR an. Noch ein Tipp zur Überweisung: Das Konto lautet nicht auf Crowdo, da Crowdo nur der Plattformname ist, rechtlich ist die Firma in Indonesien auf PT. Mediator Komunitas Indonesia eingetragen.

Kreditarten

Crowdo hat mit besicherter Kreditvergabe begonnen. Die Kredite sind meistens mit Schmuck oder Goldbarren besichert, welche veräussert werden können, falls der Kreditnehmer nicht zahlt. Die Zinssätze beginnen bei 12% und gehen weit nach oben (mir ist das Limit nicht bekannt). Die Laufzeiten sind zwischen 1 und 9 Monaten.

Seit einiger Zeit bietet Crowdo auch Invoice Discounting an, die Laufzeit ist meistens mit mehreren Monaten eher lang für Rechnungsfinanzierungen, aber die Zinsen sind auch sehr gut (28% p.a). Ich hoffe, es wird noch viele solcher Finanzierungen geben.

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Investieren -wie läuft die Gebotsphase ab?

Neue Kredite werden jeweils am Monatsanfang auf die Plattform hinzugefügt und können bis zum 15. des Monats gefüllt werden. Erwähnenswert ist noch, dass man auch ohne Geld auf dem Konto investieren kann. Crowdo gibt den Invstoren 5 Tage Zeit ihre Gebote mit Geld vom Konto zu decken. Das reicht auch um das Konto mit Transferwise zu füllen. Nachdem die Kredite gefüllt wurden, werden diese erst am Monatsende dem Kreditnehmer überwiesen. In dieser Zeit ist das Kapital unverzinst. Crowdo hat das Problem erkannt und versprochen hier eine bessere Lösung zu präsentieren. Momentan liegt das Mindestgebot bei 1 Mio IDR, was nach mehr aussieht, als es wirklich ist. 1 Mio IDR sind Stand heute etwa 68 Euro.

Fazit

Mit Crowdo kann man sein Portfolio gut diversifizieren und auch in eine andere Währung investieren. Die Zinsen sind relativ hoch, und die Kredite besichert. Einziger Wermutstropfen ist, dass eine Rücküberweisung von Crowdo nicht durch Transferwise geschehen kann, sondern nur über eine normale Banküberweisung, die relativ teuer wird von Indonesien nach Europa. Man muss mit etwa 30 bis 40 Euro rechnen. Weiter muss man sich bewusst sein, dass man sich hier in einem völlig anderen Rechtsraum bewegt als in Europa.

Bei Frage einfach posten, oder das Kontaktformular nutzten. Happy investing.

 

 

Mintos, Viventor, Estateguru und eine neue Plattform – Kurzupdate zum Wochenende

Mintos

Wie ich diese Woche erfahren musste, wurde das refer a friend Programm bei Mintos per 30.9 eingestellt. Dies habe ich nur durch Zufall erfahren, und habe hierzu keine Information von Mintos erhalten. Damit ihr weiterhin in den Genuss von der 1 Prozent Prämie bei Mintos kommt, habe ich mich beim affiliate Programm von Mintos angemeldet. Das heisst, wenn ihr euch über einen Mintoslink hier anmeldet, kriegt ihr nach 30 Tagen eine 1 Prozent Gutschrift auf eurem durchschnittlich investierten Kapital. Die selbe Gutschrift erhalte ich übrigens auch. Das ganze ist kostenlos für euch.

Meine Anlagen bei Mintos laufen nach Plan, ich konnte mir auf dem Zweitmarkt einige Schnäppchen ergattern, was meine Rendite nach oben getrieben hat (siehe unten). Das ist nur ein tempörärer Effekt und meine Rendite wird in den nächsten Tagen wieder sinken. Verblüfft bin ich, dass meine Autokredite ohne buyback schön fleissig gezahlt haben, ich nehme bei diesen Krediten aber nur solche mit maximal 4 Monaten Laufzeit. Autokredite mit Buyback findet man auch ohne Aufschlag genügend auf dem Zweitmarkt.

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Viventor

Wer auf der Suche ist nach kurzlaufenden Krediten mit Buyback, da bietet Viventor Hand. Auf der Plattform gibt es Kredite mit Laufzeiten von 7 bis 45 Tagen, inklusive Buyback, welcher nach 60 Tagen zur Anwendung kommt. Es werden das Kapital sowie die aufgelaufenen Zinsen bezahlt. Viventor wird mir immer sympathischer und ich habe mein Kapital etwas erhöht.

Estateguru

Estateguru ist gut in den Oktober gestartet, momentan ist noch ein investierbares Projekt verfügbar, welches 9 Prozent an Zinsen abwirft. Die Verzinsung ist für Estateguru eher gering, aber da es sich um ein Projekt mit höherer Sicherheit handelt, ist der Zinssatz in Ordnung. Estateguru hatte noch immer keinen Ausfall, was mich sehr positiv stimmt. Die Kreditprüfung scheint sehr gut zu sein. Mal schauen wie es weitergeht.

Wenn ihr euch über einen Estategurulink auf dieser Seite registriert, erhaltet ihr auf euere investiertes Kapital während der ersten drei Monate eine Gutschrift von 0.5%. Die gleiche Gutschrift erhalte auch ich.

Eine neue Plattform

Ich bin auf eine neue Plattform aufmerksam geworden, welche Konsumkredite mit 12 Prozent Zinssatz anbietet für die Investoren. Die Plattform bietet auch buyback an, jedoch nur auf dem Kapital, aber nicht für die Zinsen. Als weitere Diversifikation werde ich die Plattform testen und euch darüber auf dem Laufenden halten.

Estateguru – Septembervolumen EUR 1.5 Millionen, es läuft rund

 

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Ja, ich gebe es zu, ich bin ein Fan von Estateguru. Mir gefällt die Plattform einfach gut, auch wenn sie einige Unzulänglichkeiten wie zum Beispiel einen fehlenden Autoinvest vorweist. Es gibt auch keinen Zweitmarkt, und die Projekte auf dem Primärmarkt sind sehr schnell (teilweise innert weniger Minuten, je nach Grösse) gefüllt.

Septembervolumen von EUR 1.5 Millionen / 11 Projekte

11 Projekte, Volumen EUR 1.5 Millionen. Das klingt zuerst nach nicht so viel, wenn man sich aber vor Augen hält, dass diese Plattform noch jung ist, und erst Ende August die 10 Millionen Euro Schwelle überschritten hat, ist das doch beachtlich. Auch die Geschwindigkeit wie die Projekte gefüllt werden ist erstaunlich. Es gibt kaum ein Projekt, welches mehrere Tage offen ist. Man muss also sehr schnell sein bei Estateguru. Daher empfehle ich immer etwas Geld auf dem Konto zu haben, denn wenn man zuerst überweisen muss, ist man meistens zu spät.

Zinszahlungen, Rückzahlung und abgebrochene Projekte

Ich habe etwa die Hälfte meiner Investitionen in Projekten die monatlich Zinsen bezahlen, der Rest ist endfällig. Die monatlichen Zinszahlungen kommen meistens sehr pünktlich, oder bis zu 2 Tage verspätet, was für mich völlig in Ordnung ist.

Ein Projekt, welches eine Laufzeit von 12 Monaten hatte, ist vorzeitig nach 4.5 Monaten zurücbezahlt worden. Dies kann immer mal passieren, und stellt für mich kein Problem dar. Lieber zu früh, als zu spät oder nie zurückgezahlt 😉 Estateguru macht aber mit den Kreditnehmern jeweils aus, dass sie mindestens für 3 oder 4 Monate Zinsen an die Investoren zahlen müssen, auch wenn sie den Kredit schon in 2 Wochen zurückbezahlen. Das ist für Investoren ein grosser Vorteil.

Zum Schluss komme ich jetzt noch auf einen semi-erfreulichen Punkt: Abgebrochene Projekte. Das sind Projekte, die auf Estateguru zu 100% finanziert wurden, aber nie dem Kreditnehmer ausgezahlt werden. Der Kreditnehmer muss, bevor das Geld an ihn von Estateguru überwiesen wird, diverse Unterlagen und Bestätigungen einreichen. Kann ein Kreditnehmer diese nicht beschaffen, platzt das Projekt, und das Geld ist nichtmehr blockiert auf dem Investorenkoto. Das ist weniger erfreulich. ABER bei diesen Projekten zahlt Estateguru immer die Zinsen für den blockierten Zeitraum des Geldes an die Investoren. Das ist sehr fair, und gibt mir viel Vertrauen in die Plattform.

Falls ihr die Plattform ausprobieren wollt, hat Estateguru noch einen Willkommensbonus für euch: Registriert euch via einen Estategurulink auf diesem Blog (oder gebt bei der Registrierung meinen Referal Code EGU36099 ein), und ihr erhaltet 0.5% Bonus auf den investierten Geldern der ersten drei Monate. Das ist gratis für euch. Ich erhalte diese Gutschrift auch, so unterstützt ihr diesen Blog und kriegt erst noch einen Bonus.

Bei Fragen einfach posten. Happy investing!

 

 

Viventor – meine Erfahrungen

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Ich möchte euch meine Erfahrungen in den letzten Wochen gerne mitteilen. Nach meinem ersten Bericht über Viventor (hier zum nachlesen), hat sich viel getan. Bei Mintos herrscht eine Angebotsknappheit an kurzlaufenden Konsumkrediten mit Buyback. Viventor kann hier Abhilfe schaffen, da die Plattform Konsumkredite aus Spanien und Schweden mit 12% Zinsen inklusive Buyback anbietet. Der Buyback greift nach 60 Tagen, die der Kredit überfällig ist. Es wird jeweils das Kapital sowie die Zinsen für die ganze Laufzeit von den Kreditanbietern zurückbezahlt. Das ist natürlich ein sehr schönes Feature der Plattform. Man muss sich jedoch bewusst sein, dass die Garantie immer nur so viel Wert ist, wie derjenige der diese ausgibt. Auch hier könnte es passieren, dass ein Kreditanbieter ausfällt und die Garantie nicht mehr aufrechterhalten kann. Das ist natürlich hypothetisch gesprochen, mir ist kein Fall bekannt, wo dies passiert wäre.

Wie schaut mein Portfolio aus?

Ich habe vor einigen Wochen einen Testlauf mit EUR 500 gestartet und die am längsten laufenden Konsumkredite ausgewählt, welche etwa 45 Tage laufen. Ich habe auch einige Kurzläufer ins Portfolio genommen, da zu meinem Startzeitpunkt nur wenige 45 tägige Konsumkredite verfügbar waren. Das hat sich aber mittlerweile geändert, so dass ich alle meine Rückzahlungen in diese Kredite investieren kann. Aktuell sind bei mir 8 von 44 Krediten verspätet, der Buyback musste bis jetzt nicht einspringen. Diverse Kredite haben zu spät zurückbezahlt, bei diesen habe ich aber Säumniszinsen erhalten, daher stimmts momentan bei Viventor für mich.

Zweitmarkt

Viventor bietet auch einen Zweitmarkt an, welcher rege genutzt wir. Ich konnte dort schon einige Schnäppchen ergattern, wie einen 12% Kredit, der verspätet war, welchen ich mit 10 Prozent Abschlag kaufen konnte! Hier warte ich einfach den Buyback ab und habe so schon 10% Rendite gemacht und erhalte obendrauf noch die Zinsen für meine Anlageperiode. Das kann gerne so weitergehen 😉

Ich werde in einigen Wochen wieder berichten wie mein Viventor Portfolio sich entwickelt und bis dann habe ich sicher einen Kredit gehabt, welcher vom Buyback abgelöst wurde.

Bei Fragen einfach posten, oder das Kontaktformular nutzen.